Diskussion:Enkidu

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Verschiedenes[Quelltext bearbeiten]

Dass er sich durch die Lust der Tempelhure vom Tier zum Menschen verwandelt ist pure spekulation und aus philosophischer Sicht absoluter Schrott. Man könnte auch sagen: Zuerst ist er pure Intention (Zerstörung), dann entdeckt er seine Natur (Liebe, Sexualität, Begehren). Dann würde es sich genau andersherum lesen, denn ein Tier ist niemals "personifizierte Zerstörung". So dumm dachte man nicht mal damals, vielleicht sogar erst Recht damals nicht. --Slashatdot 19:45, 6. Jul 2006 (CEST)

Das mit dem giftigen Atem des Himmelsstieres kommt nur in Enkidus Alpträumen vor, als er bereits im Sterben liegt. Nachdem Enkidu tot ist, begibt sich Gilgamesch nicht in die Unterwelt, um Enkidu zurückzuholen. (sondern auf die Suche nach dem ewigen Leben und läuft bis ans Ende der Welt, um den einzigen Unsterblichen zu treffen.) (Quelle: Gilgamesch-Epos, Ausgabe 2006, ISBN 3406528708) habe Artikel entsprechend geändert.83.133.121.12 17:52, 26. Okt. 2006 (CEST)

Zu dem Beitrag von Slashotdot (oben): Im Prinzip geht das zwar in die richtige Richtung (dazu gleich), aber etwas wundere ich mich über die Argumentation. Ob man etwas als aus philosophischer Sicht (was immer das heißen mag) vernünftig ansieht oder nicht, ist doch irrelevant, es sei denn man unterstellt, dass Literatur per se nur philosophisch vernünftige Vorgänge darstellt. Ob die Einwände, dass man so dumm nicht einmal damals dachte und ebenso die rasche Korrektur "vielleicht sogar erst Recht damals nicht" besonders philosophisch sind, wage ich zu bezweifeln. Ich denke nicht, dass Enkidu am Anfang als Tier gesehen wird. Er wird von der Göttin Aruru aus Lehm geformt, so wie die ganze Menschheit nach mesopotamischen Schöpfungsmythen aus Lehm geformt wurde (Dazu Giovannis Pettinato, Das altorientalische Menschenbild und die sumerischen und akkadischen Schöpfungsmythen, Heidelberg 1971, ISBN mit unbekannt). Wie man sich die Erschaffung der Tiere dachte - falls sie erschaffen wurden - ist nicht überliefert. Enkidu wird einfach nur zivilisiert, siehe Gilgamesch-Epos, wobei die Hure wohl vor allem als Köder dient,um ihn anzulocken. Aufgrund welcher Textstellen Enkidu mit Zerstörung zu identifizieren ist, ist mir schleierhaft. Wenn man das Gilgamesch-Epos liest, so tritt Enkidu fortwährend als jemand auf, der andere beschützt, die wilden Tiere, die zahmen Herden, die Menschen, Gilgamesch den König. Bei seinen beiden Mordtaten gegen den Wächter des Zedernwaldes Huwawa/Humbaba und den Himmelsstier handelt er ebenfalls innerhalb dieser Beschützerrolle, wenn vielleicht auch übertrieben. Dies würde auch gelten, wenn man den Artikel vervollständigen würde. Dies wäre dringend geraten, denn Enkidu begegnet auch in mehreren sumerischen Gilgamesch-Erzählungen und dort unterscheidet sich seine Rolle von dem Enkidu in den akkadischen Versionen, jedenfalls was seine Herkunft und teilweise, was sein Verhältnis zu Gilgamesch betrifft. Dazu einige Quellen: zunächst die oben zitierte Übersetzung und die dort zu findende Bearbeitung von Andrew R. George, in der auch viele weitergehende Fragen behandelt werden. Sodann Walther Sallaberger, Das Gilgamesch-Epos, Mythos, Werk und Tradition, München 2008, ISBN 978-3-406-56243-3; Bibliotheca Orientalis, Leiden 2010 (noch nicht erschienen). (keet) (nicht signierter Beitrag von 88.238.177.29 (Diskussion | Beiträge) 21:19, 17. Apr. 2010 (CEST))

Computerspiele[Quelltext bearbeiten]

Habe ich rausgenommen. Bitte auf eigenes Lemma hinter BKL. --Reiner Stoppok 16:57, 9. Apr. 2010 (CEST)

Mondgott[Quelltext bearbeiten]

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Enkidu der sumerische Mondgott gewesen sei. Oder verwechsle ich da etwas?--80.141.160.61 11:07, 22. Okt. 2012 (CEST)