Dietrich Alexander

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Dietrich Alexander (* 28. September 1934 in Breslau; † 26. Juli 1999 in Mallersdorf-Pfaffenberg) war ein deutscher marxistischer Philosoph.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexander studierte nach dem Besuch der Oberschule in Greiz von 1953 bis 1959 in Jena. Die Schwerpunkte waren Dialektischer Materialismus, Historischer Materialismus, Geschichte der Philosophie, Politische Ökonomie, Logik und Physiologie. 1964 war er Redakteur für „Moderne Naturwissenschaft und Atheismus“. 1965 wurde ihm der Grad eines Doktors verliehen für die wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel „Moderne Physiologie und katholischer Seelenglaube“, welche mit „magna cum laude“ bewertet wurde. Zusammen mit Erhard Lange u. a. schrieb er 1970 das Buch „Hegel und wir“. 1979 erschien im Rahmen der Jenaer Frege-Konferenz eine Monographie zur Begriffsschrift von Gottlob Frege. Herausgeber ist Dietrich Alexander. 1982 habilitierte er mit der Arbeit „Marxismus und Psychoanalyse“. Er war ordentlicher Professor an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und von 1982 bis 1990 Direktor der Sektion Marxistisch-leninistische Philosophie.[1]

Nach der Deutschen Wiedervereinigung lebte Dietrich Alexander in Landshut.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • zusammen mit Erhard Lange (Hrsg.): Philosophenlexikon. Das Europäische Buch, Berlin 1982, ISBN 3-88436-133-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dietrich Alexander, Erhard Lange (Hrsg.): Philosophenlexikon. Das Europäische Buch, Berlin 1982, S. 967.