Diskussion:Wochenpost

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Wochenpost enthielt auch versteckte "erotische " Kontaktanzeigen[Quelltext bearbeiten]

Neben zahlreichen Artikeln aus dem Alltagsleben der DDR, kurzen Erzählungen, Karikaturen war die Wochenpost eine Zeitschrift, die die meisten Kontakt- anzeigen mit den verschiedensten Rubriken enthielt. Darunter befanden auch in typischen "zwischen den Zeilen" geschriebener Form erotische Kontaktanzeigen, was wohl auch mit ein Grund war, dass sie oft vergriffen war. Auffallend war auch, dass nur in dieser Zeitschrift der Kondomversand-Händler Heinz Kästner aus Dresden annoncierte.

Thomas 8.9.2006

=== Kästner hat auch in Tageszeitungen (habe Ostsee-Zeitung gelesen) inseriert -- Holger1259 20:41, 27. Jun. 2010 (CEST)

Chiffre der "erotische " Kontaktanzeigen in der Wochenpost[Quelltext bearbeiten]

Wie so vieles in der DDR, ob Literatur und andere Dinge, entsprach die Sprache der erotischen Kontaktanzeigen auch einer Chiffresprache. So waren sprachliche Wortgebilde wie "Aufgeschlossenes tolerantes Ehepaar sucht..." erst der Anfang, das Begriffe wie Naturverbundenheit, FKK und Sauna mussten enthalten sein, um den/die entsprechenden Partner zu finden, die man brauchte/benötigte/kennenlernen wollte bzw. mit denen man gemeinsam die Freizeitinteressen verbringen wollte und es auch letztendlich tat. Es ist im Gegensatz zur Bundesrepublik eindeutig klar, dass die DDR-Lyrik und Sprache ein "mehr Zwischen den Zeilen lesen" enthält, dagegen die bundesdeutsche Sprache eine klare, direkte, unmissverständliche Ausdrucksart besitzt. Sicherlich war das auch eine notwendig, erforderliche Schutzfunktion.

Harry 10.4.2007