Benutzer:Ulrich Waack

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Ulrich Waack ist am 11. April 2017 verstorben.

Austrittserklärung

(Zitat:) „Auch unter den angemeldeten Benutzern scheint es immer mehr vermeintliche Spezialisten für bestimmte Themen, arrogante Besserwisser und aggressive Rechthaber zu geben, die man besser meidet, was jedoch oft nicht möglich ist. Diese Leute sind es, die mich von weiterer intensiver Artikelarbeit abhalten. Es hat offensichtlich kaum noch Sinn, stundenlang zu recherchieren und einen Beitrag einzubringen, den ein löschbegeisterter Relevanzprüfer anschließend mithilfe eines in der Sache überforderten Administrators entfernen lässt oder den ein selbst ernannter Fachautor verfälscht – mitunter ohne Kenntnis dessen, was er schreibt. Von daher erscheint es angeraten, künftig nur den einen oder anderen Beitrag kritisch zu würdigen oder auf Diskussionsseiten Verwunderung zu äußern.“

Ulrich Waack

1. Goldene Regel: Behandele jeden so, wie Du von ihm selbst behandelt werden möchtest. Behandele niemanden so, wie Du selbst nicht behandelt werden möchtest.

2. Jesus Sirach (Kap. 8 Vers 3): Führe kein Wortgefecht mit einem Schwätzer; Du würdest nur Öl in sein Feuer gießen.

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Ich bin seit dem 5. Mai 2006, also seit 4432 Tagen, in der deutschsprachigen Wikipedia als angemeldeter Benutzer unterwegs. Hier meine Wikipedia:Beitragszahlen
Meine Hauptmotivation: Oberschülern (und anderen Wissbegierigen) das Lernen und Verstehen zu erleichtern.
Nützlich für Anfänger wie mich: Offizielle Rechtschreibung, Hilfe:Glossar und Hilfe:Bildertutorial.
Und für Fortgeschrittene: Berlin-Karten, Alt-Berlin-Karten und Open Street Map
Ulrich "Ulli" Waack 2009
Ulrich Waack (rechts) 1983 vor der Dorfkirche in Berlin-Britz mit dem damaligen Landesarchäologen Prof. Adriaan von Müller
„Geschichte des Kirchenbaus im Kreis Zossen“: Ausstellungseröffnung am 11.10.1991. Von links: Peer Giesecke (Landrat, mit seiner Kreis- Kultur-Referentin), Ulrich Waack, Wilfried Postier (Heimatmuseum Tempelhof), Klaus Wowereit (Volksbildungsstadtrat von Berlin-Tempelhof).

Ulrich Waack

geb. 2. Februar 1941 in Berlin als Sohn von Fritz G. Waack,

seit Geburt in Berlin-Tempelhof lebend, Abitur am Askanischen Gymnasium, verheiratet, zwei Kinder, drei Enkel,

Verwaltungsbeamter von 1959 bis 1998, zuletzt als Oberregierungsrat in der Berliner Senatsjugendverwaltung. Letzte Tätigkeit: Realisierungsbeauftragter der Senatsjugendverwaltung für die Berliner Verwaltungsreform.

Zeitzeuge

Ein Drittel der heutigen Bevölkerung von Berlin ist erst nach 1990 zugezogen. Und nur ein knappes Viertel aller heutigen Berliner ist in Berlin geboren. Von dem satten Drittel, das zwar schon vor 1990 da war, aber nicht in Berlin geboren ist, sind aus demografischen Gründen überdurchschnittlich viel junge Menschen, oft mit Migrationshintergrund.

Zeitzeugen, die erzählen können, "wie es denn damals war in Berlin", sind daher eher rar. Geboren Anfang 1941 habe ich noch Erinnerungen an folgende Ereignisse:

  • Nächtliche Bombenangriffe und Kinderbunker von Ende 1943 bis Anfang 1945
  • Chaos der Evakuierung in den Wochen vor und nach dem Kriegsende
  • Blockade und Luftbrücke 1948/49
  • 17. Juni 1953
  • Internationale Bauausstellung (Hansa-Viertel) 1958
  • Chruschtschow-Ultimatum 1958
  • Mauerbau 1961
  • John F. Kennedy vor dem Rathaus Schöneberg 1963
  • Freiwillige Polizeireserve (1964-1966)
  • Erste Passierscheinbesuche in Ost-Berlin 1966
  • Schüsse auf Benno Ohnesorg und Rudi Dutschke 1967/68
  • Befreiung Andreas Baaders aus dem Institut für Soziale Fragen 1970
  • zig Demos
  • zig Bürgerinitiativen
  • Kinderladenbewegung
  • Weltfestspiele der Jugend 1973
  • Entführung von Peter Lorenz (CDU-Spitzenkandidat) 1975
  • Teilzusammenbruch der Kongresshalle 1980
  • Hausbesetzerbewegung 1981
  • Fall der Mauer 1989

Und zig Sachen, die mir erst dann wieder einfallen, wenn Ihr mich danach fragt. Ich bin Mitglied bei der Zeitzeugenbörse Berlin. Schriftliche Zeitzeugnisse:

  • Ulrich Waack: Der Blickwinkel. In: Reisen in Ost und West 1945–1990, hrsg. v. ZeitZeugenBörse 2010, S. 94–98.
  • Ulrich Waack: Wo warst Du, als die Mauer gebaut wurde? In: Jenny Schon (Hrsg.): Wo sich Gott und die Welt traf: West-Berlin. Zum 50. Jahrestag – 13. August 1961. Zeitzeugen erinnern sich der ersten Jahre nach dem Mauerbau, Geest-Verlag 2011, S. 50–55.
  • Ulrich Waack: Da kann ja jeder reinschmieren! In: Wikimedia Deutschland (Hrsg.): Alles über Wikipedia und die Menschen hinter der größten Enzyklopädie der Welt", Hamburg 2011, S. 67-70.
  • Ulrich Waack: Schach mit Kennedy. In: Ich bin ein Berliner. John F. Kennedy in Berlin 1963/2013. Berlin 2013, S. 31.

Studium

an der Humboldt-Universität Berlin 1998-2004 (mit Magisterabschluss M.A.)

Hauptfach: Mittelalterliche Geschichte (insbesondere brandenburgische Landesgeschichte) bei Prof. Winfried Schich)

1. Nebenfach: Neuere Geschichte (insbesondere Brandenburg-Preußen bei Prof. Laurenz Demps

2. Nebenfach. Ur- und Frühgeschichte (insbesondere Slawenzeit und Mittelalterarchäologie) bei Prof. Eike Gringmuth-Dallmer

Der "ökonomische Faktor" im Dorfkirchenbau

Titel der Magisterarbeit:

  • Bauliche Merkmale der mittelalterlichen Dorfkirchen auf dem Barnim als Quelle der Siedlungsgeschichte.
Ein Versuch zur Verifikation der Drei-Streifen-These von Rolf Barthel (1982),
2009 erschienen als:
  • Kirchenbau und Ökonomie. Zur Beziehung von baulichen Merkmalen mittelalterlicher Dorfkirchen
auf dem Barnim und dessen Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte,
Lukas-Verlag Berlin 2009 als Band 4 der Reihe "Kirchen im ländlichen Raum", ISBN: 978-3-936872-73-6.

Von 2005-2008 Zweitstudium Theologie an der Humboldt-Universität Berlin (ohne Abschluss).

Veröffentlichungen:

  • Zur Geschichte des Kirchenbaus im Kreis Zossen. In: Heimatkalender für den Kreis Zossen, Zossen 1993, S. 131-147.
  • Bautypen mittelalterlicher Dorfkirchen in Berlin und der Mittelmark. In: Janowski, Bernd/Schumann, Dirk (Hrsg.): Dorfkirchen. Beiträge zur Architektur, Ausstattung und Denkmalpflege (= Band 3 der Reihe "Kirchen im ländlichen Raum"), Lukas-Verlag Berlin 2004, S. 121-138.
  • Die frühen Herrschaftsverhältnisse im Berliner Raum. Eine neue Zwischenbilanz der Diskussion um die „Magdeburg-Hypothese". In: Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte 54, Berlin 2005, S. 7–38.
  • Dorfkirchenbau und Ökonomie. Über den Zusammenhang der baulichen Gestalt mittelalterlicher Dorfkirchen auf dem Barnim mit Siedlungsmerkmalen. In: Kirchen des Mittelalters in Brandenburg und Berlin. Archäologie und Bauforschung. Hrsg. v. Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege, Petersberg 2007, S. 26-37.
  • Kirchenbau und Ökonomie. Zur Beziehung von baulichen Merkmalen mittelalterlicher Dorfkirchen auf dem Barnim und dessen Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte (= Band 4 der Reihe "Kirchen im ländlichen Raum"), Lukas-Verlag Berlin 2009, ISBN: 978-3-936872-73-6
  • Dorfkirchenbau und slawische Siedlung auf dem Barnim vor und während des Landesausbaus im 13. Jahrhundert. In: Siedlungsstrukturen und Burgen im westslawischen Raum, hrsg. v. Felix Biermann u. a., Langenweissenbach 2009.
  • Das Feldsteinmauerwerk der Dorfkirche Marienfelde (Berlin). Überlegungen und Einschätzungen zum mittelalterlichen Baugeschehen. In: Jahrbuch für Berlin-Brandenburgische Kirchengeschichte 67, Berlin 2010, S. 49–68.
  • Verstärkte Religiosität oder wirtschaftliche Faktoren? Späte Ablösung von Holzkirchen durch Steinbauten in der Niederlausitz des 15. Jahrhunderts. In: Gehrmann, Anne/Schumann, Dirk (Hrsg.): Dorfkirchen in der Niederlausitz. Geschichte – Architektur – Denkmalpflege (= Band 6 der Reihe "Kirchen im ländlichen Raum"), Berlin 2011, S. 93-108.
  • Der Bau von Kirchen in Dörfern mit slawischer Vorbesiedlung im Unterschied zu Dörfern aus frühdeutscher "wilder Wurzel" am Beispiel des Barnim. In: Transformationen und Umbrüche des 12./13. Jahrhunderts, hrsg. von Felix Biermann u. a., Langenweißbach 2012.
  • Die Baugeschichte der mittelalterlichen Kirche. In: Marion Hoppe (Hrsg.): Berlin. Die Dorfkirche Alt-Tempelhof, Regensburg 2012, S. 17-30.
  • Die Kirche ins Dorf bringen. Über den Bau von Dorfkirchen im Rahmen der Ostsiedlung zwischen Elbe und Oder. In: Gringmuth-Dallmer, Eike/Klấpṧtḗ, Jan (Hrsg.): Tradition – Umgestaltung – Innovation. Transformationsprozesse im hohen Mittelalter (= Præhistorica XXXI/2), Prag 2014, hier S. 339-356.
  • Die Bedeutung der Erzbischöfe von Magdeburg für den Berliner Raum um 1200. In: Michael Lindner/Gunner Nath: Köpenick vor 800 Jahren. Von Jacza zu den Wettinern. Archäologie - Geschichte, Berlin 2014, S. 168-191.

Literatur von und über Ulrich Waack im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Publikationen von Ulrich Waack im RI-OPAC

Referate auf Fachtagungen

Referate habe ich gehalten auf den Fachtagungen in Prenzlau (2003), Leipzig (2005), Luckenwalde (2006), Halle (2007), Luckau (2007), Berlin-Köpenick (2009) und Görlitz (2010).

Wikipedia-Beiträge

Mittelalterliche Dorfkirchen

Dorfkirche Marienfelde, mein absoluter Liebling

Brandenburg im Mittelalter

Militärgeschichte

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