Diskussion:Walter Dubislav

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studium[Quelltext bearbeiten]

Woher weiss man, dass Dubislav bei z.B. Hilbert studiert haben soll? Eckart Menzler (nicht signierter Beitrag von 92.230.238.46 (Diskussion) 11:37, 12. Okt. 2011 (CEST))

Nazis schuld an seinem Tod?[Quelltext bearbeiten]

Adorno sagt in den Philosophische Terminologie Vorlesungen (ohne nähere Quellenangeaben soweit ich sehe), daß er elendig in Prag umgekommen sei - gibt es da näheres?--Radh (Diskussion) 19:34, 12. Apr. 2012 (CEST)

Dubis Tod[Quelltext bearbeiten]

Dubislav war aus Berlin geflüchtet. Er hatte mit einem Korkenzieher seiner Freundin Herta Z. das linke Auge ausgestochen(vgl. Adorno mit bonmot an Horkheimer, Briefwechsel Bd.1, S. 85 f.: Liebe macht blind. Nämlich den anderen). Kaum im Gefängnis, kam er durch ein Gutachten von Karl Bonhoeffer wieder frei, hatte aber Angst der Gestapo in die Hände zu fallen. In Prag hoffte er über Philipp Frank die Nachfolge von Rudolf Carnaps Professur zu erhalten. Im Juni 1937 hatte Dubislav bereits kein Geld mehr (sein Geldschmuggler aus Berlin war abgefangen worden). Dann zerschlug sich die Carnap-Nachfolge. Dann wollte sich Dubislavs Freundin Gertrude L. von ihm im September 1937 trennen (die einzige Geldverdiener der beiden). Der ehemalige kaiserliche Leutnant W. Dubislav kaufte sich ein Messer und ermordete zuerst seine Freundin und gab sich dann den Freitod. In der Presse wurde auf Eifersucht und krankhafte Veranlagung als Motiv von Dubislav hingewiesen. Eckart Menzler (nicht signierter Beitrag von 85.181.123.243 (Diskussion) 16:32, 19. Jul 2012 (CEST))

Immerhin, dass das mit Auswandern und 1 Jahr später Tod Fragen aufwirft, wird hier deutlich. Eine klare Geschichte wird aus diesen Anmerkungen aber damit auch noch nicht. a) Ein Gutachten eines Psychiaters bringt niemanden so mir nichts dir nichts aus dem Gefängnis. b) Kaum hat er der einen Freundin das Auge ausgestochen, hat er eine andere und bringt dann die und anschließend sich selbst um? Krude! Aber so was kann es geben. c) Was hat der Leutnant mit dem Messerkauf zu tun? Man musste doch wohl kein Leutnant sein, um an ein Messer ranzukommen. -- Summe: Es müssten die Zusammenhänge genauer und mit Literaturhinweisen bestimmt werden. Ein Krimi ist dieses Leben allemal, noch dazu ein wissenschaftstheoretischer Krimi. Sozusagen. ;-) --Delabarquera (Diskussion) 18:29, 15. Mär. 2013 (CET)

W. D., Die Definition[Quelltext bearbeiten]

Noch was: Da gibt es zwar eine Ausgabe von "Die Definition" bei Meiner (4. Aufl. 1981), aber das Buch scheint nicht mehr lieferbar zu sein und das (c) der 2. Aufl müsste ja abgelaufen sein, sodass man diese Ausgabe ins Netz stellen könnte. Bei Google Books und bei archive.org nicht vorhanden. Da müsste man was unternehmen. Das Buch ist wichtig. --Delabarquera (Diskussion) 18:48, 15. Mär. 2013 (CET)

Gutachten und so fort[Quelltext bearbeiten]

Ja, das Gutachten wurde beantragt, um zu sehen ob die Anklage auf versuchten Totschlag lauten konnte. Herr Karl Bonhoeffer und seine Untergebenen von der Charité entschieden sich aber für "pathologischen Rausch" und Paragraph 51. Damit kam Dubislav frei. Der Leutnant hat insofern etwas mit dem Messerkauf zu tun, weil er durchaus während seiner Zeit im Kriege am Asowschen Meer geschickt mit dem Messer umzugehen gelernt haben konnte, d.h. wußte, wie man jemanden mit einem Dolch umbringen konnte. Die Zusammenhänge werde ich bald in einer Biographie von Dubislav veröffentlichen. Darin dann auch die Literaturhinweise. Eckart Menzler (nicht signierter Beitrag von 78.53.230.145 (Diskussion) 19:15, 17. Mär. 2013 (CET))

@ IP / Eckart Menzler: Alles sehr beeindruckend. Bitte die Biographie, wenn erschienen, hier anzeigen. Die lese ich auf jeden Fall! --Delabarquera (Diskussion) 13:50, 19. Mär. 2013 (CET)