Danube Flats

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Danube Flats
Basisdaten
Ort: Donau City, Wien
Status: in Planung
Baustil: Postmoderne
Architekten: project A01 architects ZT GmbH
Koordinaten: 48° 13′ 48,6″ N, 16° 24′ 51,3″ OKoordinaten: 48° 13′ 48,6″ N, 16° 24′ 51,3″ O
Danube Flats (Wien)
Nutzung/Rechtliches
Nutzung: Wohnungen
Eigentümer: Danube Flats GmbH
Technische Daten
Höhe: 167 m
Höhe bis zur Spitze: 167 m
Etagen: 47
Höhenvergleich
Wien: 3. (Liste)
Österreich: 3. (Liste)
Anschrift
Stadt: Wien
Land: Österreich
Baustelle Danube Flats im Juli 2021

Danube Flats ist das Projekt eines 167 Meter hohen Wohnturms am Ufer der Donau in der Donau City im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt.[1] Das Projekt wird vom Immobilienentwickler SORAVIA und der S+B Gruppe realisiert.[2] Auf 49 Geschossen verteilt sollen rund 600 frei finanzierte Eigentums- und Vorsorgewohnungen entstehen.[3] Baubeginn war im April 2019, die Fertigstellung wurde für 2023 geplant,[4][5][6] verzögert sich aber bis mindestens 2024.[7]

Wettbewerb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. April 2012 wurden die Ausschreibungsunterlagen für das Projekt Danube Flats an eine Gruppe von Architektenteams übergeben. Die Aufgabe dieses Wettbewerbs bestand darin, auf der zirka 1,24 ha großen Liegenschaft Wagramer Straße 2 ein Wohnquartier mit attraktiven Nutzungen, im Besonderen auch in den Erd- und Sockelgeschossen zu entwickeln.

Am 5. September 2012 fiel die Entscheidung auf den Entwurf der project A01 architects ZT GmbH, Wien.

Am 16. November 2018 hat das Verwaltungsgericht in Wien den Baubescheid für das Hochhausprojekt „Danube Flats“ in der Donaustadt bestätigt und wies damit Anrainerbeschwerden ab.[1][3] Der Vorgängerbau wurde bis Ende des Jahres 2018 abgerissen und im April 2019 erfolgte der Beginn der Tiefbauarbeiten. Der Hochbau startete im 1. Quartal 2021.[8]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Initiative Kaisermühlen bemängelt, dass durch den Bau der Danube Flats für die Bewohner des Hochhauses Neue Donau Verschlechterungen der Lebensqualität einhergehen könnten, einerseits durch die eingeschränkte Sicht auf die Donau, andererseits durch eine befürchtete Zunahme von Lärm und Wind.[9]

Der Hauptkritikpunkt ist jedoch, dass in dem wichtigen Stadtentwicklungsgebiet Donau City seitens der Bauträger Strabag und S+B Gruppe vorwiegend frei finanzierte Luxus-Wohnungen anstatt von leistbaren Wohnraum geschaffen werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Baubescheid für „Danube Flats“ auf wien.orf.at vom 16. November 2018, abgerufen am 17. November 2018.
  2. Danube Flats: Beginn der Hochbauarbeiten. In: Die Presse. 9. Juni 2021, abgerufen am 31. August 2022.
  3. a b Danue Flats S+B Gruppe, abgerufen am 30. November 2021.
  4. Höchster Wohnturm: Baubeginn im April. In: wien.orf.at, 15. Jänner 2019, abgerufen am 15. Jänner 2019.
  5. Höchster Wohnturm Österreichs: Bau verzögert sich um Jahre. In: derStandard.at, 19. November 2017.
  6. Wien bekommt höchsten Skyscraper des Landes. In: krone.at, abgerufen am 15. Jänner 2019.
  7. Soravia: Danubeflats - the one and only. Pressemitteilung vom 8. September 2021
  8. Soravia: SB Gruppe und Soravia präsentieren Danubeflats, Pressemitteilung vom 9. Juli 2021
  9. "Danube-Flats": Info-Abende und Petition. In: derstandard.at vom 21. März 2013.