Diskussion:Reichsministerium für Bewaffnung und Munition

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Kritik[Quelltext bearbeiten]

Nach Durchsicht der angegebenen Belegstellen fällt mir auf, dass einzelne Textblöcke aus der "Chronologie" im Anhang des TB von Aly/Heim kaum umformuliert entnommen wurden, wobei ein Kriterium für diese Auswahl mir nicht deutlich wird.

Zusammenhänge zum Lemma sind teils kaum ersichtlich, zumindest nicht in dieser Form. So z. B. folgende Passagen:

  • Am 28. Juli 1941 hatten die Mitorganisatoren der Euthanasiemorde, Viktor Brack und Richard von Hegener, eine Besprechung beim Wehrwirtschaftsgeneral des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW) Georg Thomas. Es ging dabei um die Unterstützung des WiRü.Amts für die Durchführung des Sonderauftrages des Führers.
  • Am 31. Juli 1941 besprachen Wehrwirtschaftsgeneral Thomas und Görings Staatssekretär Paul Körner (späterer Teilnehmer an der Wannseekonferenz, zu 15 Jahren verurteilt, 1951 entlassen) über »Organisationsfragen Russland«. In der anschließenden Sitzung des Wirtschaftsführungsstabes Ost erklärt Backe erneut, dass für die Versorgung der Stadtbevölkerung der UdSSR »nur ganz geringe Mengen verfügbar« seien. Göring beauftragt Heydrich, »eine Gesamtlösung der Judenfrage im deutschen Einflussgebiet in Europa« vorzubereiten.<ref>Aly/Heim S. 507 </ref>
Hier hat der IP-Verfasser überdies einen Fehler eingefügt: Paul Körner war zwar gleichzeitig mit Erich Neumann Staatssekretär in der Vierjahresplanbehörde, jedoch nicht selbst Teilnehmer der WSK. Ich streiche daher unterstrichenen Teil des Satzes.

Die Verbesserung der sprachlichen Mängel (Tempuswechsel oder starb den Nichtfliegertod) allein erscheint mir nicht sinnvoll, bis das Lemma inhaltlich besser gefüllt ist. Ich setze das Lemma nachranging auf meine to-do-Liste... -Holgerjan 20:03, 24. Mai 2008 (CEST)

Materialkiste[Quelltext bearbeiten]

  • Jonas Scherner, Bericht zur deutschen Wirtschaftslage 1943/44. Eine Bilanz des Reichsministeriums für Rüstung und Kriegsproduktion über die Entwicklung der deutschen Kriegswirtschaft bis Sommer 1944. Jonas Scherner: Bericht ... In: VfZ 55(2007)
Im ersten Halbjahr 1944 erstellte das Planungsamt des Reichsministeriums für Rüstung und Kriegsproduktion unter der Federführung von Hans Kehrl den „Bericht zur deutschen Wirtschaftslage 1943/44“. Dieses Dokument, ursprünglich nur als Grundlage für die zukünftige Planung gedacht, wurde auf Veranlassung Albert Speers nach einigen Änderungen im August 1944 an alle Minister, Reichs- und Gauleiter weitergeleitet. Der Bericht bietet einen knappen und dennoch umfassenden Überblick über die Entwicklung der deutschen Wirtschaft von Kriegsbeginn bis Mitte 1944 aus der Sicht der verantwortlichen Zeitgenossen. Der Bericht ist als eine Art kriegswirtschaftliches Programm des Speerministeriums zu verstehen und wirft angesichts mancher unbekannter Informationen neue Fragen auf.-Holgerjan 12:57, 22. Jun. 2008 (CEST)

Speer und Vernichtungslager[Quelltext bearbeiten]

zur Version vom 16. August 2010:
Eine rationale, im polykratische NS System ungewöhnliche Weisungsbefugnis über alle wehrwirtschaftlich wesentlichen Bereiche des sozialen Lebens machte Speer im Umkehrschluss auch für die Errichtung der Vernichtungslager verantwortlich. Speer hatte in Einzelbeurteilungen und später pauschal SS-Wirtschaftsbetrieben das Plazet der Kriegswichtigkeit bescheinigt. »In Anwesenheit seiner leitenden Mitarbeiter für Rüstung, Arbeitskräfte und Bauen genehmigte er da dem Chef des SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamts Oswald Pohl und dessen Bau-Chef Hans Kammler die Vergrößerung des Barackenlagers Auschwitz. Damit genehmigte er als Rüstungsminister und oberster Kontingentverwalter das SS-Bauvorhaben, und förderte es als Generalbevollmächtigter für die Regelung der Bauwirtschaft (Generalbevollmächtigter (GB) Bau).«  <ref>'''Sonderprogramm Prof. Speer in Auschwitz-Birkenau''' - »In politischer Entscheidung machte Speer sich den Ausbau des KZ Auschwitz zum Vernichtungslager am 15. September 1942 ([[Oswald Pohl]] an [[Heinrich Himmler]], Bericht vom 16. September 1942) zu eigen. In Anwesenheit seiner leitenden Mitarbeiter für Rüstung, Arbeitskräfte und Bauen genehmigte er da dem Chef des SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamts Oswald Pohl und dessen Bau-Chef Hans Kammler die Vergrößerung des Barackenlagers Auschwitz. Damit genehmigte er als Rüstungsminister und oberster Kontingentverwalter das SS-Bauvorhaben, und förderte es als Generalbevollmächtigter für die Regelung der Bauwirtschaft (Generalbevollmächtigter (GB) Bau).« http://www.wdr.de/tv/speer_und_er/02Nachspiel02AufsatzWillems.phtml</ref>

  • a) Der angegebene ref-Weblink ist nicht mehr erreichbar b) Die Behauptung, "Speer [machte] sich den Ausbau des KZ Auschwitz zum Vernichtungslager ... zu eigen" so nicht haltbar: Auschwitz Birkenau hatte eine Doppelfunktion; der Ausbau des Barackenlagers zielte auf Vergrößerung des Häftlings-Zwangsarbeiter-Bestandes, nicht erkennbar/nachweisbar zur Vernichtung von Juden. --- umstrittene Behauptung entschärft; Problem des ref-Weblinks ungelöst --Holgerjan 13:14, 17. Aug. 2010 (CEST)

Bedarf[Quelltext bearbeiten]

Soso, es konnte also "die deutsche Rüstungsindustrie kaum mit dem Bedarf der Wehrmacht an Waffen und Munition mithalten". Wenn das nicht Naziperspektive ist. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 17:14, 6. Nov. 2014 (CET)