Diepoldshofen

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Diepoldshofen
Große Kreisstadt Leutkirch im Allgäu
Ehemaliges Gemeindewappen von Gebrazhofen
Koordinaten: 47° 50′ 38″ N, 9° 56′ 45″ O
Höhe: 640 m
Einwohner: 587 (30. Nov. 2011)
Eingemeindung: 1. Juni 1972
Postleitzahl: 88299
Vorwahl: 07561

Diepoldshofen ist ein Stadtteil mit 587 Einwohnern der Großen Kreisstadt Leutkirch im Allgäu im Landkreis Ravensburg im Südosten von Baden-Württemberg. Die ehemals selbständige Gemeinde Diepoldshofen wurde 1972 nach Leutkirch eingemeindet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diepoldshofen befindet sich circa fünf Kilometer nordwestlich von Leutkirch an der Bundesstraße 465.

Zu Diepoldshofen gehören die Wohnplätze Bergkönig, Bodenhaus, Erlenstockhof, Hünlishofen, Oberburkhardshofen, Rast, Riedlings, Rimmeldingen, Staighaus, Stegrot, Übendorf, Unterburkhardshofen und Weißenbauren.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diepoldshofen wurde 1090 erstmals in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Weingarten genannt. Im 13. Jahrhundert war es im Besitz der Klöster Baindt, Isny und Rot. Die Grundherrschaft über Diepoldshofen kam von den Grafen von Veringen, mit ihrem Vasallen, dem Edelfreien Berthold von Trauchburg, an die Grafschaft Zeil.[1] Mit Zeil fiel Diepoldshofen 1810 an Württemberg.

Nun gehörte der Ort zunächst zur Oberschultheißerei Zeil innerhalb des Oberamts Leutkirch. 1820 wurde die Gemeinde Diepoldshofen gebildet, die bis 1849 zum fürstlich Waldburg-Zeilschen Amt gehörte, dann wieder dem Oberamt Leutkirch angegliedert wurde. Bei dessen Auflösung 1938 kam die Gemeinde zum Landkreis Wangen.[2]

Am 1. Juni 1972 wurde Diepoldshofen in die Stadt Leutkirch eingegliedert.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Leutkirch im Allgäu#Diepoldshofen

  • Pfarrkirche St. Johann Baptist, erbaut 1846 mit altem Turm

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Diepoldshofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Günther Bradler: Studien zur Geschichte der Ministerialität im Allgäu und in Oberschwaben. Göppingen 1973, S. 239f.
  2. siehe Gemeinde Diepoldshofen in der Beschreibung des Oberamts Leutkirch von 1843.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 536.