Deckgebirge

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Dieser Artikel erläutert den Ausdruck der Geologie, zum bergmännischen Begriff siehe Hangendes.
Sandiges Deckgebirge über dem ersten Lausitzer Flöz im Tagebau Welzow-Süd
Perm (unten) bis Jura (oben) im Colorado-Plateau

Als Deckgebirge wird in der Geologie ein Gesteinskomplex bezeichnet, der sich im Deformationsstil und im Metamorphosegrad vom erdgeschichtlich älteren Grundgebirge unterscheidet. An den durch die Erosion entstandenen Schichtstufen findet man zahlreiche Aufschlüsse, an denen die aus Sedimentgestein bestehenden Schichten der Deckgebirge zu sehen sind. Die Überlagerung durch das jüngere, meist aus Lockersedimenten aufgebaute Deckgebirge kann diskordant oder konkordant erfolgen.

In der Lagerstättenkunde wird als Deckgebirge der Gesteinsbereich verstanden, der sich zwischen der Lagerstätte und der Tagesoberfläche befindet.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Murawski, Wilhelm Meyer: Geologisches Wörterbuch. 10. Auflage. Enke Verlag, Stuttgart 1998 ISBN 3-432-84100-0

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Autorenkollektiv: Lexikon der Geowissenschaften, Band I, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin 2000, ISBN 3-8274-0299-9, S.402