Die Pferdelords

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Die Pferdelords ist eine Fantasy-Roman-Reihe des deutschen Autors Michael H. Schenk. Die bisher erschienenen 9 Bände und die weiteren geplanten 3 Bände erzählen das Leben und die Abenteuer eines Pferdevolkes. Man erkennt Parallelen zu den Reitern von Rohan aus Der Herr der Ringe, doch die Romane über Die Pferdelords sind eine ganz eigene Geschichte.

Der Autor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael H. Schenk (* 1955 in Bonn), der sich schon früh für Fantasy und Historie interessierte, begann 2006 die Roman-Serie „Die Pferdelords“ zu schreiben.

Verlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bände 1 bis 8 der Serie erschienen als Mira-Taschenbuch im Cora-Verlag. Seit Band 9, Die Pferdelords und die Nachtläufer des Todes, werden die Bücher beim Arcanum Fantasy Verlag publiziert (seit 2011 ein Imprint des Scratch-Verlags).

Die Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Band 1: Die Pferdelords und der Sturm der Orks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bote des Königs ist tot! Ermordet auf dem Pass, der zur Hochmark führt und sein entstellter Körper trägt die Schreckenszeichen der Orks, von denen man glaubte, dass sie nie mehr zurückkehren würden, seit die Pferdelords sie vor einem Menschenalter vernichtend geschlagen hatten. Garodem, der Pferdefürst der Hochmark, versammelt seine Männer unter seinem Banner, um dem König im Kampf gegen die grausamen Horden zu Hilfe zu eilen. Aber schon bald braucht die Hochmark selber Schutz, denn die Orks sammeln sich und schließlich steht ein unüberwindlicher Feind vor der Stadt und den Toren der Burg Eternas. Die Pferdelords und ihre elfischen Freunde rüsten sich zum Kampf, doch sie wissen nicht, dass sich der Feind schon mitten unter ihnen befindet – noch dazu an einer Stelle, an der ihn gewiss niemand vermuten wird.

Band 2: Die Pferdelords und die Kristallstadt der Zwerge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die grüne Kristallstadt der Zwerge ist von den Orks überrannt und die wundersame Kristallaxt, das Zeichen der Königswürde und der Schlüssel zur Stadt, geraubt worden. Jetzt stehen die Zwerge unter der Knechtschaft der Orks und ihre einzige Hoffnung ruht auf dem Zwergenkönig und seiner Begleitung, die in letzter Minute entkommen konnten. Schwer verwundet erreicht der Zwergenkönig das Land der Pferdelord und bittet dort Garodem, den Pferdefürsten der Hochmark, und seine Pferdelords um Hilfe – doch die Zeit drängt, denn die Zahl der Feinde wächst unermüdlich und schon künden in der Ferne mächtige Staubwolken vom Herannahen weiterer Orks.

Band 3: Die Pferdelords und die Barbaren des Dünenlandes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dünenland: Mumifizierte Leichen ohne Schädel und aufgepfählte Skelette künden von der unbarmherzigen Grausamkeit seiner Bewohner. Ausgerechnet hier, im Land der Barbaren, ist ein voller Beritt des Königs der Pferdelord auf der Suche nach dem geheimnisvollen, ehemaligen Banner des ersten Königs verschwunden. Nun erhalten Garodem und seine Pferdelords die königliche Order nach dem Trupp zu forschen und das verschollene Banner zurückzubringen. Ein Auftrag, der einem Todeskommando gleichkommt! Doch ohne das Banner wird der Bund des Pferdevolkes zerfallen und während Garodems Gemahlin Larwyn und ihre elfischen Freunde Lotaras und Leoryn am Königshof um die Einheit der Pferdelords ringen, treibt dort ein geheimnisvoller Mörder sein Unwesen. Garodem muss das alte Symbol der Einheit der Pferdelords finden, doch je weiter die Reiter ins Land der Barbaren vordringen, umso schrecklicher werden die Vorzeichen des Grauens, bis sie schließlich zuletzt auf den Feind selbst treffen.

Band 4: Die Pferdelords und das verborgene Haus der Elfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Garodem und seine Pferdelords werden von den Elfen zu Hilfe gerufen. Seit Jahren haben diese von einem ihrer Häuser keine Nachricht mehr erhalten. Jeder Kontaktversuch ist gescheitert; der letzte Suchtrupp der Elfen nicht mehr zurückgekehrt. Der Pferdefürst bricht auf und erreicht mit seinen Lords schon bald die versteinerten Wälder, in denen sich das verborgene Haus befinden soll. Aber ihr Weg ist ein Weg des Schreckens. Sie finden den vermissten Suchtrupp und zuletzt sogar das gesuchte Haus der Elfen, doch alles was dort einst lebendig war, ist nun mitten in der Bewegung erstarrt und - versteinert. Zugleich entdecken sie ein großes Kriegslager der Orks und ein schrecklicher Verdacht drängt sich ihnen auf: Ihr mächtigster Gegner ist erneut erstarkt und hat sich mit einem Feind zusammengetan, gegen den es keinen Schutz gibt.

Band 5: Die Pferdelords und die Korsaren von Um'briel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Königreich Alnoa befindet sich in großer Bedrängnis. Seine Küsten werden zunehmend von Korsaren bedroht, Schiffe der alnoischen Marine werden gekapert und zuletzt gelingt es den Piraten sogar die große Hafenstadt Gendaneris in einem Handstreich einzunehmen. Davon ahnen die Pferdelords, die sich der Stadt nähern, um Handel mit den verbündeten Alnoern zu treiben, nichts. Und auch die Elfen, die ihre Freunde warnen wollen, geraten in eine tödliche Falle. In einem Kampf werden ihre beiden Ältesten von den Korsaren gefangen genommen und vor den Malaquant geführt, den wahnsinnigen Gebieter der Schwärme der See. Damit steht ihnen ein qualvoller Tod bevor, sollte es den Pferdelords und ihren Freunden nicht doch noch gelingen, sie aus den Händen des Feindes zu befreien.

Band 6: Die Pferdelords und die Paladine der toten Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unheimliches tut sich in Niyashaar, dem letzten Vorposten an der Grenze nach Osten, der einst von den Elfen auf dem Boden des ehemaligen Reiches Rushaan zum Schutz vor den Mächten der Finsternis errichtet worden ist. Doch nun ist deren gesamte Besatzung dort spurlos verschwunden und die verbliebenen Bewohner des Landes berichten von grauen Nebeln und blauen Blitzen, in denen Leute verloren gehen oder grausam verbrannt aufgefunden werden. Für die Elfen ein äußerst ungünstiger Zeitpunkt, da sie sich auf ihre letzte Reise begeben und das Land verlassen wollen. Und so wenden sie sich an die Pferdelords, die statt ihnen von nun an die Bewachung der Grenze und den Schutz der Länder übernehmen sollen. Eine schier unlösbare Aufgabe wie Garodem und seine Männer schon sehr bald merken.

Band 7: Die Pferdelords und das vergangene Reich von Jalanne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Tod des Pferdefürsten Garodem haben dessen Sohn Garwin und seine Mutter Larwyn die Herrschaft über die Hochmark inne. Doch der Frieden ist trügerisch, denn schon bald wird Larwyn vergiftet in ihrem Bett gefunden. Ein sagenumwobener Brunnen des Lebendswassers soll sie retten können. Dieser befindet sich tief im vergangenen Reich von Jalanne. Gegen den Willen Garwins macht sich der kleinwüchsige Pferdelord Dorkemunt zusammen mit Fangschlag auf den Weg in das ehemalige Königreich - und tappt dabei in eine lebensgefährliche Falle ...

Weitere Bände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Band 8: Die Pferdelords und das Volk der Lederschwingen (Mira, 2009)
  • Band 9: Die Pferdelords und die Nachtläufer des Todes (Arcanum, 2011)
  • Band 10: Die Pferdelords und die Bruderschaft des Kreuzes (Arcanum/Scratch, August 2012)
  • Band 11: Die Pferdelords und die Schmieden von Rumak (Arcanum/Scratch, März 2013)
  • Band 12: Die Pferdelords und der Ritt zu den Goldenen Wolken (Arcanum, November 2016)

Hauptfiguren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptfiguren des Pferdevolks
  • Nedeam: ein zunächst 12-jähriger Knabe, der mit seinen Eltern Balwin und Meowyn auf einem abgelegenen Gehöft der Hochmark lebt. Er hilft ihnen bei der Aufzucht und Schur der Schafe und wünscht sich nichts sehnlicher, als wie sein Vater ein Pferdelord zu werden. Nedeam führt durch die Geschichte des Pferdevolkes und reift dabei zu einem bewährten Kämpfer. Er ist der spätere Pferdefürst der Hochmark des Pferdevolkes.
  • Dorkemunt: ein sehr kleinwüchsiger und erfahrener Pferdelord, der seine Familie durch die Orks verliert und Nedeams älterer Mentor und Freund wird.
  • Garodem: der Pferdefürst und Herr der Hochmark der Pferdelords, mit seiner jungen Gemahlin Larwyn, welche die Mark regieren und denen der Erste Schwertmann Tasmund getreu zur Seite steht.
  • Meowyn: Nedeams Mutter und die Heilerin der Hochmark, eng befreundet mit der elfischen Heilerin Leoryn, aus dem Hause Elodarions.
  • Schankwirt Malvin: der aus jedem unwichtigen Ereignis eine Legende webt, um den Durst seiner Gäste zu fördern.
  • Barus, der Nagerjäger: dessen Kunstfertigkeit mit der Keule schon manchem vorwitzigen Nager das Leben kostete und dem auf der Welt nur eines Angst einjagt: die blonde Schuhmacherin Esyne, deren wortwörtliche Schlagfertigkeit schon manche Schlägerei vom Zaume brach oder beendete.
  • Toslot, der Bauer: der kaum mehr als zwei Becher Gerstensaft und den Schaum vom Dritten bewältigt.

Weitere Charaktere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Llaranya: Elfische Kriegerin und spätere Ehefrau Nedeams. Elfin aus dem Haus Deshay, dem Haus des Urbaums.
  • Lotaras: Elfischer Krieger aus dem Waldelfenhaus Elodaryon, Freund und Waffengefährte Nedeams.
  • Leoryn: Elfische Heilerin und Schwester des Elfenkriegers Lotaras.
  • Fangschlag: Ork- Legionsführer und späterer Kampfgefährte von Nedeam und Dorkemunt.
  • Garwin: Sohn des Pferdefürsten Garodem und seiner Frau Larwyn. Er wird nach dem Tod seines Vaters zum Verräter und versucht Nedeam und Larwyn zu ermorden. Wird vom Pferdevolk verstoßen und zum Renegaten, sammelt Anhänger um sich um eine geheime Mark zu gründen. Letzter bekannter, aber geheimer Ort seiner „freien Mark“ ist der versteinerte Wald in der Ostmark, dem ehemaligen Lebensraum der Elfen des Urbaums.
  • Der Dunkle Lord: der Anführer des Bösen und größter Feind des Pferdevolkes. Er hat die Orks und die Zauberer unter sich vereint.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]