Ciasna

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ciasna
Wappen von Ciasna
Ciasna (Polen)
Ciasna
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Lubliniec
Geographische Lage: 50° 45′ N, 18° 36′ OKoordinaten: 50° 45′ 14″ N, 18° 36′ 30″ O
Einwohner: siehe Gmina
Postleitzahl: 42-793
Telefonvorwahl: (+48) 34
Kfz-Kennzeichen: SLU
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg: Lublinitz–Kreuzburg
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Fläche: 134,17 km²
Einwohner: 7534
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2407032
Verwaltung (Stand: 2006)
Gemeindevorsteher: Zdzisław Józef Kulej
Adresse: ul. Dolna 1
42-793 Ciasna
Webpräsenz: www.ciasna.ug.pl



Ciasna (deutsch Cziasnau) ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Gemeinde im Powiat Lubliniecki der Woiwodschaft Schlesien, Polen.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Landgemeinde (gmina wiejska) Ciasna gehören folgende Ortschaften mit einem Schulzenamt (sołectwo):

  • Ciasna (Cziasnau),
  • Dzielna (Dzielna), Glinica (Glinitz), Jeżowa (Jezowa), Molna (Mollna),
  • Panoszów (Ponoschau),
  • Sieraków Śląski (Schierokau),
  • Wędzina (Wendzin)
  • Zborowskie (Sorowski).

Weitere Ortschaften der Gemeinde ohne Schulzenamt sind Ciasna (leśniczówka), Czarne (Czorne), Patoka (Patocka) und Sobkowe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss in Ciasna, heute Kinderheim

Cziasnau wurde 1742 mit dem größten Teil Schlesiens preußisch und war ab 1816 Teil des Kreises Lublinitz im Regierungsbezirk Oppeln.. Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 wurde in Cziasnau eine Mehrheit der Stimmen für den Verbleib bei Deutschland abgegeben (203, bzw. 66 % der gültigen Stimmen).[2] Der Stimmkreis Lublinitz, dem Cziasnau angehörte, wurde in der Folge zwischen Deutschland und Polen aufgeteilt. Die Kreisstadt Lublinitz fiel an Polen, Cziasnau verblieb mit dem westlichen Gebietsteil als neugebildeter Kreis Guttentag in der Weimarer Republik und lag unmittelbar an der neuen Staatsgrenze.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden slawisch-stämmige Ortsnamen in Oberschlesien umbenannt – Cziasnau erhielt zum 22. Juli 1936 den Namen Teichwalde.[3]

1934–35 wurde eine Schrotholzkirche aus dem 17. Jahrhundert aus Botzanowitz (Landkreis Rosenberg O.S.) nach Cziasnau transloziert. 1985 wurde sie durch ein Feuer zerstört.[4]

Partnergemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB); abgerufen am 29. September 2017.
  2. Vgl. [1]
  3. Vgl. [2]
  4. Vgl. [3]