Diskussion:Traum

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Traumdauer[Bearbeiten]

Wenn man schläft, dann träumt man ungefähr 5-mal pro Nacht, jeder Traum dauert von 2-3 Sek. Mann erinnert sich aber nur daran wenn man im Traum aufwacht. --Mysterioso 14:20, 12. Apr. 2011 (CEST)

Ich kann deine (Mysterioso) Annahme mit meinem Wissen über Träume nicht bestätigen. Soweit ich weis - aus eigener Erfahrung und aus der Literatur, von Freud bis Hobson - ist die Häufigkeit, sowie die Dauer der Träume von unterschiedlichsten Faktoren abhängig. Auch kann beispielsweise eine bestimmtes "statisches Traumbild" erst Tage, oder Jahre, nach dem Traum im Bewusstsein eines Menschen durch Assoziation auftauchen. Auch schließt sich die Frage an, wann und wo wir einen Traum als einen feststellen, da wir ja nur respektiv durch erinnern unseren Traum objektiviert können fügen wir auch erst rückwirkend den Anfang und das Ende des Traums bestimmen. Es ist aber augenfällig, dass dieser Angang und dieses Ende meist nicht genau gefasst werden kann. Meist sprechen Menschen in ihrer Traumerzählung davon, dass sie sich "plötzlich auf dieser Straße oder Wald befunden haben" "auf einmal war da dieses große haus" "ich weis nicht wie ich genau dort hingekommen bin" usw., das selbe gilt für das Entschwinden des Traums.

--93.138.95.214 (nicht signierter Beitrag von 81.189.240.99 (Diskussion) 17:37, 20. Nov. 2011 (CET))

zur Traumdauer siehe Schlaf Schlafforschung Schlafstörung --91.34.247.27 17:11, 18. Sep. 2013 (CEST)

Die Bemerkung von Mysterioso zur Traumdauer ist nicht richtig. Träume - definiert als subjektives Erleben während des Schlafes - laufen während der ganzen Nacht ab, allerdings werden sie nach dem Erwachen nicht alle erinnert, meist maximal 15 bis 30 Minuten (bei guter Traumerinnerung). Und es ist wahrscheinlich, dass Schlafstadienwechsel, kurze Wachphasen oder Körperbewegungen Träume unterbrechen und einen neuen Traum starten lassen. Heute gibt es drei Methoden, die Traumdauer zu untersuchen. Erstens, es wurden SchläferInnen aus dem REM-Schlaf geweckt, der vor der Weckung unterschiedlich lang war. Tatsächlich waren die Traumberichte nach dem Wecken aus den länger andauernden REM-Phasen (15 Minunten vs. 5 Minuten) im Durchschnitt länger. Die zweite Idee, ist das Beeinflussen der Trauminhalte durch äußere Reize, z. B. Töne, oder auch Wasserspritzer. Dabei zeigt sich, das zwischen dem Aufnehmen des Reizes und der Weckung genauso viel Zeit im Traum vergangen ist, wie bei der schlafenden Person. Ein dritter Ansatz nutzt das Klarträumen, bei dem es trainierten Personen möglich ist, Augenbewegungen im Traum auszuführen, die von außen als Elektrookulogramm gemessen werden können. So kann die Person im Traum auf 10 zählen, oder 10 Schritte gehen und den Beginn und das Ende mit Augenbewegungen signalisieren. Tatsächlich entspricht die Zeit im Traum etwa der realverstrichenen Zeit, für Bewegungen kann sie sogar etwas länger sein. Die Idee, dass Träume in Sekundenschnelle ablaufen, konnte nicht bestätigt werden.

Weblinks/Quellen http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/IJoDR/article/view/20/101

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3893623/ (nicht signierter Beitrag von 92.75.108.200 (Diskussion) 00:30, 20. Apr. 2014 (CEST))

Inhalt des Traumes[Bearbeiten]

Im allgemeinen Verständnis wird ein Zusammenhang zwischen dem geträumten (bzw. der Funktion des Traumes) und aktuellen Tagesgeschehen angenommen. Über das letzte Jahr habe ich meinen Schlafinhalt dann - soweit möglich - notiert und dabei viele Träume bemerkt, welche vom verreisen handeln oder dystopischer Natur sind. Beides Themen die nun aber gar nichts mit mir gemein haben. Zwar ließen sich auch etliche berufsbedingte Erlebnisse feststellen, jedoch fast nur Traumfetzen über meine Frau und Hobbys. Die Frage wäre demnach, ob innerhalb der Traumforschung über diese Korrelation zwischen erlebtem und geträumten Inhalten auch diskutiert wird, oder gilt das bereits als empirisch, sprich man kann nur erträumen, was einen persönlich betrifft? 212.255.37.183 19:51, 28. Okt. 2013 (CET)

Die Traumforschung ist nicht eng zu definieren. Sie wird von verschiedenen Wissenschaftszweigen unter unterschiedlichen Aspekten betrieben. Es gibt also keine allgemein anerkannte Lehrmeinung. In der Psychologie geht man zum Teil davon aus, dass der Mensch sich in seinen Träumen mit seinem Leben auseinandersetzt. Es gibt daher Psychologen, die sich auf Traumdeutung spezialisiert haben. Viele davon arbeiten auf der Grundlage der Theorien von Carl Gustav Jung. Es gibt auch andere Ansätze, siehe den Artikel Traumdeutung.
Zu Ihrem letzten Satz: Ja, man kann nur träumen, was einen selbst betrifft. Schließlich generiert das eigene Gehirn die Bilder. Traumrune (Diskussion) 20:13, 10. Nov. 2013 (CET)