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Cornelius Hell

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Cornelius Hell (2024)

Cornelius Hell (* 18. April 1956 in Salzburg) ist ein österreichischer Literaturkritiker, Übersetzer und Essayist.

Nach dem Studium der Germanistik und Theologie war Cornelius Hell 1984–1986 Lektor für deutsche Sprache und österreichische Literatur an der Universität Vilnius[1]. Danach war er Verlagslektor und Leiter des Literaturforums Leselampe in Salzburg. 1992 bis 2005 war er Lehrbeauftragter an der Universität Mozarteum in Salzburg; weitere Lehrtätigkeit an den Universitäten Wien, Salzburg und Klagenfurt. 2002 bis 2008 war Hell Feuilleton-Chef in der österreichischen Wochenzeitung Die Furche. Mittlerweile ist Hell Autor von mehr als 400 Sendungen für den ORF und den Bayerischen Rundfunk und Juror der ORF-Bestenliste.

Werkverzeichnis

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Übersetzungen aus dem Litauischen

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  • Indrė Valantinaitė (Hg.), Aus dem Jerusalem des Nordens. Eine Anthologie zeitgenössischer litauischer Lyrik. Mediathoughts Verlag, Taufkirchen 2025, ISBN 978-3-947724-55-0.
  • Romualdas Granauskas, Das dritte Leben. Erzählung. Mit Radierungen von Gintarė Skroblytė und einem Nachwort von Cornelius Hell. Edition sonblom, Münster 2022, ISBN 978-3-9823053-0-1.
  • Tomas Venclova, Variation über das Thema Erwachen. Gedichte. Carl Hanser Verlag, München 2022 (=Edition Lyrikkabinett, Band 50), ISBN 978-3-446-27298-9.
  • Undinė Radzevičiūtė, Das Blut ist blau. Roman. Residenz Verlag, Salzburg – Wien 2019, ISBN 978-3-7017-1700-2.
  • Undinė Radzevičiūtė, Fische und Drachen. Roman. Residenz Verlag, Salzburg – Wien 2017, ISBN 978-3-7017-1676-0.
  • Rimvydas Stankevičius, die allereinfachsten zaubersprüche. poetische rituale. Wieser Verlag, Klagenfurt 2017, ISBN 978-3-99029-231-0.
  • Giedra Radvilavičiūtė, Der lange Spaziergang auf einer kurzen Mole oder: Mein Spiel gegen mich selbst. Erzählte Essays. Mit einem Nachwort von Nora Bossong. CORSO in der Verlagshaus Römerweg GmbH, Wiesbaden 2017, ISBN 978-3737407397.
  • Gedichte von Indrė Valantinaitė (Wo Lyrik zuhause ist, Band 15). Edition Aramo, Wien 2017.
  • Gedichte von Vytautas Stankus (Wo Lyrik zuhause ist, Band 5). Edition Aramo, Wien 2015, ISBN 978-3-9503698-6-1.
  • Renata Šerelytė, Blaubarts Kinder. Roman. Wieser Verlag, Klagenfurt 2010 (Taschenbuch-Neuausgabe 2014), ISBN 978-3-99029-112-2.
  • Laurynas Katkus, Alle Richtungen. 21 und andere Gedichte. Aus dem Litauischen von Cornelius Hell und Jan Wagner. Edition Thanhäuser, Ottensheim an der Donau 2009, ISBN 978-3-900986-72-8.

Einzelnachweise

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  1. Österreichische Gesellschaft für Literatur (Memento vom 13. Juni 2010 im Internet Archive);
  2. Österreichischen Staatspreise für literarische Übersetzung für Cornelius Hell und Maja Badridse. Abgerufen am 25. Juni 2019.
  3. Bekanntgabe der Preise der Stadt Wien und der Förderungspreise 2024. In: ots.at. 15. Juli 2024, abgerufen am 17. Juli 2024.