Dobrjanka

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Dobrjanka (Begriffsklärung) aufgeführt.
Stadt
Dobrjanka
Добрянка
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Wolga
Region Perm
Rajon Dobrjanka
Bürgermeister Wladimir Warlyga
Erste Erwähnung 1623
Stadt seit 1943
Fläche 97 km²
Bevölkerung 33.686 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 347 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 130 m
Zeitzone UTC+6
Telefonvorwahl (+7) 34265
Postleitzahl 618740–618742
Kfz-Kennzeichen 59, 81, 159
OKATO 57 416
Website dobryanka.perm.ru
Geographische Lage
Koordinaten 58° 28′ N, 56° 25′ O58.46666666666756.416666666667130Koordinaten: 58° 28′ 0″ N, 56° 25′ 0″ O
Dobrjanka (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Dobrjanka (Region Perm)
Red pog.svg
Lage in der Region Perm
Liste der Städte in Russland

Dobrjanka (russisch Добрянка) ist eine Stadt in der Region Perm (Russland) mit 33.686 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Westflanke des Mittleren Urals etwa 60 km nördlich der Regionshauptstadt Perm am linken Ufer der hier zum Kamastausee aufgestauten Kama, nahe der Mündung des gleichnamigen Flüsschens Dobrjanka.

Dobrjanka ist der Region administrativ direkt unterstellt. Der Stadt sind die Siedlung städtischen Typs Polasna (13.201 Einwohner) und 112 Dörfer mit zusammen 12.478 Einwohnern unterstellt, sodass die Gesamtbevölkerung der administrativen Einheit Stadt Dobrjanka 61.433 beträgt (Berechnung 2009).

Die Stadt liegt an der Eisenbahnstrecke Perm–Kisel.

Geschichte[Bearbeiten]

Dobrjanka wurde erstmals 1623 erwähnt. 1752 wurde hier durch die Familie Stroganow ein Kupfer- und Eisenwerk errichtet, um welches eine Arbeitersiedlung entstand, die 1943 das Stadtrecht erhielt.

Nach Fertigstellung des Kamastaudamms 1956 wurden das Werk und ein Teil der Stadt überflutet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1959 15.515
1970 18.349
1979 22.229
1989 35.317
2002 36.436
2010 33.686

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im nicht vom Kamastausee überfluteten Teil der Stadt sind einige Gebäude aus dem 19. Jahrhundert erhalten geblieben, so die Kirche des Heiligen Mitrofan von 1836, eine Schule von 1845 und die Alexander-Newski-Kapelle von 1893.

Seit 1967 existiert ein Heimatmuseum.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wichtigstes Unternehmen der Stadt ist das ab 1976 errichtete Permer Wärmekraftwerk (Permskaja GRES) nordwestlich der Stadt, das heute zum Energieversorger OGK-1 gehört. Eine bedeutende Rolle spielen die Holzwirtschaft und -verarbeitung sowie die Bauwirtschaft.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten]