Cornelius Hell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Cornelius Hell (* 18. April 1956 in Salzburg) ist ein österreichischer Literaturkritiker, Übersetzer und Essayist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium der Germanistik und Theologie war Cornelius Hell 1984–1986 Lektor für deutsche Sprache und österreichische Literatur an der Universität Vilnius[1]. Danach war er Verlagslektor und Leiter des Literaturforums Leselampe in Salzburg. 1992 bis 2005 war er Lehrbeauftragter an der Universität Mozarteum in Salzburg; weitere Lehrtätigkeit an den Universitäten Wien, Salzburg und Klagenfurt. 2002 bis 2008 war Hell Feuilleton-Chef in der österreichischen Wochenzeitung Die Furche. Mittlerweile ist Hell Autor von mehr als 200 Sendungen für den ORF und den Bayerischen Rundfunk, Juror der ORF-Bestenliste und regelmäßiger Mitarbeiter der Zeitschrift Literatur und Kritik;

Werkverzeichnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersetzungen aus dem Litauischen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vytautas Kubilius, Literatur in Freiheit und Unfreiheit. Litauische Literatur von der Staatsgründung bis zur Gegenwart. (Übers. zusammen mit Lina Pestal) Oberhausen, Athena Verlag 2002
  • Antanas A. Jonynas, Mohnasche / Aguonų pelenai. Gedichte / Eilėraščai. Oberhausen/ Vilnius, Athena Verlag/Verlag Vaga, 2002
  • Laurynas Katkus, „Pause am Straßenrand. Ein Dankeswort an die französischen Geografen“. In: Passagen. Pro Helvetia Kulturmagazin Nr. 36 (Frühjahr 2004), 34–41
  • Gedichte von Tautvyda Marčinkevičiutė. In: Top 22 Teil II "the only way is up..." Hrsg. von Wolfgang Kühn. Edition Aramo, Krems/Stein 2005, 246–266
  • „Der Nachbar“. Stück in drei Akten von Marius Ivaškevičius. In: Neue Dramen. Osteuropäisches Theater. Eine Anthologie. Projekt Internationales Theaterinstitut der UNESCO – Centrum Österreich. KulturKontakt Austria. Österreichischer Bühnenverlag Kaiser & Co. Band 1 Hrsg. v. Helga Dostal. Wien 2006, 13–77 ISBN 978-3-9502263-0-0
  • Sigitas Parulskis, Drei Sekunden Himmel (Auszug). In: Krachkultur Ausgabe 11 / 2007, 65–70
  • Vytautas Toleikis, Verdrängung, Aufarbeitung, Erinnerung. Das jüdische Erbe in Litauen. In: osteuropa, 58. Jahrgang/Heft 8–10 (August–Oktober 2008), 455–464

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Österreichische Gesellschaft für Literatur (Memento des Originals vom 13. Juni 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ogl.at;

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]