Dieter Martin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Dieter Martin (* 1939) ist ein Rechtswissenschaftler, Fachbuchautor und ehemaliger Institutsdirektor, der sich insbesondere mit dem Denkmalrecht befasst hat.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er studierte ab 1963 Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 1971 promoviert er mit einer Arbeit über Kommunalwissenschaften. Danach war er vier Jahre lang Leiter der Baugenehmigungsbehörde Regensburg und 15 Jahre Vizedirektor des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. 1994 bis 2009 war er leitender akademische Direktor des Instituts für Denkmalpflege an der Universität Bamberg.[1][2]

Sein zusammen mit Michael Krautzberger und anderen herausgegebenes Werk „Handbuch der Denkmalpflege“ gilt als Standardwerk zum Thema und wurde mehrfach neu herausgegeben.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bayerisches Denkmalschutzgesetz, mit Wolfgang Eberl, Deutscher Gemeindeverlag, C.H. Beck u. a., München 1985–2019
  • Denkmalschutzrecht in Berlin, mit Jörg Haspel, Kulturbuch-Verlag, Berlin 2000
  • Denkmalschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, Kommunal- und Schul-Verlag Wiesbaden 2001
  • Denkmalrecht Niedersachsen, mit Andreas Kleine-Tebbe, Kommunal- und Schul-Verlag, Wiesbaden 2001–2018
  • Handbuch Denkmalschutz und Denkmalpflege, mit Michael Krautzberger u. a., C.H.Beck, München 2004
  • Denkmalschutzgesetz Mecklenburg-Vorpommern, Kommunal- und Schul-Verlag Wiesbaden 2007
  • Die Zumutbarkeit im Denkmalrecht, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Nationalbibliothek zu 140482024
  2. Schriftenreihe der Petra-Kelly-Stiftung, Tagungsbericht Nr. 16, 2/2002