Deutschordensschwestern

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Die Deutschordensschwestern sind ein inkorporiertes Ordensinstitut des Deutschen Ordens.

Es gab seit dem 13./14. Jahrhundert Schwesternhäuser, diese starben im 16. Jahrhundert als Folge der Reformation aus. Wiederbegründet wurden sie im Jahr 1840 als "Schwestern vom Deutschen Haus St. Mariens in Jerusalem". Um 1900 waren im Gebiet von Österreich-Ungarn über 1000 Schwestern tätig, verteilt an 60 Einrichtungen.

Heute finden die Deutschordensschwestern ihre Haupttätigkeit im sozial-caritativen Bereich, vor allem Pflege, Betreuung und Erziehung. Sie sind in Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien, Slowenien und der Slowakei ansässig.

Erste deutsche Provinzoberin war Amata Grüner, derzeitige Provinzobere ist Mirjam Müller.

Abt Dr. Bruno Platter ist seit 2000 als Hochmeister im Deutschen Orden zugleich Generalsuperior der Deutschordensschwestern.

Einrichtungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schwestern-Provinzleitung in Passau, mit Fachakademie für Sozialpädagogik
  • Deutschordensschwestern im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim
  • Deutschordens-Wohnstift "Konrad Adenauer", Köln
  • "Fürstlich- und Gräflich-Fugger'sche Stiftungsaltersheim" in Blumenthal
  • Österreichische Schwestern-Provinzleitung in Friesach
  • Italienische Schwestern-Provinzleitung in Lana

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erentraud Gruber: Deutschordensschwestern im 19. und 20. Jahrhundert. Wiederbelebung, Ausbreitung und Tätigkeit 1837-1971. Quellen und Studien zur Geschichte des Deutschen Ordens Band 14. Bonn-Bad Godesberg. 1971

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]