Diskussion:Erzgebirge

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Automatische Archivierung
Auf dieser Seite werden Abschnitte monatlich automatisch archiviert, deren jüngster Beitrag mehr als 90 Tage zurückliegt und die mindestens einen signierten Beitrag enthalten. Um die Diskussionsseite nicht komplett zu leeren, verbleiben mindestens 3 Abschnitte.
Archivübersicht Archiv

Wie wird ein Archiv angelegt?

Ansiedelung von Slowaken, Roma und Vietnamesen[Quelltext bearbeiten]

Ich bitte Benutzer:Frze um Erläuterung seiner merkwürdigen These "weder Slowaken noch Roma siedelten sich aus freien Stücken gerade hier an". Ich bin nach wie vor der Auffassung, dass hier KEINE zwangsweise Ansiedelung stattgefunden hat, so dass die ursprüngliche Formulierung zu bevorzugen ist: "... außerdem siedelten sich Slowaken, Roma und Vietnamesen an." Bitte die gewünschte Änderung zuerst diskutieren und erst nach erfolgter Einigung umsetzen. --Bernd Bergmann (Diskussion) 22:50, 29. Sep. 2016 (CEST)

Selbstverständlich wurden die Menschen im Sudetenland "Zwangsangesiedelt". Die Besiedlung der menschenleeren Gebiete überließ man nicht dem Zufall. Mit dem Präsidialdekret Nr. 27/1945 vom 17. Juli 1945 wurde das Siedlungsamt für die einheitliche Steuerung der Binnenbesiedlung gegründet. Neben Werbeaktionen zur Rückkehr von Tschechen und Slowaken aus polnischen, rumänischen, ukrainischen und ungarischen Gebieten, in denen sie teilweise schon mehrere hundert Jahre heimisch waren, kamen vor allen aus der Karbatoukraine, die die Tschechoslowakei 1946 an die Ukraine abtreten musste, neben den Slowaken auch Zehntausende Roma. Hier geschah dasselbe mit der Bevölkerung wie im Sudetengebiet, den deutschen Ostgebieten und den polnischen Ostgebieten. Die Menschen wurden vertrieben und in den neu gewonnenen Gebieten angesiedelt. Slowaken, Tschechen und Roma im Sudetengau und Polen in den ehemals deutschen Gebieten. Neben den genannte Bevölkerungsgruppen wurden aber auch Ungarn und Griechen angesiedelt. Die Menschen wurden entweder mit Versprechungen gelockt, oder einfach hierher gebracht. Keiner von ihnen hatte die Möglichkeit sich einen Wohnort auszusuchen. Die Anwesenheit der Vietnamesen hat einen ganz anderen Hintergrund. Diese kamen vor der Wende als Vertragsarbeiter in die CSSR. Nach der Wende wurden sie arbeitslos und suchten sich ein neues Betätigungsfeld. Heute sind sie sehr oft als Händler an der deutsch-tschechischen Grenze zu finden. Damit erklärt sich ihre Anwesenheit im Erzgebirge. Nach der Wende war es kein Problem mehr seinen Wohnort zu wechseln. Das war vor 1989 kaum möglich.--Privoksalnaja (Diskussion) 15:29, 30. Sep. 2016 (CEST)
Wenn man es auf den Zeitraum unmittelbar nach 1945 bezieht, klingt das schon ganz anders. Danke für die Klarstellung. --Bernd Bergmann (Diskussion) 23:28, 3. Okt. 2016 (CEST)
Ist ja schön, das du den Eintrag überarbeitet hast. Das Problem der menschenleeren Gebiete gehört aber dazu, sonst versteht der unkundige Leser nicht warum die Menschen dahin umgesiedelt wurden. Diese Gebiete waren tatsächlich ein Problem. Es kam zu spontanen Besiedlungen, die man so nicht wollte und zu großflächigen Plünderungen, die man nicht verhindern konnte.--Privoksalnaja (Diskussion) 11:11, 4. Okt. 2016 (CEST)
Ich gehe davon aus, dass der Zusammenhang zwischen der Vertreibung der deutschstämmigen Bevölkerung (die ja automatisch auch eine "Entvölkerung" war) und der Wiederansiedelung anderer Nationalitäten offen ersichtlich ist. Wirklich "menschenleer" waren die Gebiete nicht, denn es gab selbstverständlich auch noch einen (geringen) tschechischen Bevölkerungsteil, der dort wohnen blieb. Weiterhin blieben einige Orte unbewohnt und verfielen, so dass das "Problem der menschenleeren Gebiete" somit auch nicht vollständig gelöst wurde. In jedem Falle sehe ich aber diesen Begriff als Theoriefindung. --Bernd Bergmann (Diskussion) 22:30, 4. Okt. 2016 (CEST)
Theoriefindung? Naja. Vielleicht ein wenig übertrieben. Ich war nur der Meinung, das man darauf verweisen sollte, das diese Gebiete weitestgehend entvölkert, so besser?, waren. Es stimmt, das kleine Orte, vor allem im grenznahen Bereich nicht wieder besiedelt wurden. Das war so gewollt und kein Zufall.--Privoksalnaja (Diskussion) 10:35, 5. Okt. 2016 (CEST)
"Entvölkert" klingt vielleicht besser, ist mir aber auch noch zu absolut. Ich halte die jetzige Formulierung für ausreichend. --Bernd Bergmann (Diskussion) 23:33, 5. Okt. 2016 (CEST)
Dann soll es so sein.--Privoksalnaja (Diskussion) 10:41, 6. Okt. 2016 (CEST)

Lithium[Quelltext bearbeiten]

Warum wird es geändert/verworfen, wenn man:

  • „Böhmisch Zinnwald“ bei seinem tschechischen Namen nennt?
  • erwähnt, dass beide eine Bergbautradition haben und
  • deutlich macht, dass das Lithium in einem Schichtsilikat (Zinnwaldit) gebunden ist (m.E. suggeriert die alleinige Nennung des Elements immer zu einem gewissen Grad, dass es in Reinform vorliegt)?

--Gretarsson (Diskussion) 07:57, 14. Nov. 2017 (CET)

Ich wollte den Zusammenhang herausstellen (Deutsch Zinnwald und Böhmisch Zinnwald). Die Bergautraditon findet sich ja in den jeweiligen Artikeln. Zinnwaldit: kann man machen, aber finde ich für diesen Übersichtsartikel zu speziell. Genauso, wie ich der Meinung bin, daß diese Idee der Lithiumförderung zuviel Raum einnahm. Noch ist es doch nicht mehr als ein Gedankenspiel. Wer weiß, ob da was draus wird. -- Glückauf! Markscheider Disk 08:03, 14. Nov. 2017 (CET)
Aber Deutsch-Zinnwald ist kein Ortsname und Zinnwaldit erachte ich auch als wichtige Information. --HsBerlin01 (Diskussion) 08:41, 14. Nov. 2017 (CET)
Dann machs halt rein, ich will mich da nicht sperren. -- Glückauf! Markscheider Disk 10:45, 14. Nov. 2017 (CET)

Man darf aber nicht vergessen, das das Zinnwaldit zum ersten gemeinsam mit Zinn in den Flözen vorkommt. Wenn ich den Saigerriß der geplanten Auffahrung aber richtig verstehe, sind diese nicht das Ziel der Auffahrung. Zinnwaldit kommt zum zweiten in unterschiedlichen Gehalten auch im Granit vor. Allerdings beträgt der Lithiumgehalt hier nur 0,29%. Zum Vergleich Australien 1,2 bis 2,0%. Woher die Leute die 161.000 t Lithium haben? Keine Ahnung. Im deutschen Teil soll es nach unterschiedlichen Angaben 70 - 90.000 t geben. Im tschechischen Teil, nach Angaben der Betreiberfirma 1,2 Mill. t. Ob der Bergbau tatsächlich jemals aufgenommen wird steht in den Sternen. Bis jetzt hat die Deutsche Lithium GmbH nur das Recht auf Gewinnung bekommen. Das besagt nur, das in den nächsten 30 Jahren kein anderer die Hand auf die Lagerstätte legen kann.--Privoksalnaja (Diskussion) 11:47, 14. Nov. 2017 (CET)

Deinen ersten Teil verstehe ich nicht. Bezweifelst du dass Zinnwaldit das Ziel ist? --HsBerlin01 (Diskussion) 11:51, 14. Nov. 2017 (CET)
Nein. Ist vielleicht falsch angekommen. Das Zinnwaldit steckt auch im Granit. Die Firma hat einen Saigerriß der geplanten Grube veröffentlich. Die neuen Sohlen liegen unter dem Tiefe Hilfe Gottes Stolln, also unter der Zinnlagerstätte. Glück Auf--Privoksalnaja (Diskussion) 12:13, 14. Nov. 2017 (CET)
Muss mich etwas revidieren. Hab mir den Riß noch einmal angesehen. Man geht davon aus, das sich die Lagerstätte im Norden und Osten bis in eine Teufe von 300 m NN erstreckt. Diese Bereiche wurden vom Altbergbau nicht erfasst. Allerdings gibt es in den Bereichen nur eine Handvoll Bohrungen. Im Osten nur 2. 1945 wurde der Zinnabbau nicht aus Kostengründen eingestellt, sondern weil die Lagerstätte erschöpft war. Man unterstellt also das man diese in die Teufe gehenden Bereiche nicht kannte. Sehr unwahrscheinlich.--Privoksalnaja (Diskussion) 12:55, 14. Nov. 2017 (CET)
Hallo, zumindest im Bereich Cinovec-jih (Zinnwald-Sued) spielen die Floeze keine besondere Rolle. Es geht um den vergreisten Granit an sich. Die dortige Lagerstaette ist so gut wie unangetastet - es gab nur einen geringen Untersuchungsbergbau in den ?1970? Jahren. Der traditionelle Bergbaubereich, in welchem frueher Zinn gefoerdert wurde (Militaerschacht), ist nicht das primaere Ziel der Erkundung. Geomartin (Diskussion) 14:03, 14. Nov. 2017 (CET)
Zum Thema Relevanz: Also wenn ich jwtetzt 1+1 zusammenzähle dann ist der Zinnwald die Typlokalität für den Zinnwaldit. Die Erwähnung hätte also in jedem Fall eine wissenschafts-historische Relevanz. Die Frage der Bindung des Lithiums im Allgemeinen finde ich ebenfalls relevant, da wie Privoksalnaja das ja schon sagt, davon sehr stark dessen wirtschaftliche Förderbarkeit abhängt. --Christian b219 (Diskussion) 23:08, 14. Nov. 2017 (CET)
Erstmal zu meinem Eingangsbeitrag: der hat sich natürlich mittlerweile erledigt, weil der Abschnitt nun deutlich umstrukturiert wurde, sodass klar wird, dass nur der Ist-Zustand beschrieben wird. Kann ich mit leben, zumal der historische Bergbau unter Wirtschaftsgeschichte abgehandelt wird (dahin böte sich aber unter Bergbau ein Querverweis stark an). Allerdings fehlt dann immernoch die allgemeine Lagerstättengeologie, Stichworte Zwitter, Greisen, Ganglagerstätten... --Gretarsson (Diskussion) 01:30, 17. Nov. 2017 (CET)
Fullack. Und zwar muß das allgemeine zwingend hier rein, vor den aktuellen Entwicklungen. -- Glückauf! Markscheider Disk 06:06, 17. Nov. 2017 (CET)

Abschnitt „Allgemeine Quellen“[Quelltext bearbeiten]

Könnte dieser Abschnitt entfallen? Abgesehen von unpassender Überschrift und systematisch nicht ganz richtiger Position sind die Links defekt. Die nun funktionierenden Nachweise sind in den Abschnitt „Naturräumliche Gliederung“ eingefügt worden.

Der Schlußabsatz von „Allgemeine Quellen“ könnte, dann aber mit einem Nachweis versehen, in Abschnitt „Naturräumliche Gliederung“ umgesetzt werden. Dies gibt zu erwägen: --Klaaschwotzer (Diskussion) 16:31, 6. Jan. 2018 (CET)