Dysästhesie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Klassifikation nach ICD-10
R20.8 Sonstige und nicht näher bezeichnete Sensibilitätsstörungen der Haut
(Dysästhesie)
ICD-10 online (WHO-Version 2013)

Dysästhesie (griech.) ist der medizinische Fachausdruck für eine Empfindungsstörung.

Dabei kann es sich um eine

  • schmerzhafte oder andersartig abnorme Missempfindung (Parästhesie) auf einen normalen Reiz hin,
  • Verminderung der Sinnesempfindlichkeit (Hypästhesie),
  • Überempfindlichkeit gegen alle äußeren Reize (Hyperästhesie)

handeln. Da es sich laut ICD-10 um: „Sonstige und nicht näher bezeichnete Sensibilitätsstörungen der Haut“ handelt, können u. U. auch Zönästhesien i.e.S. unter diese Codeziffer gerechnet werden. Beide Begriffe sind jedoch nicht deckungsgleich, sondern überschneiden sich nur. Dysästhesien umfassen definitionsgemäß nur die Sensibilitätsstörungen der Haut, nicht die Organsensationen bei den Zönästhesien.

Siehe auch[Bearbeiten]

Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!