Dürener Zeitung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dürener Zeitung
Duerener Zeitung.png
Beschreibung Tageszeitung
Verlag Zeitungsverlag Aachen GmbH
Erstausgabe 22. September 1872
Erscheinungsweise montags bis samstags
Verkaufte Auflage 16.851 Exemplare
(IVW 1/2019, Mo–Sa)
Chefredakteur Thomas Thelen
Weblink Dürener Zeitung

Die Dürener Zeitung (Abkürzung DZ) ist eine Lokalausgabe der Aachener Zeitung und amtliches Ankündigungsorgan für die Stadt Düren. Sie erscheint im südlichen Kreis Düren. Sitz der Lokalredaktion ist Düren. Die Zeitung wird im Rheinischen Format gedruckt.

Die Dürener Zeitung führt als Untertitel noch die Namen Dürener Anzeiger und Dürener Generalanzeiger.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dürener Zeitung erschien erstmals am 22. September 1872 als Dürener Sonntagsblatt für Stadt und Umgegend und erscheint seit dem 1. Januar 1874 als Dürener Zeitung. Gründer der Zeitung war der aus Duisburg stammende Buchhändler und Druckereibesitzer Robert Hamel. Zunächst erschien die Zeitung nur wöchentlich, seit mindestens 1886 dann zweimal in der Woche, später dann viermal wöchentlich und seit 1900 täglich von Montag bis Samstag.

Ab dem 3. Juli 1889 bis zum 31. Dezember 1895 erschien die Zeitung unter dem Titel Dürener Generalanzeiger, aber mit Ausgabe vom 1. Januar 1896 erhielt die Zeitung wieder ihren alten Namen zurück. Am 1. April 1909 übernahm die Dürener Zeitung den schon 1818 als Landräthliches Korrespondenzblatt gegründeten Dürener Anzeiger. Damit war die größte konkurrierende Zeitung verschwunden.[1] Während der Zeit des Nationalsozialismus erschien die Zeitung weiter, wurde aber 1942 verboten und eingestellt.

Im Jahr 1947 erschien das Blatt wieder und schloss sich der Aachener Volkszeitung an von der sie später komplett übernommen wurde. Die Zeitung wurde aber zunächst noch im Hause der Dürener Druckerei und Verlag Carl Hamel am Markt gedruckt.[2] 2013 endete schließlich die Zusammenarbeit zwischen dem Verlag Hamel und der Dürener Zeitung. Die Lokalredaktion befindet sich nun im Haus der Agentur Schiffer am Kaiserplatz.[3]

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dürener Zeitung wird gemeinsam mit den Dürener Nachrichten ausgewiesen. In den vergangenen Jahren haben beide Zeitungen erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 43,1 Prozent gesunken.[4] Sie beträgt gegenwärtig 16.851 Exemplare.[5] Das entspricht einem Rückgang von 12.787 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 87,8 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[6]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bernd Hahne: Die Lokalpresse. In: Dürens Goldene Jahre 1871-1914. Begleitbuch zur III. Abteilung der Ständigem Ausstellung zur Stadtgeschichte. Hrsg. Trägerverein Stadtmuseum Düren e. V., Düren 2014, S. 244 ff.
  2. Trauer um Verleger Karl Hamel. In: Dürener Zeitung. 14. August 2002, abgerufen am 24. September 2018.
  3. Der Zeitungsverlag geht neue Wege in Düren. 21. März 2013, abgerufen am 24. September 2018.
  4. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  5. laut IVW, erstes Quartal 2019, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  6. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)