Diskussion:Erzgebirge

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Temperaturminimum[Quelltext bearbeiten]

Ich habe den Abschnitt zu den Temperaturen in Kühnhaide auskommentiert. Dass es in den Kammlagen mächtig kalt wird ist unbestritten, aber das muss auf korrekter Grundlage erhoben werden. Eine private Quelle ist wegen WP:TF hier ungeeignet. Solche Temperaturwerte werden normalerweise gründlich geprüft und beruhen nicht auf Aussagen einer einzelnen Person. Überdies ist die Aussage so auch nicht richtig. Offiziell gelten die minus 37,8 Grad im Ortsteil Hüll von Wolnzach (12.2.1929) als kälteste Temperatur einer Ortschaft (hier und hier). Die unbewohnte Region am Funtensee hatte sogar -45,9° (2001). Auch wenn an den Angaben von Hüll deutliche Zweifel angebracht sind, kommen wir nicht daran vorbei, dass diese Angaben offiziell vom DWD so geführt und von anderen Quellen übernommen werden. Die klimatischen Extreme im Erzgebirge müssen also mit reputabler Quelle belegt werden. Ich werde das mal recherchieren. Aber offensichtlich werden -35,5° 1956 in Deutschneudorf als Kälterekord geführt (hier), was selbst Weiße bekannt gibt (hier). Glückauf! --HsBerlin01 (Diskussion) 00:05, 7. Sep. 2015 (CEST)

Geh ich mit. – Habs in Kühnhaide analog ausgeführt. Grüße --Ch ivk (Diskussion) 13:26, 3. Okt. 2015 (CEST)

Litspam[Quelltext bearbeiten]

Das war gerade sicher Teil einer solchen, aber im hiesigen Lemma wäre eine Aufführung zumindest denkbar. Wobei insgesamt ein allgemeiner Literaturteil ganz gut wäre - auch im Hinblick auf Quellen und Ausblicke. --Elop 19:34, 15. Nov. 2015 (CET)

Ich habe das Buch zwar nicht im Bücherschrank. Aber nach Wikipedia:Literatur#Auswahl passt dieses Bilderbuch definitiv nicht hinein Erst aus der Vogelperspektive wird deutlich, welch spektakuläre und überraschende Ansichten das Erzgebirge zu bieten hat. Auf 200 faszinierenden Fotografien zeigt Luftbildfotograf Franz X. Bogner einen ganz neuen Blick auf die beliebte Urlaubsregion und eröffnet ganz neue Perspektiven auf Natur und Kultur zwischen Aue und Freiberg, Stollberg und Seiffen. Außerdem ist für mich Literaturspam alles, was nur eingefügt wird, ohne dass es einen inhaltlichen Beitrag gibt. Wofür soll das Buch Beleg sein? Welche Info ist darauf zurückzuführen. Das sollte der Maßstab sein. Der Artikel Erzgebirge ist noch lange nicht fertig. Wir haben dann viele Literaturstellen wo inhaltliches drin steht. Glückauf! --HsBerlin01 (Diskussion) 19:41, 15. Nov. 2015 (CET)

Ansiedelung von Slowaken, Roma und Vietnamesen[Quelltext bearbeiten]

Ich bitte Benutzer:Frze um Erläuterung seiner merkwürdigen These "weder Slowaken noch Roma siedelten sich aus freien Stücken gerade hier an". Ich bin nach wie vor der Auffassung, dass hier KEINE zwangsweise Ansiedelung stattgefunden hat, so dass die ursprüngliche Formulierung zu bevorzugen ist: "... außerdem siedelten sich Slowaken, Roma und Vietnamesen an." Bitte die gewünschte Änderung zuerst diskutieren und erst nach erfolgter Einigung umsetzen. --Bernd Bergmann (Diskussion) 22:50, 29. Sep. 2016 (CEST)

Selbstverständlich wurden die Menschen im Sudetenland "Zwangsangesiedelt". Die Besiedlung der menschenleeren Gebiete überließ man nicht dem Zufall. Mit dem Präsidialdekret Nr. 27/1945 vom 17. Juli 1945 wurde das Siedlungsamt für die einheitliche Steuerung der Binnenbesiedlung gegründet. Neben Werbeaktionen zur Rückkehr von Tschechen und Slowaken aus polnischen, rumänischen, ukrainischen und ungarischen Gebieten, in denen sie teilweise schon mehrere hundert Jahre heimisch waren, kamen vor allen aus der Karbatoukraine, die die Tschechoslowakei 1946 an die Ukraine abtreten musste, neben den Slowaken auch Zehntausende Roma. Hier geschah dasselbe mit der Bevölkerung wie im Sudetengebiet, den deutschen Ostgebieten und den polnischen Ostgebieten. Die Menschen wurden vertrieben und in den neu gewonnenen Gebieten angesiedelt. Slowaken, Tschechen und Roma im Sudetengau und Polen in den ehemals deutschen Gebieten. Neben den genannte Bevölkerungsgruppen wurden aber auch Ungarn und Griechen angesiedelt. Die Menschen wurden entweder mit Versprechungen gelockt, oder einfach hierher gebracht. Keiner von ihnen hatte die Möglichkeit sich einen Wohnort auszusuchen. Die Anwesenheit der Vietnamesen hat einen ganz anderen Hintergrund. Diese kamen vor der Wende als Vertragsarbeiter in die CSSR. Nach der Wende wurden sie arbeitslos und suchten sich ein neues Betätigungsfeld. Heute sind sie sehr oft als Händler an der deutsch-tschechischen Grenze zu finden. Damit erklärt sich ihre Anwesenheit im Erzgebirge. Nach der Wende war es kein Problem mehr seinen Wohnort zu wechseln. Das war vor 1989 kaum möglich.--Privoksalnaja (Diskussion) 15:29, 30. Sep. 2016 (CEST)
Wenn man es auf den Zeitraum unmittelbar nach 1945 bezieht, klingt das schon ganz anders. Danke für die Klarstellung. --Bernd Bergmann (Diskussion) 23:28, 3. Okt. 2016 (CEST)
Ist ja schön, das du den Eintrag überarbeitet hast. Das Problem der menschenleeren Gebiete gehört aber dazu, sonst versteht der unkundige Leser nicht warum die Menschen dahin umgesiedelt wurden. Diese Gebiete waren tatsächlich ein Problem. Es kam zu spontanen Besiedlungen, die man so nicht wollte und zu großflächigen Plünderungen, die man nicht verhindern konnte.--Privoksalnaja (Diskussion) 11:11, 4. Okt. 2016 (CEST)
Ich gehe davon aus, dass der Zusammenhang zwischen der Vertreibung der deutschstämmigen Bevölkerung (die ja automatisch auch eine "Entvölkerung" war) und der Wiederansiedelung anderer Nationalitäten offen ersichtlich ist. Wirklich "menschenleer" waren die Gebiete nicht, denn es gab selbstverständlich auch noch einen (geringen) tschechischen Bevölkerungsteil, der dort wohnen blieb. Weiterhin blieben einige Orte unbewohnt und verfielen, so dass das "Problem der menschenleeren Gebiete" somit auch nicht vollständig gelöst wurde. In jedem Falle sehe ich aber diesen Begriff als Theoriefindung. --Bernd Bergmann (Diskussion) 22:30, 4. Okt. 2016 (CEST)
Theoriefindung? Naja. Vielleicht ein wenig übertrieben. Ich war nur der Meinung, das man darauf verweisen sollte, das diese Gebiete weitestgehend entvölkert, so besser?, waren. Es stimmt, das kleine Orte, vor allem im grenznahen Bereich nicht wieder besiedelt wurden. Das war so gewollt und kein Zufall.--Privoksalnaja (Diskussion) 10:35, 5. Okt. 2016 (CEST)
"Entvölkert" klingt vielleicht besser, ist mir aber auch noch zu absolut. Ich halte die jetzige Formulierung für ausreichend. --Bernd Bergmann (Diskussion) 23:33, 5. Okt. 2016 (CEST)
Dann soll es so sein.--Privoksalnaja (Diskussion) 10:41, 6. Okt. 2016 (CEST)