Diskussion:Dreißigjähriger Krieg

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Dr. Bernd Warlich: Der Dreißigjährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Berichten. Volkach

Auswirkung auf die Bevölkerung[Quelltext bearbeiten]

Die Karte zu den Bevölkerungsverlusten ist schwer nachvollziehbar. Erstens decken sich die Angaben nicht mit dem Text, der - nach Georg Schmidt - geringere Verlustquoten ansetzt. Zum zweiten ist die Datengrundlage der Karte völlig unklar. Hans-Ulrich Wehler (Gesellschaftsgeschichte, Bd.1, S. 54) hält Verlustquoten von 70 Prozent für allenfalls "gelegentlich", will heißen punktuell zutreffend, nicht aber in der Gesamtzahl bzw. großflächig wie die Karte insinuiert.--Sue107 15:27, 25. Apr. 2016 (CEST)


Ein Abschnitt in dem erklärt wird, was für einen Effekt der Krieg auf die Zivilbevölkerung hatte wäre aus meiner Sicht wichtig. In dem Krieg sank die Bevölkerung teils drastisch. Das wird nicht ausreichend in dem Artikel deutlich gemacht. (nicht signierter Beitrag von 129.13.216.114 (Diskussion) 15:16, 2. Feb. 2015 (CET))

Meinst du auch kulturelle und wirtschaftliche Auswirkungen, wie z.B. hier erwähnt: Dreißigjähriger Krieg - Auswirkungen MasterChristian (Diskussion) 09:37, 18. Aug. 2015 (CEST)

Im Artikel steht bereits mit Beleg: Teile des Heiligen Römischen Reichs waren stark verwüstet worden. Die Höhe des Rückgangs der Gesamtbevölkerung im Reichsgebiet von zuvor rund 16 Millionen ist nicht genau bekannt. Die Schätzungen reichen von 20 bis 45 %. Nach einer verbreiteten Angabe sind etwa 40 % der deutschen Landbevölkerung dem Krieg und den Seuchen zum Opfer gefallen. In den Städten wird der Verlust auf weniger als 33% geschätzt. Die Verteilung des Bevölkerungsrückgangs war dabei sehr unterschiedlich: Die Verluste waren dort am größten, wo die Armeen durchzogen oder lagerten. In den von den Kriegswirren besonders betroffenen Gebieten Mecklenburgs, Pommerns, der Pfalz oder Teilen Thüringens und Württembergs kam es zu Verlusten bis weit über 50 %, stellenweise sogar bis mehr als 70 % der Bevölkerung. Der Nordwesten und Südosten des Reiches war hingegen kaum von einer Entvölkerung durch das Kriegsgeschehen betroffen. --Otberg (Diskussion) 11:38, 18. Aug. 2015 (CEST)

Damit hat Du auch zugestimmt, dass der Text etwas anderes aussagt als die Karte. Die Karte ist unzutreffend und sollte entfernt werden. Überahupt ist eine Karte nicht brauchbar, die nicht offen legt, welche Daten hier kartiert wurden.--137.248.1.31 22:21, 26. Mai 2016 (CEST)
Nein, lies nochmal. --Otberg (Diskussion) 00:20, 27. Mai 2016 (CEST)

Ein Vorschlag zur Güte: Die Legende der Karte überarbeiten und statt absoluter Zahlen besser Abstufungen wie "schwach, stark, stärker" verwenden. Die Zahlen sind ohnehin nur Schätzungen, für die es keine belastbaren Quellen gibt. Es sei denn, jemand geht mal alle Sterbebücher des 17. Jahrhunderts durch. Das Problem ist im Übrigen global. Für die in etwa zeitgleich stattgefunden habenden Kriege der drei Königreiche wird auch nur geschätzt (England und Schottland ca. 5 % bis 10 %, Irland ca. 40 %). (nicht signierter Beitrag von 2A02:8070:21A2:A700:9284:DFF:FEF5:C9F8 (Diskussion | Beiträge) 21:12, 24. Feb. 2017 (CET))

Steinberg relevant?[Quelltext bearbeiten]

Ich denke den Zeitgenossen war es egal, ob der Krieg aus verschiedenen Einzelkonflikten bestand. Es war einfach "Krieg". Da ein Konflikt den anderen nährte, ist es wohl kaum sinnvoll, von verschiedenen einzelnen Kriegen zu sprechen. Weg damit?--217.238.148.172 19:26, 2. Feb. 2017 (CET)

Für die Rezeptionsgeschichte - und auch die gehört in einen enzyklopädischen Artikel - ist der Abschnitt über Steinberg auf jeden Fall relevant. Und den gebildeten Zeitgenossen waren die Einzelkonflikte nicht egal, man sprach damals schon vom Böhmischen Krieg z.B. Gerade für das Verständnis des Gesamtereignisses Dreißigj. Krieg ist die Auflistung in Einzelkonflikte, die letztlich miteinander verschmolzen und so immer weitere Kreise zogen, unerlässlich. Jerry_W (Diskussion) 20:35, 2. Feb. 2017 (CET)

Den Zeitgenossen war der Krieg sehr wohl egal, solange sie nicht selbst davon betroffen waren. Steinberg liegt richtig mit seiner Einschätzung, im Prinzip ist der Begriff Dreißigjähriger Krieg sogar fragwürdig. Die Ereignisse von 1618 bis 1622 stellen einen Aufstand von Untertan gegen ihren Landesherren dar, dessen Niederschlagung von der Mehrheit der Fürsten im eigenen Interesse begrüßt wurde. Erst die Übertragung der Kurwürde auf den bayrischen Herzog ab 1623 hat zu Spannungen mit dem Kaiser geführt und die nachfolgenden Konflikte befeuert. (nicht signierter Beitrag von 2A02:8070:21A2:A700:9284:DFF:FEF5:C9F8 (Diskussion | Beiträge) 21:12, 24. Feb. 2017 (CET))