Diskussion:Uecker

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Hallo liebe Ortskundige! Ich bitte um Hilfe! Ich hab den grössten Teil meines Lebens in Pasewalk verbracht und besuche derzeit gern den Oberuckersee. Nach Warnitz sind es ja nur noch 71min mit der Bahn, aus Berlin Gesundbrunnen :)

Nun würde ich wirklich sehr gerne und ernsthaft mal die Ücker- bzw Ucker-quelle besuchen! Habe soeben geduldig mit google maps versucht, den Verlauf der Ucker vor dem Oberuckersee zu erkennen. Leider gibt es im Raum Temmen Fredenwalde Flieth-Stegelitz Gerswalde usw. mehrere Strukturen, die wie Bachläufe und Wasser-Gräben anmuten. Gibt es vielleicht gar mehrere Zuflüsse? Ist in diesem Fall klar, welcher die "echte und wahre Ucker" ist?

Ein Fliess scheint sich z.B. von nördlich Arnimswalde, südlich vorbei an Gerswalde, nördlich Flieth passierend, in die zweite Oberuckersee-Bucht südlich von Fergitz zu ergiessen.

Für Hilfe wäre ich sehr dankbar :) --Dennis_H 23:05, 19. Aug. 2008 (CEST)

Lemma[Quelltext bearbeiten]

Das Lemma müßte doch eigentlich Ucker heißen, und Uecker müßte darauf weitergeleitet werden. Von der Quelle an heißt der Fluß Ucker, dann wechslet er seine Bezeichnung. Meinungen? - Vikking2 00:56, 10. Dez. 2008 (CET)

Mal abgesehen davon, dass das "e" ein historischer Dehnungsbuchstabe ist und sich an der Aussprache und an der Bezeichnung nichts ändert, ist die Literatur anscheinend auch nicht sicher, wie die korrekte Schreibweise ist. Google Maps verwendet die Begriffe Ober- und Unteruckersee, die Mündung hingegen wird mit "e" geschrieben. Meyers Onlinelexikon leitet von Ucker weiter auf Uecker und schreibt auch die beiden Seen mit Dehnungs-"e". Amtliche Karten habe ich nicht - aber ob das wirklich von Bedeutung ist? -- Qhx 23:07, 17. Jan. 2009 (CET)
Hallo! @Vikking2
Finde ich überhaupt spannend, dass der Fluss seit der politischen Wende mindestens drei Bezeichnungen hat. Gab es das vor der DDR-Zeit schon? Was war dann Grund, im Sozialismus auf den alleinigen Namen Ücker zu orientieren? Oder gab es "Ucker" bis nach 1990 gar nicht und hat irgendwer Anfang der 1990er Jahre diesen Begriff dann ganz neu erfunden? Wie konnte er sich so schnell durchsetzen?
Ich persönlich kann mich nicht erinnern, in der DDR Zeit jemals das Wort "Ucker" gehört zu haben. Auch die Variante "Uecker" kannte ich nicht. Es gab die Ücker (mit Ü-Strichen :) ). Die floss durch Prenzlau, Pasewalk, Ückermünde. Prenzlau lag am "Unterückersee" (soeben noch einmal im "Atlas für die 6.-10.Klasse, VEB Hermann Haack, Gotha/Leipzig, 1982" verifiziert). Warnitz lag am Oberückersee. Der ist im o.a. Atlas leider auf allen einschlägigen Kartenblättern nicht beschriftet. Eine gerade aus Neugierde initiierte google-Suche bringt in der "jetzt-Zeit" 568 Web-Seiten mit dem Begriff "Oberückersee". Dieser Name ist somit existent und in Gebrauch. Oberuckersee überwiegt mit 43.500 Suchergebnissen aber sehr deutlich.
Derzeit scheint es sich im sprachgebrauch durchgesetzt zu haben, dass der Fluss im kompletten Brandenburger Gebiet Ucker heisst und beim Übertritt der Landesgrenze nach Mecklenburg-Vorpommern seinen Namen in Uecker wandelt.
Was der Fluss zur Namensfrage meint, weiss ich nicht. Zumindest die Wasserqualität hat sich seit der DDR erheblich gebessert, man kann in Pasewalk auch mal einen kleinen Schwimmausflug wagen und die zyklischen massenhaften Fischsterben haben aufgehört, seit die Zuckerfabrik Prenzlau nicht mehr exisiert. :)
Eine weitere Detailfrage tut sich für mich an der Stelle auf: Heisst einer der Bäche, die in den Oberuckersee fliessen, wirklich "Ucker"? Mir leuchtet ein, dass die der Mündung fernste Quelle des Zuflusses eines Flusses per Definition der Ursprung des Flusses ist. Aber wer vor Ort weiss von sowas? Ich war am 24.Oktober 2008 einen ganzen Tag im Gebiet Warnitz-Suckow-Flieth-Gerswalde-Friedenfelde-Stegelitz usw. mit dem Fahrrad unterwegs. Interviewte dabei fünf Passanten in Suckow, Flieth und Kaackstedt zum Thema "Uckerquelle". Zwei Einheimische schauten mich nur mitleidig an, eine Person meinte, die Ucker komme in Prenzlau aus dem See, ein älteres Pärchen - "Ureinwohner" Kaackstedts - meinte schliesslich, die Ücker entspringe auf dem Feld bei Stegelitz.
Gar nicht so einfach, den Dingen wirklich auf den Grund zu steigen :) Gruss --Dennis_H 00:03, 18. Jan. 2009 (CET)
Prof. Schich (der gerade das Mittelalter-Kapitel in der neuen „Geschichte der Stadt Prenzlau, herausgegeben von Stadtverwaltung Prenzlau, 2009, ISBN 3-86595-290-5 geschrieben hat), sagt auf Befragen: In Brandenburg sagt man Ucker (z. B. Uckermark), in Vorpommern sagt man Uecker (z.B. Ueckermünde). Ausgesprochen wird aber beides gleich (also nix ü). MfG --Ulrich Waack 00:15, 22. Nov. 2009 (CET)
Du meinst bzw. Prof. Schich meint wohl man schreibt ‚Ucker‘ / ‚Uecker‘. Ein ‚Ue‘, bei dem das ‚e‘ weder Umlaut noch Dehnung markiert, ist allerdings sehr seltsam.
Ich habe mal in der Generalkarte DDR (Mair) nachgeschaut , Kartenbild identisch mit der Touristenkarte DDR 1:200,000 (VEB Tourist Verlag 1981/82. Da heißt der Fluss tatsächlich in ganzer Länge Ücker und die Seen Ober-/Unterückersee, der Ort am Haff aber Ueckermünde.
In Goldmanns Handatlas (München 1957) ist übrigens Ober- wie Unterlauf mit ‚Ue‘ geschrieben, ebenso die beiden Seen.--Ulamm 22:32, 22. Nov. 2009 (CET)
Schich ist der Experte, nicht ich. Ich weiß nur, dass auch die (Vor-)Pommern Ueckermünde wie Uckermünde aussprechen, also ohne Unterschied. Ob es Leute gibt, die z. B. Unterückersee mit richtigem ü sagen, weiß ich nicht, weil ich schlecht Touris von Einheimischen unterscheiden kann. Von landfremden Touris habe ich es allerdings schon gehört. --Ulrich Waack 23:51, 22. Nov. 2009 (CET)
Man müsste mal die Expertin Evamaria Engel befragen, warum sie sich (vorübergehend??) mit für Ückermünde entschieden hatte. Mit freundlichen Grüßen - --Coolewampe 00:32, 23. Nov. 2009 (CET)
Guter Vorschlag. Leider habe ich Frau Engel noch nicht persönlich kennengelernt, sondern nur einmal (1 x) mit ihr korrespondiert, als Hobby-Historiker, vor 1989, von West nach Ost, und das hat sie vermutlich inzwischen vergessen, und ich kenne ihre aktuelle Anschrift nicht. (Aber ich kann Neugierige nur ermutigen; ich habe noch nie einen Wissenschaftler erlebt, der nicht geantwortet hätte.) Ansonsten würde ich auch einen Tippfehler des Verlags nicht ausschließen; da gibt es ganz verrückte Geschichten, wo die Autoren sich hinterher die Haare raufen und sich öffentlich blamiert fühlen. - Und im Ganzen ist es überhaupt ein schwieriges Thema, z. B. Groß-Ziethen, Groß Ziethen und Großziethen; selbst innerhalb desselben Ortes finden sich unterschiedliche Schreibweisen. Und was is nu richtich? Herzliche Grüße --Ulrich Waack 01:57, 23. Nov. 2009 (CET)
Die Schreibweise mit "Ü" war sicherlich zu verschiedenen Zeiten korrekt. Also auch die Aussprache "Ü"? Manche Publikationen amtlicherseits bevorzugten Mitte des 19. Jahrhunderts gern das Ü. Mehrfarbige Eisenbahnkarten, die auch für Schichs Brandenburg Gültigkeit besassen, nahmen sich ebenso dem Ü an: Ückermünde, Ücker, Ückeritz, ... . Und das schon Jahrzehnte vor dem "vermeintlichen" Druckfehler bei Evamaria Engel. ... Richtig scheint zurzeit auch die Schreibweise "ueckermuende" zu sein. Zum Beispiel in: "...@ueckermuende.de". Da wird man den Schich nicht gefragt haben? Mit freundlichen Grüßen - --Coolewampe 15:03, 24. Nov. 2009 (CET)
Die früheste urkundliche Erwähnung der Uckermark ist die terra ukera, also das Land an der Ucker, nach dem auch die Ukranen genannt werden; also immer U. Und so sagen und schreiben die Brandenburger es auch heute immer noch. Warum es die (Vor-)Pommern anders machen, weiß selbst mein Gewährsmann nicht. Die Brandenburger schreiben und sprechen U, die (Vor-)Pommern schreiben und sprechen Ue oder Ü.
Evamaria Engel ist in Greifswald, also in (Vor-)Pommern geboren; sie darf insoweit als Vorsatztäterin gelten. Du kannst sie befragen, aber ich möchte Dir hier ihre Adresse nicht öffentlich mitteilen. Leider hast Du auf Deiner Benutzerseite den E-Mail-Link entfernt; meiner ist noch vorhanden: Du kannst mich gerne anmailen. Und sag mir vielleicht auch bei dieser Gelegenheit, wie gut Du an Deinem Heimatort an Bibliotheken herankommst. Bei Bedarf würde ich Dir den Escher-Beitrag über Bischof Hermann von Havelberg mailen, der offenbar nicht mit dem ADB-Markgrafen Hermann von Brandenburg (der Lange) identisch ist. Oder hast Du andere Erkenntnisse? Herzliche Grüße --Ulrich Waack 01:27, 25. Nov. 2009 (CET)

Welche Vorpommern sprechen von "Uckermünde"? Als geborener ÜÜÜckermünder (wir sprechen das Ue wie in Übung) kann ich das nicht nachvollziehen. Trifft auch auf die Umgebung zu (Torgelow, Altwarp). Sollte UEM nicht zu Vorpommern gehören? (nicht signierter Beitrag von 217.233.91.145 (Diskussion | Beiträge) 19:27, 26. Nov. 2009 (CET))

Kleine Ucker vs. Ucker[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Müsste es nach Unteruckersee nicht heissen: "Die Ucker entspringt als Kleine Ucker bei ..."? Oder ist Kleine Ucker nicht korrekt? Mit freundlichen Grüßen - --Coolewampe 20:10, 21. Nov. 2009 (CET)

Im Brandenburg-Viewer, genaueste Grundlage TK 1:10,000, ist der größte Zufluss des Oberuckersees als Stierngraben bezeichnet. Bei allen weiteren Zuflüssen sind keine Namen angegeben. Der zweitgrößte Zufluss kommt aus dem Aalgastsee. Dieser ist auch in Gewässerlisten (Angler und Umweltschutz) aufgelistet, ohne dass für seinen Abfluss ein Name angegeben wäre.--Ulamm 23:01, 21. Nov. 2009 (CET)
Hallo! Gibt es überhaupt eine Kleine Ucker? Mit freundlichen Grüßen - --Coolewampe 23:08, 21. Nov. 2009 (CET)
Hier kann man nachschauen. --Alma 07:48, 26. Nov. 2009 (CET)
Nett gemeint, aber dort erscheinen grundsätzlich keine Alternativnamen. Mit freundlichen Grüßen - --Coolewampe 10:50, 26. Nov. 2009 (CET)

Namen[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich bin bisher immer von der Deutung der Ucker und damit der Uckermark aus dem slawischen Wort für Grenze ausgegangen, etwa in Analogie zur Ukraine. Das scheint ja nicht zustimmen. Ich bitte dennoch darum, die Quelle der neuen Namensherleitung zu belegen. Gut wäre es auch, die mir bisher bekannte Herleitung doch noch zu nennen, evtl. mit dem Zusatz, dass sie nicht mehr aktuell ist. Bitte aber unbedingt mit Quellen belegen. GrußGrabenstedt 13:46, 25. Feb. 2010 (CET)