Diskussion:Liste von Katastrophen der Schifffahrt

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Untergang des deutschen Motorschiffs M/S Auberg 1986[Quelltext bearbeiten]

Die M/S Auberg (489 BRT) sank am 1.2.1986 in der Biskaya. Alle sechs Mann Besatzung konnten gerettet werden. Bei diesem Schiff handelte es sich um ein Rhein-Seeschiff. Es wurde von Fisser und van Doornum Hamburg bereedert. Das Schiff hatte eine gute Konzeption, Ballastseitentanks bis ans Hauptdeck, leider aber für den Seeverkehr zu wenig Tiefgang. Ich war 1978 Maschinist auf diesem Schiff und habe mühsam durchgesetzt, dass ich Tank 1 fluten durfte, damit das Schiff nicht ständig so hoch geworfen wurde, dass die See unter den Boden schlagen konnte. Diese Schläge waren bis dahin so stark, dass der Kreiselkompass aus seiner Verankerung gerissen wurde. Nach dem Fluten von Tank 1 war das Schiff stabil und machte auch wieder Fahrt über Grund. Kein Kapitän ist bereit mit einem kopflastigen Schiff zu fahren, wegen der (Optik). Diese Erkenntnisse schlafen mit der Zeit leider wieder ein.--2.204.153.253 14:49, 6. Dez. 2013 (CET)

Moin und herzlich willkommen in der Wikipedia! Nach den Regeln der Wikipedia sehe ich leider keine Möglichkeit für einen Eintrag zum Untergang der Auberg. Von einer Katastrophe war der Vorfall weit entfernt - es war ein Seeunfall, wie er leider immer wieder vorkommt, dessen Bedeutung jedoch nicht so hoch ist, daß er in einer Enzyklopädie erwähnt werden muß.
Auch wenn sich die Geschichte auf der Auberg so zugetragen haben sollte, wie geschildert, so darf ich dir versichern, daß deine Aussage, aufgrund der Optik sei kein Kapitän bereit mit einem kopflastigen Schiff zu fahren, nicht zutrifft. Slamming - also das komplette Austauchen des Vorschiffs und nachfolgende harte Einsetzen mit den Bodenplatten in die See - ist in der Tat ein Phänomen, das die Schiffsverbände sehr stark beansprucht. Andererseits kann das Fluten eines einzelnen Tanks im Vorschiff ebenfalls zu einer großen Gefahr werden, wenn dadurch die Längsfestigkeit des Schiffes überfordert wird. Es ist daher schwer von außen zu beurteilen, welche Maßnahme die richtige ist.
Auch den Eintrag zur ehemaligen Tilo von Wilmowsky, die 1973 als Theodore A. S. gesunken ist, habe ich gesehen. Aufgrund der hohen Zahl an Todesopfern könnte dieser Unfall meiner Meinung nach in die Liste bedeutender Seeunfälle 1950 bis 1999 aufgenommen werden. Dabei ist allerdings die korrekte Formatierung der Liste zu beachten. Beim ersten Einbauversuch wurde die Formatierung leider "zerschossen", weshalb ich den Eintrag wieder zurückgesetzt habe. Falls dazu Fragen bestehen, dann nur zu!
Gruß nach Buxtehude, --SteKrueBe Office 20:20, 6. Dez. 2013 (CET)
Sehr geehrter Herr SteKrueBe. Ich bin leider nicht in der Lage den Vorgang (Tilo von Wilmowsky) nach Ihren Kriterien in die Liste einzupflegen. Habe es vor ca. 14 Tagen erfolglos versucht. Dennoch sollte es den unglücklichen 28 Toten dieses Schiffes geschuldet sein, sie hier wenigstens zu erwähnen. Vielleicht können Sie aus meinem Geschreibsel gerade soviel entnehmen, dass es zu einem Eintrag kommt. Es leuchtet mir ein, dass der Vorgang Auberg Ihre Kriterien nicht erfüllt. An dieses Schiff erinnere ich mich nur mit gemischten Gefühlen, obwohl ich dort mehr als sieben Monate tätig war (normal vier Monate). Natürlich wurde von mir der Tank 1 nur in Ballastreisen befüllt und nur bei schlechtem Wetter. In den sieben Monaten hatte ich drei Kapitäne, darunter einen Seefahrtschullehrer aus Cuxhaven, der in den Semesterferien endlich mal den Eintrag "Kapitän" in sein Seefahrtbuch realisieren wollte. Die Auberg und ihr Schwesterschiff hatten einen erheblichen Konstruktionsfehler im Kühlwassersystem seit ihrer Ablieferung (Werft in Jugoslavien). Das führte dazu, dass jedes Jahr fünf bis sieben Maschinisten auf jedem Schiff ausgetauscht wurden. Der Fehler lag in den Seekästen, die man naturgemäß nicht "in Fahrt" besichtigen kann. Die Kühlwassersaugleitungen waren oben im Seekasten abgeschnitten, sodass sämtliche eintretende Luft über das Kühlsystem entlüftet werden musste. Das bedeutete, bei schlechtem Wetter konnte der Maschinist unter Umständen tagelang nicht mehr schlafen. Als ich meine theoretische Annahme über diesen Fehler, dem zuständigen Inspektor (C6) per Seefunkgespräch miteilte, sagte der ::Das gibt es nicht, keiner baut sowas! Bei der anschließenden Werftliegezeit des Schwesterschiffs "Osenberg", wurde meine Vermutung bestätigt. Damit war diese latente Gefahr einer erheblichen Havarie nach ca. sechs Jahren vorbei.
MfG. aus Hamburg.--2.203.101.106 08:10, 7. Dez. 2013 (CET)
Moin nochmal nach Hamburg! OK, überzeugt - ich schau mal, daß die Theodore A. S. eingetragen wird. Es finden sich alleine in den Standardwerken von Lloyd's noch mehrere hundert weitere Schiffe, die bei vergleichbar bedeutenden Seeunfällen verlorengingen und die somit hier eingetragen werden könnten - echt eine Sisyphusarbeit!
Geschichten über Fehlkonstruktionen und Inspektoren könnte ich auch stundenlang erzählen, bzw. aufschreiben - hier ist allerdings nicht der beste Platz für Stories dieser Art - die sind in seefahrtsbezogenen Foren besser aufgehoben, finde ich. Die ehemalige Osenberg war, soweit ich das sehen kann, noch bis 2012 in Fahrt.
Wenn es nicht ausdrücklich anders gewünscht wird, kann man mich in der Wikipedia übrigens ruhig duzen - ist so usus. Gruß und schönes Wochenende, --SteKrueBe Office 17:25, 7. Dez. 2013 (CET)

Unfälle 2000 -2010?[Quelltext bearbeiten]

Gab es in den 10 Jahren keine Unfälle? Im link steht Unfälle von 2000 bis jetzt. Klicke ich auf den Link erscheint 2010 bis jetzt. Da stimmt was nicht. Grüße Ruby (nicht signierter Beitrag von 85.178.193.115 (Diskussion) 20:28, 14. Dez. 2014 (CET))

korrigiert. -- Korkwand (Diskussion) 20:14, 19. Dez. 2014 (CET)