Diskussion:Doping-Opfer-Hilfe

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Ines Geipel[Quelltext bearbeiten]

Also sie ist wohl nicht mehr Vorsitzende. Das ist jetzt Michael Lehner, ich aktualisiere das. --Elektropumpe (Diskussion) 15:31, 22. Dez. 2018 (CET)

Revert der Löschung vom 26.02.[Quelltext bearbeiten]

1) Das Verfahren wurde zwar wegen Geringfügigkeit eingestellt, die Vorgeschichte des Verfahrens, die Anzeige und der eskalierende Streit (ehemaliger) Mitglieder war jedoch relevant genug, um in der überregionalen Presse mehrfach berichtet zu werden. (2) Es handelt sich zwar um ein Zivilverfahren beider Personen gegeneinander, nicht gegen den Verein. Es resultiert aber direkt aus der Rolle, die Geipel im Verein hatte.--Buster Baxter (Diskussion) 22:03, 1. Mär. 2021 (CET)

Streit um DOH und Ines Geipel[Quelltext bearbeiten]

Diese Auseinandersetzung war hochgradig öffentlich und ist vielfach belegt. Zusätzlich zu den bereits im Artikel genannten Quellen lässt sich etwa aufführen:

  • Peter Ahrens, Benjamin Knaack: Konflikte mit der Chefin. In: Der Spiegel, 6. Dezember 2018, online
  • DOH-Vorsitzende Ines Geipel tritt zurück. In: Süddeutsche Zeitung, 4. Dezember 2018, online
  • Geipel gibt Vorsitz ab. „Unwürdiges Gezerre“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Dezember 2018, online
  • Munzinger-Archiv: „6. Dezember 2018: Ines Geipel legt das Amt als Vorsitzende des Doping-Opfer-Hilfe-Vereins (DOH) nieder. Grund hierfür sind zahlreiche Auseinandersetzungen mit verschiedenen Doping-Experten, Verbänden und ehemaligen Vereinsmitgliedern, die dem Verein u. a. vorwerfen, "Trittbrettfahrern" den Zugang zu Einmalzahlungen, die der Bund als Entschädigung an anerkannte Doping-Opfer der ehemaligen DDR ausgibt, zu erleichtern.“

Über die genauen Formulierungen kann man sich natürlich unterhalten. Das Thema kann jedoch unter keinen Umständen ausgeblendet werden.--Mautpreller (Diskussion) 13:51, 27. Mär. 2021 (CET)

Die Bearbeitung stellt keine Verbesserung des Artikels da, wichtige Punkte und auch Quellen wurden kommentarlos entfernt. Angesichts der Kontroverse um die Kontroverse sollten weitgehende Löschungen bzw. Ersetzungen von Artikelinhalten denke ich hier vorher diskutiert und ein Konsens angestrebt werden.--Buster Baxter (Diskussion) 10:42, 1. Apr. 2021 (CEST)
Was ich richtig finde: die Klarstellung von Hoegiro, dass es nicht darum ging, in der DDR sei gar nicht so viel gedopt worden, sondern vielmehr darum, dass die DOH den Begriff des Dopingopfers übermäßig ausweite. Schlicht gesagt: Im Dopingopfer-Hilfegesetz steht, dass anspruchsberechtigt Sportler sind, die a) gegen ihren Willen oder ohne ihr Wissen gedopt wurden; b) in kausalem Zusammenhang damit erhebliche Gesundheitsschäden davongetragen haben. Der Vorwurf war, dass die DOH in ihrer publizistischen Tätigkeit diese beiden Voraussetzungen verwässert. Die Gegenrede Geipels war, dass hier ein "unwürdiges Gezerre" auf dem Rücken der Opfer ausgetragen werde. Sie ist wegen dieser Auseinandersetzung nicht mehr als Vorstandsvorsitzende angetreten, um sozusagen nicht mehr persönlich das Symbol dieser Auseinandersetzung zu sein.
Meiner Meinung nach könnte man diese Geschichte darauf beschränken. Evtl. auch sagen, dass sich weitere gerichtliche Auseinandersetzungen anschlossen. Die noch nicht endgültig entschiedenen Rechtsstreitigkeiten würde ich hier aber eher nicht im Detail ausbreiten.--Mautpreller (Diskussion) 10:56, 1. Apr. 2021 (CEST)

Ergänzung--2003:D1:EF31:8500:1049:7060:824C:E50C 23:02, 1. Apr. 2021 (CEST)N Um auf die faktenbasierte gründlich recherchierte kritische Auseinandersetzung mit dem DOH (nicht nur Geipels wegen) aufmerksam zu machen, wäre es sinnvoll, dass Dosier Blackbox DOH-Dopingopfer-Hilfe" der Autoren Prof.Dr.Werner Franke, Prof-Dr.GerhardTreutlein,Claudia Lepping und Henner Misersky zumindest zu verlinken und auf das Kapitel 14 zur damaligen Vorsitzenden hinzuweisen.--2003:D1:EF31:8500:1049:7060:824C:E50C 23:02, 1. Apr. 2021 (CEST)

Das Dossier ist hier. Kapitel 14 gibt es nicht, Sie meinen sicher Kapitel 12. Das ist aber allenfalls für den Artikel Ines Geipel relevant. Andere Teile des Dossiers könnte man aber schon für diesen Artikel hier auswerten.—Hoegiro (Diskussion) 08:28, 2. Apr. 2021 (CEST)

Abschnitt zu Kontroversen[Quelltext bearbeiten]

Wie von Buster Baxter gewünscht, hier die vorgeschlagene Neufassung

Die Tageszeitung berichtete in einem Artikel vom Oktober 2018: „Ines Geipel hat den DOH verändert, und viele ehemaligen Mitstreiterinnen und Mitstreiter sagen: nicht nur zum Guten. Es sei ein Ines-Geipel-Verein daraus geworden mit Ines-Geipel-Doktrin und Mitarbeiterinnen, die Ines Geipel hörig seien. Von Autokratie ist die Rede, von Mobbing und böswilligen Unterstellungen. [...] Es ist ein unheimlicher Streit, weil, vereinfacht gesagt, die Guten gegen die Guten kämpfen und den Bösen damit vielleicht in die Hände spielen. Es ist aber auch ein unheimlicher Streit, weil man als Rechercheur das Gefühl hat, knietief in einem Sumpf aus Vorhaltungen, Neidkomplexen und gekränkter Eitelkeit zu waten und nicht so recht weiß, wie man sich von da aus wieder auf eine Sachebene begeben kann.“[1]
In den Jahren um 2018 kam es in dem Verein zu teils gerichtlich ausgetragenen Auseinandersetzungen zwischen prominenten Mitgliedern wie Henner Misersky und Werner Franke einerseits und der bis 2018 amtierenden Vorsitzenden Ines Geipel sowie ihrem Nachfolger Michael Lehner andererseits. Nachdem Misersky Kritik an der Personalie Geipel geäußert und Widersprüche in der Darstellung ihrer eigenen Biografie und der von weiteren vermeintlichen Dopingopfern aufgezeigt hatte, verklagte diese ihn vor dem Landgericht Berlin, wurde mit ihrer Klage aber in fünf von sieben Punkten abgewiesen. Ein anderes von Lehner gegen Franke nach einer Rangelei wegen Körperverletzung angestrengtes Verfahren wurde vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen Geringfügigkeit und mangelndem öffentlichen Interesse eingestellt.[2]
Die Tageszeitung resümierte im Dezember 2020: „ Hinter den persönlichen Auseinandersetzungen, die vor Berliner Gerichten gelandet sind, liegt ein grundsätzlicher Streit über die Interpretation der Dopinggeschichte im DDR-Sport.“[2] Misersky sei der festen Überzeugung, „auch aus eigener Erfahrung, dass man als Trainer, Arzt, als erwachsener Athlet, definitiv Nein zum Doping in der DDR sagen konnte“. Er sieht bei der Mehrzahl von ehemaligen erwachsenen DDR-Reisekader-Sportlern eine Mitverantwortung und auch bei Geipel selbst starke Anhaltspunkte für selbstbestimmtes, wissentlich praktiziertes Doping unter dem Jenaer Sprinttrainer Horst-Dieter Hille. In diesem Zusammenhang warfen Franke und Misersky dem Verein und Geipel dann auch vor, die Zahlen der DDR-Dopingopfer in die Höhe zu treiben und von Spätfolgen des DDR-Dopings zu sprechen, obwohl diese wissenschaftlich unzureichend begründet seien.

Den oben erhobenen Vorwurf, wichtige Punkte und auch Quellen seien entfernt worden, kann ich nicht nachvollziehen. Auf einen Satz gekürzt wurde nur der lange Absatz über Lehners Verfahren gegen Franke. (Dieses Verfahren wurde wegen Geringfügigkeit eingestellt.)

Quellen entfernt hatte ich tatsächlich, ich fand zwei ausführliche Quellen besser als neun kurze. Aber daran soll es nicht scheitern. Die Einzelnachweise [3][4] [5][6] [7] [8] würde ich dann wieder hineinnehmen.

In einer anderen Artikeldiskussion war gesagt worden, man solle neben Franke und Misersky noch Gerhard Treutlein und Claudia Lepping verlinken, das würde ich dann im ersten Satz des zweiten Absatzes tun und dort auch das Dossier verlinken.

Gibt es sonst Einwände gegen die Neufassung des Absatzes?—Hoegiro (Diskussion) 09:27, 2. Apr. 2021 (CEST)

  1. Hilfe, Opfer! Streit im Doping-Opfer-Hilfeverein: Ines Geipel steht an der Spitze des Doping-Opfer-Hilfevereins. Mit Erfolg. Doch einige Ex-Mitstreiter*innen wenden sich von ihr ab. - taz (vom 14. Oktober 2018)
  2. a b DDR-Staatsdoping: Nicht nur Opfer - Vor Gericht wird über die Lebensgeschichte einer Dopingopfer-Aktivistin gestritten. Dabei wird auch die Rolle der Sportler im DDR-System verhandelt. - taz (vom 7. Dezember 2020)
  3. Doping-Opfer-Hilfe - Ines Geipel tritt zurück: Aus „Streitfeld“ herausziehen - Tagesspiegel (vom 4 . Dezember 2018)
  4. Dopingopfer%20gegen%20Dopingopfer - Süddeutsche Zeitung (vom 7. Dezember 2018)
  5. Streit zwischen Experte Franke und Vorsitzendem Lehner: Eklat bei Presserunde der Doping-Opfer-Hilfe - Spiegel Online (vom 15. August 2019)
  6. Bis der Aktenschrank wackelt - Streit beim Doping-Opfer-Hilfe-Verein - Süddeutsche Zeitung (vom 15. August 2019)
  7. Zweifelhafter Unschuldsmythos: Ex-Trainer Henner Misersky wirft dem Dopingopfer-Hilfeverein vor, bei der Aufarbeitung des DDR-Dopings Geschichte zu klittern. Er wird verklagt. - taz (vom 6. Februar 2020)
  8. DDR-Doping: Geipel klagte gegen Ex-Skilanglauftrainer vor Gericht - Nordkurier (vom 9. Februar 2020)

DOH Satzungsgemäßer Auftrag[Quelltext bearbeiten]

Bei Wikipedia steht: Ziele des Vereins

   • die Unterstützung ehemaliger Leistungssportler, vorwiegend aus der DDR, die geistige und körperliche Schäden durch die staatlich verordnete und erzwungene Einnahme von Dopingmitteln erlitten haben,
   • die Herstellung von Kontakten mit ehemaligen und aktiven Spitzensportlern und deren Kindern,
   • Präventionsarbeit, Vorträge in Schulen und Sportvereinen zu Gefahren und Langzeitschäden von leistungssteigernden Mitteln und Nahrungsergänzungsstoffen, durchgeführt von ehemaligen Sportlern und Fachleuten.

Ein Blick in die Satzung dieses Verein zeigt, der satzungsgemäße Auftrag des Vereins ist nicht nur auf „die Unterstützung ehemaliger Leistungssportler, vorwiegend aus der DDR….“ begrenzt.

In § 2 Zweck, der Doping Opferhilfe steht:

„Nach Wesen und Ziel ist der Verein eine Institution, die in seinem zentralen Anliegen zuerst den Opfern des organisierten Zwangsdopings der ehemaligen DDR, aber auch des systemischen Dopings in der Bundesrepublik vor und nach 1989 jede nur erdenkliche ideelle, informelle sowie in Akutfällen finanzielle Hilfe zukommen lässt. Besondere Unterstützung erhalten auch diejenigen Betroffenen, die durch die Einnahme von Doping-Substanzen ihrer Eltern kausal geschädigt wurden…..“

Ich habe bisher von diesem Doping Opferhilfeverein noch nie über Aktivitäten gelesen, aus denen man ersehen kann, dass den Sportlern (Doping) aus der BRD von Seiten der Doping Opferhilfe in irgend einer Art und Weise geholfen worden wäre. Meine Anfragen bei der damaligen Vorsitzenden der DOH, Ines Geipel, blieben unbeantwortet. Auch finde ich hier keinen einzigen Hinweis, wie die DOH westdeutschen Sportlern (Doping) geholfen hätte, obwohl der Verein nun schon 22 Jahre besteht. (nicht signierter Beitrag von 2003:D6:3F0D:1D01:14DA:2933:4311:9EBC (Diskussion) 10:02, 2. Apr. 2021 (CEST))

Wenn es sich mit einer Quelle (z.B. einem Zeitungsartikel) belegen läßt, dass der Verein sich trotz allgemein formulierter Satzung ausschließlich mit Doping in der Ex-DDR beschäftigt, dann kann das natürlich in den Artikel.—Hoegiro (Diskussion) 10:18, 2. Apr. 2021 (CEST)
Meine Quelle:

Ziele des Vereins

   • die Unterstützung ehemaliger Leistungssportler, vorwiegend aus der DDR, die geistige und körperliche Schäden durch die staatlich verordnete und erzwungene Einnahme von Dopingmitteln erlitten haben,

https://de.wikipedia.org/wiki/Doping-Opfer-Hilfe

Wo steht bei Wikipedia der satzungsgemäße Auftrag der Doping Opferhilfe? „….aber auch des systemischen Dopings in der Bundesrepublik vor und nach 1989 jede nur erdenkliche ideelle, informelle sowie in Akutfällen finanzielle Hilfe zukommen lässt…“ Entnommen aus der Vereinssatzung der Doping Opferhilfe. (nicht signierter Beitrag von 2003:D6:3F0D:1D01:14DA:2933:4311:9EBC (Diskussion) 10:38, 2. Apr. 2021 (CEST))

Bringen Sie reputable Quellen, dann kann das in den Artikel.—Hoegiro (Diskussion) 11:46, 2. Apr. 2021 (CEST)
„Bringen Sie reputable Quellen, dann kann das in den Artikel.—Hoegiro (Diskussion) 11:46, 2. Apr. 2021 (CEST)“

Hoegiro, der Satzungstext „..auch das systemische Doping in der BRD..“ spricht doch klare Worte. Wie kann ich reputable Quellen bringen, wenn ich bis heute noch keine Quellen gefunden habe, dass die DOH BRD-Sportlern (Doping) geholfen hat. Hätte ich welche, dann bräuchte ich nicht darauf hinweisen. Da Frau Geipel mir meine Fragen zu diesem Thema nicht beantwortet hat, muss ich dazu solche Hinweise geben. Der Satzungszweck der DOH wäre ja erfüllt. Punkt, die Angelegenheit wäre erledigt. Der Gleichheitsgrundsatz fordert dann natürlich, dass den BRD-Doping-Geschädigten die gleiche Hilfe zu Teil wird, wie den DDR-Doping-Geschädigten. Für mich stellt sich die Frage, warum steht diese Hilfe für die BRD-Doping-Opfer nicht im Wikipedia-Text zur DOH? Damit ich von Wikipedia keine Rüge erhalte, verzichte ich darauf an politische Gründe zu denken. (nicht signierter Beitrag von 2003:D6:3F0D:1D01:14DA:2933:4311:9EBC (Diskussion) 12:23, 2. Apr. 2021 (CEST))

Reputable Belege wären Medienberichte oder wissenschaftliche Arbeiten, in denen das thematisiert wird. Bring reputable Belege, dann kann das in den Artikel.—Hoegiro (Diskussion) 12:50, 2. Apr. 2021 (CEST)

Zu Hoegiro: warum wird bei Wikipedia nicht der gesamte Vereinszweck der DOH aufgeführt. Warum nur dieser Text: „Nach Wesen und Ziel ist der Verein eine Institution, die in seinem zentralen Anliegen zuerst den Opfern des organisierten Zwangsdopings der ehemaligen DDR, ...“

und nicht auch dieser wichtige Teil in §2 der Vereinssatzung: „ …. aber auch des systemischen Dopings in der Bundesrepublik vor und nach 1989 jede nur erdenkliche ideelle, informelle sowie in Akutfällen finanzielle Hilfe zukommen lässt.“

Schließlich beruht die Gemeinnützigkeit dieses Vereins auch auf diesen wichtigen Teil. Die DOH erhielt für 2020 Steuergeldzuwendungen in Höhe von 90.000 Euro. Ich habe kein Problem, da die DOH für die DDR-Sportler wie auch die BRD-Sportler zuständig ist, diese Steuergelder, die übrigens nur vom Staat gezahlt werden wenn der Verein gemeinnützig ist, im Verhältnis der Einwohnerzahl aufgeteilt wird. Die DDR hatte 17 Millionen, die Alt-BRD 63 Millionen. Also für die DDR-Sportler 19.000 Euro und für die Alt-BRD-Sportler 71.000 Euro.

Lieber Hoegiro, also nur Text des Vereinszwecks der DOH bei Wikipedia um den Teil „ …. aber auch des systemischen Dopings in der Bundesrepublik vor und nach 1989 jede nur erdenkliche ideelle, informelle sowie in Akutfällen finanzielle Hilfe zukommen lässt.“ ergänzen. Und schon sind die Ziele der DOH wahrheitsgetreu für die Leser bei Wikipedia erkennbar. Mehr will ich nicht. (nicht signierter Beitrag von 2003:D6:3F0D:1D54:6455:8F7F:18B8:62A4 (Diskussion) 15:53, 3. Apr. 2021 (CEST))

Es ist nun wirklich nichts Ungewöhnliches, dass Vereine eine allgemein gehaltene Satzung haben, sich dann aber trotzdem den Dingen widmen, die die Mitglieder eben aktuell interessieren. Abgesehen davon hat sich die DOH durchaus auch mit bundesdeutschem Doping vor und nach der Wiedervereinigung beschäftigt. Zum Beispiel war Anne-Kathrin Elbe 2007 mit dem DOH-Preis ausgezeichnet, weil sie 2003 den (dann bundesdeutschen) Trainer Thomas Springstein angezeigt hatte. Auch sind unter den DOH-Preisträgern mehrere aus der alten BRD, z.B. Hansjörg Kofink und Horst Klehr.—Hoegiro (Diskussion) 21:51, 6. Apr. 2021 (CEST)
Etwas anderes wäre es natürlich, wenn Du Medienberichte oder wiss. Arbeiten hättest, die diese Fokussierung auf das DDR-Doping thematisieren.—Hoegiro (Diskussion) 21:51, 6. Apr. 2021 (CEST)

Ich bringe drei Artikel, die aufzeigen, dass der satzungsgemäße Auftrag (Systematisches Doping in der Alt-BRD) der Doping Opferhilfe einen realen, wichtigen Hintergrund bzw. Auftrag hat. Außer es wird die These vertreten: „DDR-Doping ist böse“ und „Alt-BRD ist gut“. Dann möchte ich noch auf den Gleichbehandlungsgrundsatz in unserem Rechtsstaat hinweisen. Dies ist mein letzter Versuch.

Drei Artikel aus dem Spiegel vom 9.12.1990:


„Was bisher nur im Osten Deutschlands denkbar schien, gab es auch im Westen: Sportler bekamen ohne ihr Wissen Anabolika. Andere Leichtathleten wurden offen zum Doping aufgefordert. Immer mehr Trainer und Ärzte werden belastet. Eine unabhängige Untersuchungskommission soll jetzt die Manipulationen aufklären. 09.12.1990 Die Einladung war unverfänglich und nicht ungewöhnlich. Der Wattenscheider Manager und Trainer Heinz Hüsselmann bat die Läuferin Ute Thimm in sein Büro beim TV Wattenscheid in der Lohrheidestraße. Der Mann, der Stars wie Zehnkämpfer Jürgen Hingsen und Sprinter Werner Bastians so erfolgreich trimmte, daß er zum Bundestrainer aufstieg, wollte mit seiner Athletin die Planung für die Saison 1987 besprechen. Zwei Stunden blieb das Gespräch in dem kargen Dienstzimmer im ersten Stock eher unverbindlich. Dann kam Hüsselmann zur Sache: Er habe hier ein »ganz neues Mittel«, mit dessen Hilfe Ute Thimm im nächsten Jahr »11 Sekunden über 100 Meter, 22 Sekunden über 200 Meter und unter 49 Sekunden über 400 Meter laufen« könne. Auf erste Nachfragen der Athletin reagierte Hüsselmann noch abwiegelnd: »Das ist nur ein Multi-Kombinationspräparat.« Als Ute Thimm insistierte, räumte der Trainer zunächst einen »leichten anabolen Gehalt« ein, um schließlich einzugestehen: »Das muß man nehmen, wenn man in die Weltspitze will.« Um der erstaunten Läuferin das Mittel schmackhaft zu machen, wartete der Coach auch noch mit den Namen der Teamkollegen und genauen Dosierungen auf. Den Einwand, das seien doch alles »nur Männer«, konterte Hüsselmann lässig. Er habe »auch schon Erfahrung mit Frauen«.“ https://www.spiegel.de/sport/das-muss-man-nehmen-a-b2d5a307-0002-0001-0000-000013502341?context=issue

„Doch Brigitte Gerstenmaier beruhigte ihn. Hüsselmann habe ihr auf Anfrage bestätigt, daß es sich »sämtlich um harmlose Vitamin-Präparate handelt«. Sie »vertraue« ihrem Trainer, weil der, »wenn das Gespräch unter uns Sportlern auf Anabolika kam, sich immer strikt gegen diese Präparate aussprach« und sie »für sinnlos« hielt. Im Mai 1986 bemerkte Brigitte Gerstenmaier »Veränderungen« an ihrem Körper: eine ausgeprägtere Muskulatur, eine »insbesondere morgens rauhe und dunklere Stimme«, erhöhte Leistungsfähigkeit. Und schließlich stellte sie »in der Zeit der Einnahme der Tabletten eine Steigerung der Libido fest«.“ https://www.spiegel.de/sport/tabletten-mit-bruchrille-a-2cb136a4-0002-0001-0000-000013502346?context=issue

„STEINBACH: Ich habe im Hinblick auf meine Einstellung zum Doping und auch im Hinblick auf das Bemühen, mit dem Problem fertig zu werden, ein reines Gewissen. SPIEGEL: Aber Sie selbst haben Anabolika an Jugendlichen ausprobiert. STEINBACH: Das war 1966, es war ein wissenschaftlicher Versuch zu einer Zeit, als Anabolika im Sport noch keine Rolle spielten und noch lange nicht als Dopingsubstanzen deklariert waren. Ich habe mehrfach erklärt, daß ich heute solche Versuche ablehne, weil sie ethisch nicht zu vertreten sind, und habe auch anderen Kollegen von ähnlichen Tests abgeraten.“ https://www.spiegel.de/sport/schicksalsstunde-des-sports-a-dba466c9-0002-0001-0000-000013502354?context=issue (nicht signierter Beitrag von 2003:D6:3F0D:1D85:DD8F:336E:219B:9B92 (Diskussion) 20:43, 7. Apr. 2021 (CEST))

Viel Spaß weiterhin bei Ihrem Selbstgespräch.—Hoegiro (Diskussion) 03:29, 8. Apr. 2021 (CEST)
Hallo Hoegiro, das ist kein Selbstgespräch. Sicher ist Ihnen bekannt, wer Teile weglässt (Satzungsaufgabe der DOH, „…. aber auch des systemischen Dopings in der Bundesrepublik vor und nach 1989 jede nur erdenkliche ideelle, informelle sowie in Akutfällen finanzielle Hilfe zukommen lässt.) bedient sich der Propaganda. Für welche Zwecke, ist Ihnen sicher besser bekannt, als mir. Ich kann nur vermuten. Wikipedia wird es schon richten. Oder täusche ich mich da? (nicht signierter Beitrag von 2003:D6:3F0D:1D20:6C37:8155:CC27:C1D2 (Diskussion) 08:24, 8. Apr. 2021 (CEST))