Cnesterodon

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Cnesterodon
Zehnfleckkärpfling (Cnesterodon decemmaculatus)

Zehnfleckkärpfling (Cnesterodon decemmaculatus)

Systematik
Überordnung: Ährenfischverwandte (Atherinomorphae)
Ordnung: Zahnkärpflinge (Cyprinodontiformes)
Unterordnung: Cyprinodontoidei
Familie: Poeciliidae
Unterfamilie: Lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliinae)
Gattung: Cnesterodon
Wissenschaftlicher Name
Cnesterodon
Garman, 1895

Cnesterodon ist eine Gattung der lebendgebärenden Zahnkarpfen aus dem südöstlichen Südamerika.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es handelt sich um klein bleibende Vertreter der lebendgebärenden Zahnkarpfen, die eine maximale Länge von 4,5 cm erreichen, wobei die Männchen deutlich kleiner bleiben. Die Afterflosse der männlichen Tiere ist typisch für die Unterfamilie zu einem Gonopodium umgebildet. Das Gonopodium ist lang und besitzt an der Spitze einen hakenförmigen Fortsatz. Die Fische sind unscheinbar graugelb mit silbriger Bauchseite und wirken teilweise glasig durchscheinend. Der Zehnfleckkärpfling (Cnesterodon decemmaculatus) besitzt eine Reihe schwarzer Punkte auf der Körperseite.

Cnesterodon-Arten besiedeln in großer Zahl ruhige Gewässer wie Teiche und Gräben, die reich an Vegetation sind und im Sommer Temperaturen von über 30 °C erreichen können.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächstverwandten Gattungen sind Phalloceros und Phallotorynus, die ebenfalls das südöstliche Südamerika bevölkern. Die drei Gattungen werden im Tribus Cnesterodontini[1] zusammengefasst.

Arten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Paulo Henrique Franco Lucinda, Roberto E. Reis: Systematics of the subfamily Poeciliinae Bonaparte (Cyprinodontiformes: Poeciliidae), with an emphasis on the tribe Cnesterodontini Hubbs. Neotrop. ichthyol. vol. 3 no.1 Porto Alegre Jan./Mar. 2005 doi:10.1590/S1679-62252005000100001

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred K. Meyer, Lothar Wischnath, Wolfgang Foerster: Lebendgebärende Zierfische: Arten der Welt. Mergus Verlag für Natur- und Heimtierkunde Baensch, Melle 1985, ISBN 3-88244-006-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]