Civic Technology

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Civic Technology steht für technische Konzepte (insbesondere aus dem Bereich der Informationstechnik), die Engagement und Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern fördern. Schwerpunktbereiche bilden dabei die Schaffung von Kommunikationsplattformen, die Verbesserung öffentlicher Infrastrukturen und Technik-zentrische Verbesserungen des Allgemeinwohls.[1][2][3]

Civic Technology wird von unterschiedlichen Unternehmen, Organisationen und Initiativen entwickelt. Ein bekanntes Beispiel ist die Initiative Code for America (deutsches Pendant: Code for Germany), die als gemeinnützige Organisation mit den Arbeitsschwerpunkten Transparenz und Open Data tätig ist. Gestartet ist das Programm 2014 in Deutschland mit der Gründung von Open Knowledge Labs in acht deutschen Städten. Die Labs sind regionale Gruppen von Aktivistinnen, Designern, Entwicklerinnen, Journalisten und anderen Interessierten, die sich regelmäßig treffen, um an gesellschaftlich nützlichen Anwendungen rund um offene Daten zu arbeiten.[4]

Basis bisher realisierter Civic-Technology-Anwendungen sind offene Verwaltungsdaten wie Finanzdaten, Umweltdaten, Daten zu Bildungseinrichtungen und statistische Daten. Aus diesen Daten entstehen Anwendungen wie beispielsweise der Offene Haushalt, ein Visualisierungswerkzeug für Finanzdaten, und Ratsinformationssysteme.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Civic Tech: Entrepreneurship Opportunities.
  2. Nick Bilton: New York Times: Changing Government and Tech With Geeks.
  3. But What Is “Civic”?.
  4. Über Code for Germany.
  5. Code-for-Germany-Flyer zum digitalen Engagement.