Tschormos

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Stadt
Tschormos
Чёрмоз
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Wolga
Region Perm
Rajon Iljinski
Gegründet 1701
Stadt seit 1943
Fläche 13 km²
Bevölkerung 3861 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 297 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 125 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34276
Postleitzahl 617040
Kfz-Kennzeichen 59, 81, 159
OKATO 57 220 504
Geographische Lage
Koordinaten 58° 47′ N, 56° 9′ OKoordinaten: 58° 47′ 0″ N, 56° 9′ 0″ O
Tschormos (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Tschormos (Region Perm)
Red pog.svg
Lage in der Region Perm
Liste der Städte in Russland

Tschormos (russisch Чёрмоз; auch Tschermos) ist eine Kleinstadt in der Region Perm (Russland) mit 3861 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Westflanke des Mittleren Urals etwa 100 km nördlich der Regionshauptstadt Perm am rechten Ufer der hier zum Kamastausee aufgestauten Kama, bei der Mündung des gleichnamigen Flusses Tschormos.

Tschormos liegt im Rajon Iljinski.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tschormos entstand 1701 (nach anderen Angaben 1761) im Zusammenhang mit der Errichtung der Kupferhütte Tschormosski Sawod, welches später in ein Eisenwerk umgewandelt wurde. 1943 erhielt der Ort Stadtrecht.

Beim Füllen des Kamastausees um 1958 wurde ein Teil der Stadt und mit ihm das Eisenwerk überflutet; die Einwohnerzahl sank erheblich.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 11.771
1959 11.613
1970 8.681
1979 6.772
1989 5.907
2002 4.376
2010 3.861

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz der Überflutung eines Teils der Stadt blieben verschiedene Bauwerke des 19. Jahrhunderts erhalten, so die Mariä-Geburts-Kirche (церковь Рождества Богородицы/ zerkow Roschdestwa Bogorodizy) von 1836 mit bemerkenswerter Turmuhr sowie das Gebäude der Werksverwaltung von 1812.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Tschormos gibt es ein Werk für Elektroanlagen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tschormos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien