Dürer-Gymnasium Nürnberg

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Dürer-Gymnasium Nürnberg
Nuremberg - Dürer gymnasium (aka).jpg
Dürer-Gymnasium 2012
Schulform Gymnasium
Schulnummer 0234 [1]
Gründung 1833
Adresse

Sielstraße 17
90429 Nürnberg

Ort Nürnberg
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 49° 27′ 18,5″ N, 11° 3′ 4,6″ OKoordinaten: 49° 27′ 18,5″ N, 11° 3′ 4,6″ O
Träger Freistaat Bayern
Schüler 996 (Stand: 2016/2017) [1]
Lehrkräfte 87 (Stand: 2016/2017) [1]
Leitung Walter Hauenstein
Website www.duerer-gymnasium.de
Schrägansicht des Haupteingangs des Dürer-Gymnasiums im November 2009

Das Dürer-Gymnasium Nürnberg ist ein Gymnasium in Nürnberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule wurde 1833 aufgrund einer Verordnung König Ludwigs I., dem die Unterrichtung von Realien in neuen Landwirtschafts- und Gewerbeschulen am Herzen lag, als Gewerbeschule gegründet. 1877 wurde die Gewerbeschule in eine „Königliche Kreisrealschule“ umgewandelt und führte nun die Bezeichnung „Neue Oberrealschule“. 1933, im Jahr des hundertjährigen Bestehens, wurde die Schule zu Ehren Albrecht Dürers in „Düreroberrealschule“ umbenannt. 1937 erfolgte der Umzug aus dem bisherigen Schulgebäude, dem heutigen Bauhof der Stadt Nürnberg, in das jetzige Gebäude an der Sielstraße 17. Dieses war bereits 1913 erbaut worden und bis zu diesem Zeitpunkt von der Realschule II belegt. Die Realschule II wurde mit der Dürer-Oberrealschule verschmolzen. Im August 1965 erhielt die Schule ihren heutigen Namen, aus der Dürer-Oberrealschule wurde das Dürer-Gymnasium.

Die Schule war zunächst eine reine Jungenschule, bis im Schuljahr 1972/73 die ersten Mädchen aufgenommen wurden.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gymnasium liegt im Westen Nürnbergs im Stadtteil Gostenhof am Pegnitz-Ufer. Der rechte Nachbar ist die ehemalige Brauereianlage der Lederer Bräu, der linke die Justizvollzugsanstalt Nürnberg.

Schulzweige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium mit der Sprachenfolge Englisch→Französisch/Latein und einem verstärkten Angebot in Naturwissenschaften und Informatik
  • sprachliches Gymnasium mit der Sprachenfolge Englisch→Französisch/Latein→Spanisch

AG-Bereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden der Dürer-Chor, der Debattier-Club und mehrere Theater-AGs angeboten. Die Schule nahm an den "Mittelfränkischen Theatertagen" und dreimalig an den Theatertagen der bayerischen Gymnasien in den Jahren 2004, 2009 und 2011 teil. In den Jahren 2009 und 2011 wurde sie zum Jugendtheaterfestival Licht.blicke eingeladen.

Nachmittagsbetreuung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule verfügt über eine Mensa und bietet neben Mittagessen auch Nachmittagsbetreuung an.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Schule kooperiert sehr eng mit der Firma DATEV.
  • In der Schule werden in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 mit den M-Klassen spezielle Klassen für Hochbegabte angeboten. Die Aufnahme erfordert einen Test und die Teilnahme an einem Probeunterricht.[2]
  • Der Siebtklässler Martin Drees wurde 2011 deutscher Meister im Kopfrechnen[3] und 2012 Weltmeister im Kopfrechnen.[4]
  • Das seit 2011 bestehende U 13-Schulschachteam der Schule konnte schon einige Erfolge auf landesweiter Ebene einfahren.

Bekannte Ehemalige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schüler
  • Markus Söder (* 1967), Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat
  • Horst Weyerich (* 1957), Fußballspieler
Lehrkräfte
  • Otto Grau (1913–1981), Maler und Grafiker
  • Peter Schönlein (1939–2016), ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Albrecht-Dürer-Gymnasium (Nuremberg-Bärenschanze) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Dürer-Gymnasium Nürnberg auf den Seiten des Bayerischen Kultusministeriums (km.bayern.de, abgerufen am 26. Dezember 2017)
  2. M-Klassen (Memento vom 15. Juli 2013 im Internet Archive)
  3. www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/
  4. „Ich kann eben gut rechnen“. In: FAZ.net. 8. November 2012; abgerufen am 14. Dezember 2014.