Coconut Hero

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Film
Deutscher TitelCoconut Hero
OriginaltitelCoconut Hero
Produktionsland Deutschland, Kanada
Erscheinungsjahr 2015
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
Stab
Regie Florian Cossen
Drehbuch Elena von Saucken
Produktion Paul Scherzer,
Fabian Maubach,
Jochen Laube
Musik Matthias Klein
Kamera Brendan Steacy
Schnitt Philipp Thomas
Besetzung

Coconut Hero ist ein deutsch-kanadischer Film von Florian Cossen aus dem Jahr 2015. Der Film hatte seine Premiere auf dem Filmfest München und startete am 13. August 2015 in den deutschen Kinos.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mike Tyson ist 16 Jahre alt und lebt mit seiner Mutter in der kanadischen Kleinstadt Faintville. Ohne richtige Freunde und ohne seinen Vater, der angeblich in Deutschland lebt, empfindet er das Leben als äußerst trostlos. Er beschließt, sich umzubringen, und versucht am Ende der Sommerferien, sich mit einem Gewehr zu erschießen. Als er im Krankenhaus erwacht, muss er jedoch feststellen, dass der Versuch fehlgeschlagen ist.

Kurz darauf bekommt Mike einen Gehirntumor diagnostiziert. Er sieht eine zweite Chance, sein Leben zu beenden, und verschweigt die Krankheit, um die rettende Operation zu umgehen. Mit dem sicheren Tod im Hinterkopf lernt er jedoch, Freude und Trauer zu empfinden. Zudem lernt er Miranda kennen, und sein Vater versucht, Kontakt zu ihm aufzubauen. Mike bekommt Zweifel, ob er wirklich sterben will.

Als Miranda bei einem Unfall ums Leben kommt, beschließt Mike, sich der Gehirnoperation zu unterziehen, die erfolgreich verläuft. Miranda wird schließlich in dem Sarg beerdigt, den Mike für sich bereits angefertigt hatte.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Filmdienst bezeichnete den Film als „eindrucksvolle[s] Jugenddrama“, das „existenzielle Tiefe mit Heiterkeit“ verbinde, „gewürzt mit einer Prise Absurdität und schwarzem Humor“. „Hervorragende Dialoge und überzeugende Schauspieler“ vermittelten „glaubwürdig“, „dass man das Leben nur wertschätzen“ könne, „wenn man das Sterben“ akzeptiere.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Coconut Hero. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juli 2015 (PDF; Prüf­nummer: 152 893 K).
  2. Release Info. Internet Movie Database, abgerufen am 9. September 2015 (englisch).
  3. Wolfgang Hamdorf: Coconut Hero. Filmdienst, 16/2015, abgerufen am 9. September 2015 (Kurzkritik).