Dinnete

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Klassische Variante einer oberschwäbischen Dinnete mit Kartoffel, Speck und Käse.
Dünnes Fladenbrot oder auch ein dünn ausgewalzter Brotteig nach Laune belegt.

Als Dinnete (je nach Region auch Dennete, Deie, Dinnede, Dinne, Dünne, Dünnele, Dinnele oder Dennetle, siehe auch regionale Ausdrücke für Wähe) bezeichnet man eine Spezialität der schwäbisch-alemannischen Küche, die dem Elsässer Flammkuchen ähnelt, jedoch in der Regel kleiner, aber mit einer herzhaften Mehlmischung gebacken wird. Dinneten sind ebenfalls sehr nahe mit der vor allem in der Schweiz verbreiteten Wähe verwandt, die regionalen Übergänge sind fließend. Dinneten werden mit unterschiedlichen Belägen angeboten, traditionell mit Zwiebeln und Speck, aber auch mit Äpfeln, Kartoffeln, Käse oder anderen Zutaten.

Vorläufer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dinnete sind aus Hefeteig, Grundlage ist der ausgewalzte Brotteig. Aus dem Hefeteig wurde vor dem Brotbacken ein Teigling geformt und testweise in den Ofen geschoben, um die richtige Temperatur herauszufinden. Wenn der Teigling bereits nach einigen Sekunden dunkel wurde war die Ofentemperatur zu hoch, wenn er nach etwa einer Viertelstunde immer noch nicht braun war, dann war die Ofentemperatur zu niedrig.

Nach dem Brotbacken wurde der übrige Hefeteig nach Laune belegt und mit der Resthitze vom Holzofen gebacken. [1]

Basis-Zutaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brotteig aus 812er-Mehl mit Hefe und etwas Salz und sehr wenig Kümmel. Belag aus Zwiebeln, Speck, Sauerrahm und Schnittlauch. Auch süße Beläge, z. B. Äpfel sind möglich.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Schmackhaft, herzhaft, einfach gut – aber verdammt heiß! Fridolin Deifel. In: Der Linzgauer. Ausgabe 2013/2014.