Dimensionsstabilität

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Die Dimensionsstabilität (bei Holz auch: das Stehvermögen) bezeichnet die Eigenschaft von Stoffen, unter wechselnden Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc.) maßhaltig zu bleiben.

Bei verschiedenen Holzarten ist die Intensität und Geschwindigkeit des Quellens und Schwindens unterschiedlich stark ausgeprägt. Aufgrund der Anisotropie des Holzes in axialer, radialer und tangentialer Richtung kommt es teilweise zu unregelmäßigen Verformungen bei Änderungen des Umgebungsklimas. Holzarten mit einer guten Dimensionsstabilität haben ein gutes Stehvermögen, ändern ihre Dimensionen also relativ wenig und verformen sich nur wenig. Beispiele dafür sind Teak (Tectona grandis) sowie thermisch modifiziertes Holz.[1] Andere Arten, wie Buche (Fagus sylvatica) und Massaranduba (Manilkara spp.) haben ein schlechtes Stehvermögen und damit eine geringe Dimensionsstabilität. Ursächlich für die Dimensionsstabilität einer Holzart ist vor allem seine Dichte und die Einlagerung von Holzinhaltsstoffen.

Der Begriff findet auch bei Kunststoffen, insbesondere bei Thermoplasten Verwendung. So sind amorphe Thermoplaste bis zum Erreichen der Glasübergangstemperatur dimensionsstabil.

Auch bei Textilien ist die Dimensionsstabilität von Bedeutung, sie kann beispielsweise durch Merzerisation gesteigert werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Angaben zum Stehvermögen in der Broschüre (Memento des Originals vom 6. Oktober 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.e-u-r-o-tec.de zum Terrassenbau, Firma Eurotec, abgerufen im Oktober 2015