Cocama

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Cocama (auch Cocoma) sind ein indigenes Volk im peruanischen Teil Amazoniens, aber auch benachbarten Gebieten Brasiliens und Kolumbiens, und zwar insbesondere an den Unterläufen der Flüsse Ucayali, Marañón und Huallaga.

Laut SIL International gibt es heute noch etwa 15.000 bis 18.000 Cocama im ethnischen Sinne allein in Peru, außerdem 200 in Brasilien und weniger als 100 in Kolumbien.

Die Sprache der Cocama (Cocama-Cocamilla) wird nur noch von wenigen Hundert, fast durchweg alten Menschen gesprochen. Das Cocama-Cocamilla gehört zu den Tupí-Sprachen innerhalb der Familie der Tupi-Guaraní-Sprachen. Es ist der Sprache der Omagua am nächsten verwandt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]