Clara Ragaz

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Anno 1923: Clara Ragaz mit ihrem Ehemann Leonhard

Clara Ragaz, geb. Nadig (* 30. März 1874 in Chur; † 7. Oktober 1957 in Zürich), war eine Schweizer Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin. Clara Ragaz war während einiger Jahre Vizepräsidentin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, dazu bis 1946 Vorsitzende des Schweizer Zweigs.

Ragaz’ Werk ist durchdrungen von einer Mischung aus Religiosität und Sozialismus. Sie war seit 1901 verheiratet mit dem Theologieprofessor Leonhard Ragaz, der als einer der Gründer des Religiösen Sozialismus gilt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Frau und der Friede. Orell Füssli, Zürich 1915.
  • Der nächste Krieg. Nach Will Irwin’s The Next War. Vortrag, Zürich 1925.
  • Bericht über die internationale Kundgebung für Weltabrüstung der IFFF. Zürich 1932.
  • (mit Marta Schüepp: ) Luftschutz? Ein Wort zur Klärung. Zürich 1938.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Clara Ragaz-Nadig (1874–1957). Zürich 1957. (Abdankungsrede, Trauerrede, Biographisches und Gedichte von Clara Ragaz-Nadig.)
  • Marianne Fleischhack: Erfüllte Leben. Sechs Lebensbilder. Beiträge über Karl Thylmann, Clara Ragaz-Nadig, Katalin Gerö, Selma Lagerlöf, Caspar René Gregory, Caroline Perthes. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1971.
  • Schweizer Lexikon. Band 5, Verlag Schweizer Lexikon, Luzern 1993.
  • Brigitte Studer: Ragaz(-Nadig), Clara. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Isabella Wohlgemut: Gegen Unrecht und Gewalt: Clara Ragaz-Nadig (1874–1957): von sozialen Anliegen zur Friedensbewegung. In: Doris Brodbeck, Yvonne Domhardt, Judith Stofer (Hrsg.): Siehe, ich schaffe Neues. Aufbrüche von Frauen in Protestantismus, Katholizismus, Christkatholizismus und Judentum. eFeF-Verl., Bern 1998, S. 17–32.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]