EHC Lustenau

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EHC Lustenau
EHC Lustenau
Größte Erfolge
Vereinsinformationen
Geschichte gegründet 1970
Standort Lustenau, Vorarlberg, Österreich
Spitzname Löwen
Vereinsfarben grün & gelb
Liga Alps Hockey League
Spielstätte Rheinhalle
Kapazität 2.200 Plätze
Cheftrainer Christian Weber
Kapitän Max Wilfan
Saison 2016/17 6. Platz Platzierungsrunde, Playoff-Viertelfinale

Der EHC Lustenau ist ein österreichischer Eishockeyverein aus Lustenau (Vorarlberg), der momentan in der zweitklassigen Alps Hockey League (AlpsHL)[1] spielt. Die größten Erfolge der Lustenauer sind neun Meistertitel in der österreichischen Nationalliga. Langjähriger Obmann, Manager und sportlicher Leiter war Werner Alfare, der nach der Saison 2010/11 nach über 30 Jahren zurücktrat. Es wurde eine Gruppe von Nachfolgern gefunden, womit die Fortführung des Vereins gesichert wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein entstand ursprünglich als Eishockeysektion des SC Austria Lustenau, die zu Beginn in der Vorarlberger Landesliga spielte. 1970 wurde der EHC Lustenau als eigenständiger Eishockeyverein gegründet und nahm an der Arlbergliga bzw. der damaligen Oberliga teil, die später zur Nationalliga wurde. Ein weiterer Meilenstein war die Eröffnung der Rheinhalle im Jahr 1972, die seither Austragungsort der Heimspiele des EHC ist.

Nach dem Nationalliga-Meistertitel in der Saison 1981/82 wagte der Verein den Aufstieg in die höchste österreichische Liga (Bundesliga), stieg jedoch nach einem letzten Tabellenplatz schon in der nächsten Saison wieder ab. Bereits in der folgenden Saison sicherten sich die Lustenauer mit dem Nationalliga-Meistertitel 1983/84 den Wiederaufstieg - es folgten sechs Saisons in der Bundesliga, nach der Saison 1989/90 musste man jedoch erneut absteigen. Trotz finanzieller Probleme, Konkursantrag und Zwangsausgleich nach dieser Saison konnte der Eishockeyverein weitergeführt werden.

In der Saison 1991/92 gewannen die Lustenauer erneut den Nationalliga-Meistertitel, verzichteten jedoch auf den Aufstieg in die Bundesliga. Durch die Zusammenlegung von Bundes- und Nationalliga spielte der EHC Lustenau ab der Saison 1994/95 wieder in der Bundesliga, stieg nach zwei Saisons aber freiwillig in die wieder spielende Nationalliga ab. In der Saison 1996/97 gewann der Verein erneut den Meistertitel der Nationalliga.

Ab der Saison 2000/01 spielte Lustenau wieder in der neu gegründeten Uniqa Eishockeybundesliga mit, aus finanziellen Gründen zog der Verein sich mit Beginn der Saison 2003/04 wieder in die Nationalliga zurück. In der Saison 2005/06 gelang dem EHC Lustenau der siebente Nationalliga-Meistertitel in der Klubgeschichte. In der Saison 2008/09 folgte der achte Nationalliga-Meistertitel. Nach 6 eher durchwachsenen Saisonen konnte in der Saison 2014/15 der neunte Meistertitel - inzwischen in der 2012 gegründeten Inter-National-League (INL) - mit einem Sweep im Playoff-Finale gegen VEU Feldkirch eingefahren werden. Seit der Saison 2016/17 spielt der EHC Lustenau in der damals gegründeten multinationalen Alps Hockey League.

Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Saison 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 22. Januar 2018

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum im Team seit Geburtsort
25 OsterreichÖsterreich Lukas Schluderbacher G 08. November 1993 2017 Villach, Österreich
31 OsterreichÖsterreich Timo Waldherr G 22. Oktober 1997 2017 Wien, Österreich
90 SchwedenSchweden Robin Axbom D 03. April 1990 2017 Nyköping, Schweden
77 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jason DeSantis D 09. März 1986 2017 Oxford, Michigan, USA
2 OsterreichÖsterreich Stefan Hrdina D 22. März 1995 2016 Wien, Österreich
52 OsterreichÖsterreich SchweizSchweiz Jonas Kofler D 26. Dezember 1998 2017 Dornbirn, Österreich
21 OsterreichÖsterreich David Kreuter D 21. Februar 1995 2017 Villach, Österreich
91 OsterreichÖsterreich David König D 24. November 1999 Jugend Österreich
24 SlowenienSlowenien OsterreichÖsterreich David Slivnik D 27. Juni 1987 2014 Jesenice, Slowenien
32 OsterreichÖsterreich Daniel Stefan D 06. Mai 1990 2016 Deutschlandsberg, Österreich
4 OsterreichÖsterreich Pierre Wolf D 26. April 1990 2015 Villach, Österreich
11 OsterreichÖsterreich Mattias Adam F 14. April 1998 2016 Österreich
67 OsterreichÖsterreich Thomas Auer F 05. November 1982 2012 Hohenems, Österreich
22 OsterreichÖsterreich Fabian Glanznig LW 05. Februar 1990 2017 Bregenz, Österreich
93 OsterreichÖsterreich Philipp Koczera RW 22. Juli 1993 2017 Wien, Österreich
88 OsterreichÖsterreich Johannes Lins F 01. Februar 1995 2016 Dornbirn, Österreich
18 OsterreichÖsterreich Fabian Mandlburger F 19. November 1997 Jugend Österreich
86 OsterreichÖsterreich Julian Mandlburger F 26. Februar 1996 Jugend Österreich
14 OsterreichÖsterreich Dominik Oberscheider F 16. Juli 1995 Jugend Österreich
89 OsterreichÖsterreich Philip Putnik RW 08. September 1992 2017 Zell am See, Österreich
27 KanadaKanada Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Yan Stastny C 30. September 1982 2017 Québec, Quebec, Kanada
49 OsterreichÖsterreich Jürgen Tschernutter C 12. Juli 1990 2017 Villach, Österreich
44 KanadaKanada Jeff Ulmer C 27. April 1977 2017 Regina, Saskatchewan, Kanada
75 OsterreichÖsterreich Max Wilfan LW 16. Januar 1991 2013 Klagenfurt, Österreich
20 OsterreichÖsterreich Philipp Winzig C 22. März 1983 2015 Klagenfurt, Österreich

Zurückgezogene Trikotnummern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage Alps Hockey League. erstebankliga.at, abgerufen am 6. Januar 2018.