Desoxymethyltestosteron

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Strukturformel
Struktur von Desoxymethyltestosteron
Allgemeines
Name Desoxymethyltestosteron
Andere Namen
  • 17α-Methyl-5α-androst-2-en-17β-ol (IUPAC)
  • Madol
Summenformel C20H32O
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 3275-64-7
PubChem 18651
ChemSpider 17611
Wikidata Q904694
Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

Anabolikum

Eigenschaften
Molare Masse 288,47 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Desoxymethyltestosteron (DMT) ist als Variante von Methyltestosteron ein Anabolikum, das als Designer-Steroid bis Ende 2004 unerkannt als Dopingsubstanz verwendet werden konnte.[2]

Doping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2004 hatte der kanadische Zoll eine Postsendung beschlagnahmt, in der die Substanz zu finden war, deren Zweck sich allerdings erst durch eine anonym eingegangene E-Mail offenbarte. Dabei dürfte es sich um eine erst kürzlich geschaffene Substanz handeln, da in nach Dopingkontrollen eingelagerten Urinproben von Sportlern die Substanz bislang nicht nachgewiesen werden konnte.

Frisch entdeckt wurde dieses Dopingmittel zwischenzeitlich im Urin von drei US- und einem britischen Sportler.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. M. H. Sekera et al.: Another designer steroid: discovery, synthesis, and detection of madol in urine. In: Rapid Communications in Mass Spectrometry, Band 19, 2005, S. 781–784, doi:10.1002/rcm.1858