Consideration Set

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Das Consideration Set ist die Gesamtheit der im Rahmen einer Kaufentscheidung innerhalb einer Produktkategorie betrachteten, d. h. als Alternativen herangezogenen Marken. Falls nur wenige Alternativen verfügbar sind, vergleicht ein möglicher Käufer diese üblicherweise alle und trifft somit seine Kaufentscheidung unter Betrachtung sämtlicher Produkte. Beim Vorliegen einer Vielzahl von Kaufalternativen bildet der Käufer jedoch zunächst ein Consideration Set, indem die Vielzahl der in Frage kommenden Produkte auf einige wenige Alternativen eingegrenzt wird. Durch die Betrachtung dieses verkleinerten Consideration Sets erleichtert sich der Kunde das Treffen der Kaufentscheidung.[1] Bei Kenntnis des Consideration Sets kann das Kaufverhalten von Kunden analysiert und die Palette an Produkten, die angeboten werden, ergänzt und verbessert werden. Durch ein mögliches Verringern der Werbe-Streuverluste entsteht ein sich für den Anbieter verbessernder Markt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joseph K. Goodman: Consumer and Retailer Strategies when Choosing from Large Assortments. Dissertation. University of Texas, Austin, Texas 2007, II.2 Theoretical Framework – Antecedents to Consideration Set Construction Strategies, S. 47 ff. (englisch, online [PDF]).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Denis A. Lussier, Richard W. Olshavsky: Task Complexity and Contingent Processing in Brand Choice In: Journal of Consumer Research, Vol. 6, No. 2, Special Issue on Consumer Decision Making (September 1979), Seiten 154–165. Oxford University Press.