Sabrid (Chust)

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Sabrid
Забрідь
Wappen fehlt
Sabrid (Ukraine)
Sabrid
Sabrid
Basisdaten
Oblast: Oblast Transkarpatien
Rajon: Rajon Chust
Höhe: 412 m
Fläche: 34,04 km²
Einwohner: 2.077 (2001)
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 90428
Vorwahl: +380 3142
Geographische Lage: 48° 17′ N, 23° 34′ OKoordinaten: 48° 17′ 27″ N, 23° 34′ 28″ O
KOATUU: 2125383001
Verwaltungsgliederung: 1 Dorf
Adresse: вул. Грушевського 173
90428 с. Забрідь
Website: Webseite des Gemeinderates
Statistische Informationen
Sabrid (Oblast Transkarpatien)
Sabrid
Sabrid
i1

Sabrid (ukrainisch Забрідь; russisch Забродь/Sabrod, slowakisch (Vulčana) Zábrod, ungarisch Gázló) ist ein Dorf in der ukrainischen Oblast Transkarpatien mit etwa 2000 Einwohnern (2001).[1]

Blick von Nordosten auf das Dorf

Wenige Kilometer vom Dorf entfernt liegt im Wald das Frauenkloster St. Michael der Erzengel.[2][3] Im Dorf gibt es eine Mineralwasserquelle.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft liegt inmitten der Waldkarpaten auf 412 m Höhe am Ufer der Tereblja, einem 80 km langen Nebenfluss der Theiß.

Das Dorf ist die einzige Ortschaft der gleichnamigen, 34,04 km² großen[4] Landratsgemeinde im Osten des Rajon Chust 34 km nordöstlich vom Rajonzentrum Chust und etwa 140 km südöstlich vom Oblastzentrum Uschhorod.

Durch das Dorf verläuft die Territorialstraße T–07–20, die in Richtung Norden nach Kolotschawa und in Richtung Süden nach Drahowo führt.

Östlich an Sabrid grenzt das, zum Welterbe des Biosphärenreservats Karpaten zählende, Naturschutzgebiet Buchenurwald Uholka-Schyrokyj Luh.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft in der historischen Region Maramuresch gehörte bis 1919 zum ungarischen Teil des Kaiserreich Österreich-Ungarn und anschließend als Teil der Karpato-Ukraine zur Tschechoslowakei. Im Zweiten Weltkrieg fiel das Dorf durch Annexion erneut an Ungarn. Anschließend kam die Ortschaft an die Ukrainischen SSR innerhalb der Sowjetunion und seit 1991 gehört Sabrid zur unabhängigen Ukraine.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ortswebseite auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada; abgerufen am 23. Juni 2018 (ukrainisch)
  2. St. Michael der Erzengel Kloster auf orthodox.org.ua; abgerufen am 22. Juni 2018 (ukrainisch)
  3. St. Michael der Erzengel Kloster auf monasteries.org.ua; abgerufen am 22. Juni 2018 (ukrainisch)
  4. Webseite der Landratsgemeinde auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada; abgerufen am 23. Juni 2018 (ukrainisch)