Dibbern (Porzellan)

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Dibbern GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1972[1]
Sitz Bargteheide
Leitung Bernd T. Dibbern, Ben Dibbern, Jan Dibbern (Geschäftsführer)[2]
Mitarbeiterzahl 130[1]
Umsatz 20 Mio. Euro (2016)[1]
Branche Haushaltswaren
Website http://www.dibbern.de

Die Dibbern GmbH ist ein familiengeführter, deutscher Premium-Hersteller von Porzellan-, Glas- und Textilprodukten im Bereich Tischkultur mit Sitz in Bargteheide.

Gegründet wurde das Unternehmen 1972 von Bernd T. Dibbern, der zuvor als Importeur skandinavischer Porzellanprodukte tätig war.

1982 gelingt Dibbern mit der Produktion der Produktreihe Solid Color der internationale Durchbruch zur Lifestyle Marke. Die auf eine Bauhaus-Form der frühen 1930er Jahre basierte Serie wurde mit verschiedenen Designpreisen ausgezeichnet. Bis heute ist Dibbern für Solid Color – einer puren Form in Kombination mit einer umfangreichen, modernen Farbpalette – bekannt.

1997 übernahm die Dibbern GmbH das traditionsreiche Porzellanwerk in Hohenberg an der Eger (ehemals C.M. Hutschenreuther) nahe der tschechischen Grenze und produziert dort seitdem ihr Feines Knochenporzellan.[1] In der Porzellanmanufaktur entstehen nach jahrhundertealter Tradition Fine Bone China-Serien auf höchstem handwerklichen Niveau. Dibbern-Teller, -Schalen und -Tassen aus Fine Bone China werden im Gegensatz zum maschinellen Pressen noch nach traditioneller Art gedreht, wodurch unter anderem eine besonders hohe Kantenschlagfestigkeit erreicht wird.

Das hochwertige und puristische Dibbern Glassortiment wird nach eigenen Entwürfen ausschließlich in Europa bei exklusiven Glasmanufakturen hergestellt.

Zu der renommierten Kundenliste zählen neben namhaften Adressen aus der Luxus-Hotellerie und Sterne-Gastronomie unter anderem auch das Bundeskanzleramt oder die Lufthansa First Class.[3][4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d 50 Jahre Dibbern. Kieler Nachrichten, 9. August 2016.
  2. www.dibbern.de – Impressum
  3. M. Wassink: Dibbern für den Kanzler, Hamburger Abendblatt, 20. Mai 2003
  4. Deborah Knür: Ein Hamburger macht Tischkultur zum Kult, Die Welt, 12. Oktober 2002, abgerufen am 7. Oktober 2017.