Dsungarischer Alatau
| Dsungarischer Alatau | ||
|---|---|---|
| Dämmerung im Dsungarischen Alatau | ||
| Höchster Gipfel | Alagordy (4622 m) | |
| Lage | Almaty (Kasachstan), Xinjiang (China) | |
| Koordinaten | 45° 3′ N, 80° 15′ O | |
Der Dsungarische Alatau (kasachisch Жетісу Алатауы Jetısu Alatauy, russisch Джунгарский Алатау, chinesisch 阿拉套山, Pinyin Ālātào Shān) ist ein bis 4622 m hohes Hochgebirge auf der Grenze von Kasachstan zu China. Er erstreckt sich über 450 km Länge etwa in Ostnordost-Westsüdwest-Richtung entlang der Grenze der Provinz Almaty (Kasachstan) und des Gebiets Xinjiang (China).
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Dsungarische Alatau zieht von der Dsungarischen Pforte im Osten bis zur Qapschaghai-Talsperre in der Talebene des Ili im Westen. Nördlich des Alatau befinden sich das Siebenstromland und der Alakölsee, im Süden schließen sich die bis zu 4359 m (Panfilova[1]) hohen Gebirgsketten Bezhintau, Toksanbai und Tyshkantau an, die entweder als westlichste Ausläufer des Borochoro oder als südliche Untergruppen des Dsungarischen Alatau[Anm. 1] definiert werden. Entsprechend wird für den Dsungarischen Alatau je nach Definition eine Breite zwischen 50 und 190 km angegeben.[2] Der Dsungarische Alatau bildet den nördlichsten Teil Hochasiens. Er wird sowohl als eigenständige Gebirgsgruppe nördlich des Tian Shan als auch als dessen nördlichste Untergruppe betrachtet.
Der höchste Berg des Dsungarischen Alatau ist der Alagordy (auch Besbakan oder Pik Semenov-Tianshanskiy) (4622 m).[3]
Berge (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Folgenden sind eine Anzahl von Gipfeln entlang dem Hauptkamm des Dsungarischen Alatau, sortiert in West-Ost-Richtung, aufgelistet:[4]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Vergleiche hierzu die Grafik 'Gebirgszüge des Tian Shan (nach sowjetischen topographischen Karten)' im Artikel Liste von Gebirgszügen des Tian Shan
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Panfilova, peakbagger
- ↑ Artikel Dsungarischer Alatau in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)
- ↑ Gora Alagordy, peakbagger
- ↑ peakbagger.com

