Dieter Werkmüller

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Dieter Werkmüller (* 11. Juli 1937 in Wiesbaden) ist ein deutscher Jurist und ehemaliger Hochschullehrer an der Philipps-Universität Marburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werkmüller nahm 1957 ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität München auf, das er 1962 an der Universität Frankfurt am Main mit dem Erwerb des Ersten Juristischen Staatsexamens abschloss. 1966 folgte das Zweite Staatsexamen. In der Folge arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Frankfurt am Main, wechselte später aber an die Universität Marburg. Dort promovierte er 1970 mit einer rechtsgeschichtlichen Arbeit über Weistümer.

Zwei Jahre später wurde Werkmüller auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht an der Universität Marburg gerufen. Diesen Ruf nahm er an und lehrte und forschte dort bis zu seiner Emeritierung 2002. Kurz nach seiner Emeritierung schloss er sich derselben Marburger Rechtsanwaltskanzlei an, der sich bereits Ekkehard Kaufmann 1992 angeschlossen hatte. Dort arbeitete Werkmüller bis 2006 als Rechtsanwalt. Bis 2006 hielt Werkmüller zudem noch einige rechtsgeschichtliche Vorlesung an der Universität Marburg ab.

Werkmüllers Forschungsschwerpunkt lag insbesondere in der Rechtsgeschichte. Größere Bekanntheit erlangte er durch seine Mitarbeit am Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Werkmüllers 70. Geburtstag wurde eine Festschrift herausgegeben:

  • Stephan Buchholz et al.: Worte des Rechts – Wörter zur Rechtsgeschichte: Festschrift für Dieter Werkmüller zum 70. Geburtstag. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-503-09817-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]