Kreis Düren

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Dieser Artikel behandelt den Kreis Düren von 1972 bis heute; zum gleichnamigen Vorgängerkreis siehe Kreis Düren (1816–1971).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Kreises Düren Deutschlandkarte, Position des Kreises Düren hervorgehoben50.80576.4879Koordinaten: 50° 48′ N, 6° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Landschaftsverband: Rheinland
Verwaltungssitz: Düren
Fläche: 941,39 km²
Einwohner: 258.651 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 275 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: DN, JÜL
Kreisschlüssel: 05 3 58
Kreisgliederung: 15 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Bismarckstraße 16
52348 Düren
Webpräsenz: www.kreis-dueren.de
Landrat: Wolfgang Spelthahn (CDU)
Lage des Kreises Düren in Nordrhein-Westfalen
Niederlande Belgien Niedersachsen Rheinland-Pfalz Hessen Essen Wuppertal Solingen Remscheid Hagen Ennepe-Ruhr-Kreis Bochum Dortmund Herne Gelsenkirchen Bottrop Oberhausen Mülheim an der Ruhr Duisburg Kreis Mettmann Düsseldorf Rhein-Kreis Neuss Kreis Heinsberg Mönchengladbach Krefeld Kreis Viersen Kreis Wesel Kreis Kleve Rhein-Erft-Kreis Kreis Düren Rheinisch-Bergischer Kreis Oberbergischer Kreis Kreis Recklinghausen Kreis Borken Kreis Unna Märkischer Kreis Kreis Olpe Hamm Kreis Soest Kreis Coesfeld Kreis Steinfurt Kreis Warendorf Leverkusen Köln Städteregion Aachen Bonn Rhein-Sieg-Kreis Städteregion Aachen Kreis Euskirchen Münster Kreis Siegen-Wittgenstein Hochsauerlandkreis Kreis Paderborn Kreis Gütersloh Kreis Höxter Kreis Lippe Kreis Herford Kreis Minden-Lübbecke BielefeldKarte
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Der Kreis Düren ist ein Kreis im Westen von Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Köln.

Geographie[Bearbeiten]

Räumliche Lage[Bearbeiten]

Der Kreis Düren liegt im Rheinland und erstreckt sich auf Teile der Nord-Eifel im Süden des Kreisgebietes und der Jülicher Börde im Norden. Durch den Kreis fließt von Süd nach Nord die Rur. Der südwestliche Zipfel des Kreisgebiets gehört zum Nationalpark Eifel.

Nachbarkreise bzw. -städte[Bearbeiten]

Der Kreis Düren grenzt im Norden an den Kreis Heinsberg, im Nord-Osten an den Rhein-Kreis Neuss, im Osten an den Rhein-Erft-Kreis, im Süden an den Kreis Euskirchen und im Westen an die Städteregion Aachen.

Geschichte, Gebietsreformen[Bearbeiten]

Im Frühjahr 1816 wurden die Kreise gebildet. Der damalige Kreis Düren entstand aus den Kantonen Düren und Froitzheim sowie Teilen der Kantone Eschweiler, Kerpen, Linnich und Monschau. Zu ihm gehörten außer der Stadt Düren die Gemeinden Langerwehe und Weisweiler sowie die 22 Bürgermeistereien Arnoldsweiler, Binsfeld, Birgel, Birkesdorf, Bürvenich, Drove, Echtz, Froitzheim, Füssenich, Kelz, Lamersdorf, Merken, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Nothberg, Pier, Sievernich, Straß-Bergstein, Stockheim und Wollersheim.

1932 kamen aus dem Kreis Düren Nothberg zusammen mit Bohl, Hastenrath, Scherpenseel und Volkenrath zur Stadt Eschweiler im damaligen Landkreis Aachen. Der „Hastenrather Zipfel“ fiel an die Stadt Stolberg.

Zum 1. Januar 1972 trat eine große Kommunalreform im Bereich Aachen in Kraft. Dabei wurde ein Teil der bisherigen Landkreise, z. B. die Kreise Jülich, Monschau und Schleiden, aufgelöst. Gleichzeitig wurde der Regierungsbezirk Aachen aufgelöst und der Kreis Düren kam zum Regierungsbezirk Köln.

Zwar verlor der Kreis Düren durch die Gebietsreform einige Orte, wie Weisweiler, das zusammen mit Hücheln und Wilhelmshöhe an die Stadt Eschweiler im damaligen Kreis Aachen ging, doch standen diesen kleinen Verlusten große Zugewinne gegenüber. Der Kreis Jülich wurde mit dem Altkreis Düren zum neuen Kreis Düren zusammengelegt. Auch Heimbach aus dem damaligen Kreis Schleiden wurde mit Schmidt aus dem damaligen Kreis Monschau und Nideggen aus dem Kreis Düren zu einer Kommune zusammengefasst und ebenso wie die Gemeinde Vossenack aus dem damaligen Kreis Monschau zum Kreis Düren geschlagen. Vossenack wurde Ortsteil der neu gebildeten Gemeinde Hürtgenwald.

Am 4. August 1972 entschied das Oberverwaltungsgericht, dass Heimbach wieder eine eigenständige Kommune wird. Schmidt bleibt bei Nideggen. Die Zugehörigkeit zum Kreis Düren blieb davon jedoch unberührt.

Zum 1. Januar 1975 trat die kommunale Gebietsreform für den Köln-Bonner Raum in Kraft. Dabei kamen Wissersheim, Pingsheim und Dorweiler aus dem damaligen Erftkreis zum Kreis Düren

Am 25. Mai 2009 erhielt der Kreis den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Kreis Düren Nordrhein-Westfalen Rhein-Erft-Kreis Kreis Euskirchen Rhein-Kreis Neuss Kreis Heinsberg Stadt Aachen Städteregion Aachen Belgien Heimbach Kreuzau Nideggen Vettweiß Düren Jülich Langerwehe Titz Merzenich Aldenhoven Hürtgenwald Nörvenich Inden Niederzier LinnichMunicipalities in DN.svg
Über dieses Bild

Der Kreis Düren setzt sich aus fünfzehn Gemeinden zusammen. Fünf von ihnen führen den Titel „Stadt“. Von diesen fünf ist die Stadt Jülich Mittlere kreisangehörige Stadt, da ihre Einwohnerzahl zwischen 25.000 und 60.000 liegt. Die Stadt Düren ist Große kreisangehörige Stadt, da ihre Einwohnerzahl über 60.000 liegt.

In Klammer die Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012[2]

Städte

  1. Düren (88.768)
  2. Heimbach (4359)
  3. Jülich (32.044)
  4. Linnich (12.594)
  5. Nideggen (9864)

Gemeinden

  1. Aldenhoven (13.709)
  2. Hürtgenwald (8606)
  3. Inden (6922)
  4. Kreuzau (17.163)
  5. Langerwehe (13.469)
  6. Merzenich (9911)
  7. Niederzier (13.714)
  8. Nörvenich (10.412)
  9. Titz (8181)
  10. Vettweiß (8935)

Politik[Bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten]

Sitzverteilung im Kreistag
2
17
6
1
1
2
25
17 25 
Von 54 Sitzen entfallen auf:
Wahl des Dürener Kreistags 2014
Wahlbeteiligung: 51,81%
 %
50
40
30
20
10
0
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-2,67 %p
+3,38 %p
+0,63 %p
-4,33 %p
-0,34 %p
+0,55 %p
+2,56 %p
+2,43 %p
+0,16 %p

Im Dürener Kreistag sind derzeit 54 Politiker aus sieben Parteien vertreten. Bei der Kreistagswahl am 25. Mai 2014[3] wurde die CDU mit 25 Mandaten stärkste Partei. An zweiter Stelle folgt die SPD mit 17 Sitzen. Die Grünen sind mit sechs Mitgliedern vertreten, während Die Linke und die UWG jeweils zwei Vertreter entsenden. Die Piraten und die erstmals zur Wahl angetretene AfD haben jeweils einen Sitz im Kreistag. Die FDP reichte zur Wahl 2014 keine gültige Reserveliste ein;[4] da sie kein Direktmandat erreichte, blieb sie bei der Sitzverteilung unberücksichtigt.

Der Kreistag vertritt die Bürger im Kreis Düren. Das Gremium hat repräsentative Aufgaben und ist für die politische Verwaltung zuständig.[5] Die rechtliche Grundlage für die Arbeit des Kreistags bildet die Kreisordnung für das Land Nordrhein-Westfalen.[5] Der Landrat ist zugleich Vorsitzender des Kreistages und hat das gleiche Stimmrecht wie jedes andere Mitglied.[5]

Seit der kommunalen Neugliederung in Folge des Aachen-Gesetzes gab es neun Kreistagswahlen. Dabei wurde die CDU außer 1989 immer die stärkste Partei. Die SPD verlor gegenüber den 1970er und 1980er Jahren zuletzt gut zehn Prozentpunkte. Die FDP war bis 2014 immer im Kreistag vertreten. 1984 kamen die Grünen hinzu. Die anderen Parteien hatten Stimmanteile unter fünf Prozent.

Ergebnisse der Wahlen zum Kreistag seit 1975
Jahr CDU SPD FDP Grüne Linke JÜL UWG NPD Piraten AfD
1975 55,6 39,4 5,0
1979 53,9 40,7 5,2
1984 48,2 40,3 5,2 6,3
1989 42,9 44,6 6,5 6,0
1994 45,7 42,1 4,0 8,1
1999 52,6 35,9 3,6 5,3 1,4
2004 52,3 28,9 5,5 8,0 2,9 2,3
2009 45,4 26,9 8,2 9,2 3,4 4,2 2,0
2014 42,8 30,4 3,9 9,9 4,0 3,9 2,6 2,4

JÜL = Unabhängige Wählergemeinschaft Jülichs überparteiliche Liste
Im November 2007 verließen ein Kreistagsabgeordneter der FDP sowie einer der PDS ihre jeweilige Fraktion und schlossen sich zur Fraktion „Freie Liste“ zusammen. Die PDS verlor damit ihren Fraktionsstatus.

Landräte und Oberkreisdirektoren[Bearbeiten]

Amtierender Landrat des Kreises Düren ist seit 1999 der CDU-Politiker Wolfgang Spelthahn.[6] Er ist hauptamtlich in dieser Funktion tätig. Neben seinen repräsentativen Aufgaben leitet er die Kreisverwaltung sowie die Polizeibehörde des Kreises.[6] Seine Stellvertreter wurde nach den Kommunalwahlen am 3. Juli 2014 durch den neuen Kreistag gewählt. Die 1. stellvertretende Landrätin ist Frau Astrid Hohn (Grüne), Herr Raoul Pöhler (SPD) der 2. stellvertretende Landrat und Frau Helga Conzen (CDU) die 3. stellvertretende Landrätin.[7] Sie haben jedoch nicht dieselbe Macht wie der Landrat. Einige Aufgaben übernimmt vertretungsweise auch der Kreisdirektor. Dieses Amt hat derzeit Georg Beyß inne.[8]

Nach 1946 stellte die CDU sechsmal in Folge den Dürener Landrat. Nach zwei Amtsinhaber aus der SPD amtiert seit 1999 wieder ein christdemokratischer Vertreter in diesem Amt. Bis 1999 gab es neben dem ehrenamtlichen Landrat auch einen Oberkreisdirektor in Düren.[9] Diese Doppelspitze wurde zugunsten eines hauptamtlichen Landrates abgeschafft.[6]

Landräte im Kreis Düren
1816 – 1824 Gerhard Freiherr von Lommessem
1825 – 1837 August Freiherr von Ripperda
1837 – 1841 Christoph Moritz von Egidy
1841 – 1887 Emmerich Stürtz
1867 – 1868 Otto Naumann (Krankheitsvertretung)
1887 – 1909 Maximilian von Breuning
1909 – 1920 Otto Kesselkaul
1919 Karl Sieger (vertretungsweise)
1920 – 1923 Wilhelm Rombach
1923 Franz Freiherr von Bourscheidt (auftragsweise)
1923 – 1924 Peter Cremerius (auftragsweise)
1924 – 1933 Paul Schaaff
1933 – 1944 Theodor Beaucamp
1945 – 1946 Wilhelm Seeger
1946 – 1948 Armin Renker, CDU
1948 – 1954 Josef Hilgers, CDU
1954 – 1956 Wilhelm Anton Cremer, CDU
1956 – 1960 Fritz von Ameln, CDU
1960 – 1964 Anton Germscheid, CDU
1964 – 1989 Johannes Kaptain, CDU
1989 – 1994 Adolf Retz, SPD
1994 – 1999 Manfred Lucas, SPD
seit 1999 Wolfgang Spelthahn, CDU (hauptamtlicher Landrat)
Oberkreisdirektoren
1946 – 1949 Dr. Alfred Grube
1949 – 1952 Dr. Fritz Kurth
1952 – 1965 Dr. Eduard Bierhoff
1965 – 1971 Dr. Elmar Dünschede
1972 – 1981 Dr. Gustav Innecken
1981 – 1997 Josef Hüttemann
1997 – 1999 Annemarie Frage-Münch

Wappen[Bearbeiten]

Kreiskarte mit den Wappen der 15 Kommunen

Das Wappen des Kreises Düren zeigt in der oberen Hälfte einen wachsenden Löwen, der aus dem Wappen der Herzöge von Jülich übernommen wurde, die früher die Stadt Düren mitregierten. Die untere Hälfte des Wappens ist blau. Darauf ist ein weißes Blatt Papier zu sehen, was auf die lange Tradition der Papierherstellung in Düren schließen lässt, die bereits aus dem 16. Jahrhundert überliefert wird. Auf dem weißen Blatt ist der Buchstabe "D" abgebildet, der für Düren steht.

Partnerschaft[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Größtes Unternehmen im Kreis Düren ist die Firma SIG Combibloc in Linnich. Sie ist mit ihrer Getränkekartonherstellung nur ein Beispiel für die Papierindustrie im Kreisgebiet. In Düren finden sich klassische Papierfabriken und papierverarbeitende Betriebe, sowie in und um Jülich Wellkarton-Produzenten.

Im Kreis Düren liegen auch Tagebaue der Firma RWE Power (ehemals Rheinbraun), in denen Braunkohle gefördert wird, hauptsächlich zur Stromerzeugung in drei der vier nahegelegenen Kohlekraftwerken. Der größte Braunkohletagebau der Welt ist der Tagebau Hambach, erheblich kleiner ist der Tagebau Inden.

In der Voreifel ist sehr viel Tourismus zu finden.

In Jülich wurde 1956 die Kernforschungsanlage gegründet. Sie entwickelte sich zur größten Forschungseinrichtung Deutschlands. 1990 wurde sie in Forschungszentrum Jülich umbenannt.

Die FH Aachen hat in Jülich einen Standort, den Campus Jülich. Mit dem Leitspruch "Ingenieure braucht die Welt ..........wir bilden sie aus!" werden hier seit 40 Jahren Ingenieurinnen und Ingenieure ausgebildet.

Der 1956 von den Engländern gebaute Fliegerhorst Nörvenich ist die größte militärische Einrichtung im Kreisgebiet.

Der Kreis Düren ist eine Optionskommune und betreibt als solche das Jobcenter zur Grundsicherung für Arbeitssuchende (ALGII) in alleiniger Trägerschaft, als Amt job-com der Kreisverwaltung.

Verkehr[Bearbeiten]

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten]

Im gesamten Kreisgebiet und auch darüber hinaus betreibt die Dürener Kreisbahn (DKB) ein Busliniennetz. Der Kreis Düren gehört dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) an. Jedoch gelten auf einigen Strecken auch die Tarifbestimmungen des angrenzenden Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).

1993 übernahm die DKB die Eisenbahnstrecken Jülich – Düren und Düren – Heimbach entlang der sogenannten Rurschiene von der Bundesbahn. Sie gehörten zu den ersten Strecken der Bundesbahn, die privatisiert wurden. 2003 wurde die Bahnlinie von Jülich bis Linnich für den Personenverkehr reaktiviert. Diese beiden Strecken der Rurtalbahn treffen in der Kreisstadt Düren aufeinander, wo es Anschlussmöglichkeiten nach Köln und Aachen gibt. Ende 2009 wurde die Euregiobahn von Eschweiler-Weisweiler bis zum Bahnhof Düren durchgebunden. Mittelfristig soll auch die Bördebahn von Düren über Zülpich nach Euskirchen durch die DKB wieder reaktiviert werden.

Seit Anfang 2010 wird der Bahnhof Düren wieder von einzelnen Zügen des Fernverkehrs bedient.

Individualverkehr[Bearbeiten]

Durch beide Autobahnen, A 4 und A 44, hat der Kreis direkte Verbindungen in die Großstädte Köln, Düsseldorf und Aachen sowie Anschlüsse nach Belgien und in die Niederlande.

Folgende Bundesstraßen führen durch das Kreisgebiet:

Medien[Bearbeiten]

Der lokale Zeitungsmarkt wird von Publikationen des Zeitungsverlages Aachen bedient. Die Lokalausgaben teilen das Kreisgebiet nach wie vor in seine beiden Vorgängerkreisen auf: während man im südlichen Teil, dem Alt-Kreis Düren, eher die "Dürener Zeitung" (als Lokalausgabe der Aachener Zeitung) sowie die "Dürener Nachrichten" (als Lokalausgabe der Aachener Nachrichten) liest, so sind im nördlichen ehemaligen Kreis Jülich die "Jülicher Zeitung" und die "Jülicher Nachrichten" verbreiteter.

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtet aus dem für die Region zuständigen WDR-Lokalstudio Aachen sowohl in der Sendung „Lokalzeit“ des WDR-Fernsehens als auch im Regionalteil seines zweiten Hörfunkprogramms WDR 2 über aktuelle Geschehnisse.

Radio Rur ist der lokale, private Rundfunksender für den Kreis Düren.

Kultur[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Siehe: Liste der Museen im Kreis Düren

Jüdische Friedhöfe[Bearbeiten]

Für den Kreis Düren sind 24 jüdische Friedhöfe dokumentiert: in Aldenhoven (2), in Düren (3), in Hürtgenwald (1), in Inden (2), in Jülich (1), in Kreuzau (2), in Langerwehe (1), in Linnich (3), in Merzenich (1), in Nideggen (2), in Titz (2) und in Vettweiß (4). Es sind schützenswerte Kulturdenkmäler – steinerne Zeugen für ehemals existierende jüdische Gemeinden und eines regen jüdischen Gemeindelebens bis in die 1930er Jahre.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Auf dem Kreisgebiet befinden sich immer noch zahlreiche Ruinen des ehemaligen Westwalles.
  • Heimbach ist ein Luftkurort.
  • Vossenack und Simonskall sind anerkannte Erholungsorte.
  • Seit 2006 gibt es eine Hobbyliga für Freizeitkicker im Kreis Düren. Dort wird in einer Saison von März bis November der sogenannte "Wolfgang-Spelthahn-Cup" ausgespielt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ulrich Coenen: Architektonische Kostbarkeiten im Kreis Düren. 2. Auflage. Aachen 1989, ISBN 3-925714-27-8.
  • Kreisjahrbücher, herausgegeben von der Kreisverwaltung seit 1962 fortlaufend
  • Peter Kremer: Wo das Grauen lauert. Kopflose Reiter, Wiedergänger und Werwölfe an Inde, Erft und Rur. Düren 2003, ISBN 3-929928-01-9. (Kommentierte Sagensammlung)

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Kreis Düren – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Kreis Düren

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kreis Düren – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013.
  3. Kreistagswahl Kreis Düren. Regio IT, abgerufen am 28. Mai 2014.
  4. Reserveliste der FDP bei der Kommunalwahl nicht zugelassen. Aachener Nachrichten, 11. April 2014, abgerufen am 28. Mai 2014.
  5. a b c Der Kreistag des Kreises Düren. Kreis Düren, 29. Mai 2014, abgerufen am 9. Juni 2014.
  6. a b c Landrat Wolfgang Spelthahn. Kreis Düren, abgerufen am 29. Mai 2014.
  7. Fehlender Parameter „zugriff“ (Hilfe) — Die Stellvertreter/in des Landrats. Kreis Düren.
  8. Der Kreisdirektor (allgemeiner Vertreter des Landrats). Kreis Düren, abgerufen am 29. Mai 2014.
  9. Die Oberkreisdirektoren und Landräte des Kreises Düren. Kreis Düren, 29. Mai 2014, abgerufen am 9. Juni 2014.
  10. http://kreis-dueren.de/aktuelles/presse/presse_dat.php?pm=/aktuelles/presse/politik/mytischi.php