Creepypasta

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Als Creepypasta bezeichnet man eine Grusel- oder Horrorgeschichte, die im Internet verbreitet wird. Das Wort Creepypasta kommt aus dem Englischen und entstand durch Kombination von creepy (gruselig) und Copy and paste, da die Geschichten durch Kopieren weitergegeben werden.[1]

Oftmals handeln Creepypastas von fehlerhaften oder verfluchten Spielen oder Computerdateien, Serienmördern, Geisteskrankheit, übernatürlichen Wesen, okkulten Ritualen, wissenschaftlichen Experimenten, verlorenen Folgen bekannter Serien oder mysteriösen und seltsamen Ereignissen.

Bekannte Reihen, wie die Holders- (Halter) und die SCP-Reihen, befassen sich mit übernatürlichen Objekten, die es gilt durch schwierige und oft lebensgefährliche Aufgaben zu erhalten (Holders-Reihe) oder, ebenso wie unnatürliche Wesen, Personen oder sogar Orte sicherzustellen (SCP-Reihe).

Manche Creepypastas orientieren sich an real existierenden Spielen und Fernsehserien. Jedoch sind die meisten Creepypastas frei erfunden und nur wenige basieren auf realen Ereignissen, wie zum Beispiel die Puppe Annabelle. Diese Creepypasta wurde im Film Annabelle verfilmt und basiert auf Ed und Lorraine Warrens angeblich realer Geschichte über eine verfluchte Puppe. Die Warrens hatten sich in den USA mit Vorträgen und Buchveröffentlichungen einen Namen als „Spukforscher“ gemacht.[2][3]

Zu einigen Creepypastas wurden auch Spiele entwickelt. Beispiele wären hier Slender – The Eight Pages (Slenderman) oder Remember.exe (Ben Drowned).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Petra Cnyrim: Der Skorpion in der Bananenkiste. Moderne Mythen und Großstadtlegenden. Inklusive Creepypasta. Riva Verlag 2015. ISBN 978-3-86883-678-3
  • Petra Cnyrim: Slenderman und Smile Dog: Creepypasta und Großstadtlegenden. Riva Verlag: 12. Oktober 2015. ISBN 978-3-95971-105-0

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Creepypasta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Markus Böhm: Gruselgeschichten im Netz: Horror per Copy-and-paste. In: Spiegel Online 10. April 2014. Abgerufen am 11. April 2015.
  2. Petra Cnyrim: Slenderman und Smile Dog: Creepypasta und Großstadtlegenden. Riva Verlag, 2015, ISBN 978-3-95971-105-0 (google.de [abgerufen am 23. November 2018]).
  3. Annabelle | Creepypasta. In: Creepypasta. 19. Februar 2015 (creepypasta.org [abgerufen am 23. November 2018]).