Dieter Stellmacher

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Dieter Stellmacher (* 3. Mai 1939 in Klosterheide) ist ein deutscher Philologe und Hochschullehrer.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Stellmacher studierte von 1959 bis 1964 Germanistik, Niederlandistik und Slavistik in Leipzig. Nach der Promotion 1968 war er von 1969 bis 1971 Deutschlektor in Finnland. 1975 erfolgte die Habilitation in Marburg. Anschließend war er Professor in Gießen und ab 1976 in Göttingen am Seminar für Deutsche Philologie – Niederdeutsche Sprache und Literatur. 1982 übernahm Stellmacher die Leitung der Arbeitsstelle Niedersächsisches Wörterbuch; seit 1976 gehörte er bereits in unmittelbarer wissenschaftlicher Verantwortlichkeit dem Beirat an. Stellmacher ist seit 1994 Vorsitzender des Ostfälischen Instituts. Von 1998 bis 2006 war er Vorsitzender der Internationalen Dialektologengesellschaft.

Seit 2005 ist er im Ruhestand. Der Lehrstuhl für Plattdeutsch wurde nicht wieder besetzt.

2007 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Krasnojarsk verliehen.

Werke[Bearbeiten]

  • Studien zur gesprochenen Sprache in Niedersachsen. Marburg 1977.
  • Wolfgang Kramer, Ulrich Scheuermann, Dieter Stellmacher (Hrsg.): Gedenkschrift für Heinrich Wesche. Neumünster 1979.
  • Niederdeutsch – Formen und Forschungen. Tübingen 1981.
  • Wer spricht Platt? Schuster, Leer 1987, ISBN 3-7963-0250-5.
  • Niedersächsischer Dialektzensus. Franz Steiner, Stuttgart 1995; ISBN 978-3515066419.
  • Helmstedt und seine Sprachen. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 1999; ISBN 978-3-89534-249-3.
  • Niederdeutsche Sprache. 2. Auflage. Weidler, Berlin 2000; ISBN 3-89693-326-4.
  • Ostfalen: Zur Geschichte und Sprache einer norddeutschen Landschaft. Verlag für Regionalgeschichte, Gütersloh 2005, ISBN 978-3-895345-55-5.

Weblinks[Bearbeiten]