Dörnthaler Teich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dörnthaler Teich
Gläserteich (veralt.)
Doernthaler Teich 4032.jpg
Lage: Erzgebirgskreis
Zuflüsse: Haselbach
Abflüsse: Haselbach, Dörnthaler Kunstgraben der Revierwasserlaufanstalt Freiberg
Größere Orte in der Nähe: Pfaffroda
Dörnthaler Teich (Sachsen)
Dörnthaler Teich
Koordinaten 50° 43′ 31″ N, 13° 20′ 27″ OKoordinaten: 50° 43′ 31″ N, 13° 20′ 27″ O
Daten zum Bauwerk
Bauzeit: 1787–1790
Höhe über Talsohle: 17,2 m
Höhe über Gründungssohle: 18,2 m
Höhe der Bauwerkskrone: 561,8 m
Bauwerksvolumen: 88 500 m³
Kronenlänge: 300 m
Daten zum Stausee
Wasseroberfläche 19,5 ha
Speicherraum 1,2 Mio. m³
Gesamtstauraum: 1,215 Mio. m³
Einzugsgebiet 4,4 km²

Der Dörnthaler Teich (im 19. Jahrhundert auch Gläserteich) ist eine wasserwirtschaftliche Anlage der Revierwasserlaufanstalt Freiberg. Er liegt südlich von Dörnthal, einem Ortsteil der Stadt Olbernhau im Erzgebirgskreis in Sachsen.

Der Kunstteich wurde ursprünglich zwischen 1787 und 1790 für den Freiberger Bergbau anlegt[1] und dient heute der Trinkwasserversorgung von Freiberg, Chemnitz und auch Dresden sowie dem Hochwasserschutz. Die gestauten Gewässer sind der Haselbach und der Kunstgraben mit seinen beiden Röschen vom Dittmannsdorfer Teich. Der Stausee ist seinem Entstehungszwecke nach über Kunstgräben mit anderen Anlagen der Revierwasserlaufanstalt verbunden. So mit dem Dörnthaler Kunstgraben welcher Wasser zum Obersaidaer Kunstgraben am Obersaidaer Teich überleitet und von dort weiter bis nach Freiberg liefert.

Der Dörnthaler Teich hat von diesen Anlagen das höchste Absperrbauwerk. Dieses ist ein Erdschüttdamm mit Lehmkern mit einer Tarrasmauer an der Wasserseite.

Am Stausee gibt es keine Freizeitmöglichkeiten, abgesehen vom Wandern.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Otfried Wagenbreth, Eberhard Wächtler (Hrsg.), A. Becke et al.: Der Freiberger Bergbau. Technische Denkmale und Geschichte. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1986, S. 248–249