Drahowo

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Drahowo
Драгово
Wappen fehlt
Drahowo (Ukraine)
Drahowo
Drahowo
Basisdaten
Oblast: Oblast Transkarpatien
Rajon: Rajon Chust
Höhe: 369 m
Fläche: Angabe fehlt
Einwohner: 4.450 (2004)
Postleitzahlen: 90432
Vorwahl: +380 3142
Geographische Lage: 48° 14′ N, 23° 33′ OKoordinaten: 48° 14′ 13″ N, 23° 33′ 15″ O
KOATUU: 2125382801
Verwaltungsgliederung: 4 Dörfer
Adresse: вул. Центральна 100
90432 с. Драгово
Statistische Informationen
Drahowo (Oblast Transkarpatien)
Drahowo
Drahowo
i1

Drahowo (ukrainisch Драгово; russisch Драгово/Dragowo, ungarisch Kövesliget, slowakisch Drahovo) ist ein Dorf in der ukrainischen Oblast Transkarpatien mit 4450 Einwohnern (2004).[1]

Im Dorf befindet sich ein Mineralbrunnen, der das Mineralwasser Drahiwska (Драгівська) abfüllt.[2]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drahowo liegt auf 369 m Höhe am Ufer der Tereblja und an der Territorialstraße T–07–20. Das Rajonzentrum Chust liegt 28 km südwestlich und das Oblastzentrum Uschhorod 134 km nordwestlich vom Dorf.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf ist das administrative Zentrum der gleichnamigen, 27,64 km² großen Landratsgemeinde mit etwa 6600 Einwohnern[3] im Osten des Rajon Chust, zu der noch die Dörfer Kitscherely (Кічерели ) mit etwa 940 Einwohnern, Saberesch (Забереж , bis 2016 Schowtnewe) mit etwa 720 Einwohnern und Stanowez (Становець ) mit etwa 480 Einwohnern zählen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1919 gehörte die Ortschaft in der historischen Region Maramureș zum ungarischen Teil des Kaiserreich Österreich-Ungarn und anschließend als Teil der Karpato-Ukraine zur Tschechoslowakei. Durch Annektierung kam sie zwischen 1939 und 1945 wieder an Ungarn. 1945 wurde die Ortschaft Teil der Ukrainischen SSR innerhalb der Sowjetunion und seit 1991 gehört Drahowo zur unabhängigen Ukraine.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Webseite des Dorfes auf der offiziellen Webseite der Werchowna Rada; abgerufen am 22. April 2017 (ukrainisch)
  2. Mineralwasser Drahiwska; abgerufen am 22. April 2017 (ukrainisch)
  3. Webseite der Landratsgemeinde auf der offiziellen Webseite der Werchowna Rada; abgerufen am 22. April 2017 (ukrainisch)