ESV Lok Schöneweide

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Lok Schöneweide
Logo ESV Lok Schoeneweide.gif
Basisdaten
Name ESV Lok Berlin-Schöneweide e.V.
Sitz Berlin
Gründung 1925
Website www.esvlokschoeneweide.de
Erste Mannschaft
Spielstätte Sportanlage Am Adlergestell
Plätze 1.000
Liga Kreisliga C Berlin, Staffel 3
2015/16 5. Platz
Heim
Auswärts

Der ESV Lok Schöneweide ist ein deutscher Sportverein aus Berlin. Heimstätte der Fußballabteilung ist die Sportanlage Am Adlergestell, welche 1.000 Zuschauern Platz bietet.

Sektion Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisches Logo der BSG Lok Schöneweide

Lok Schöneweide wurde im Jahr 1925 unter der Bezeichnung Reichsbahn SV Berlin gegründet. Der Club spielte bis 1945 nicht im höherklassigen Bereich, etwaige Teilnahmen an der Gauliga Berlin-Brandenburg fanden nicht statt. Überregional traten die Reichsbahner lediglich im Tschammerpokal 1935 in Erscheinung, in dem sie vorzeitig an Eintracht Braunschweig scheiterten.

1945 wurde der RSV aufgelöst und 1951 als BSG Lok Schöneweide neu gegründet. Als Trägerbetrieb fungierte das Bahnbetriebswerk Berlin-Schöneweide. Auf sportlicher Ebene agierte die BSG in der dritt-bzw. viertklassigen Bezirksliga Berlin, welche aber nie dauerhaft gehalten wurde. Wesentlich erfolgreicher präsentierte sich die Lok im Ostberliner Pokal, in dem Schöneweide zweimal das Endspiel erreichte. Im FDGB-Pokal erreichten die Berliner 1956 einmal die erste Hauptrunde, unterlagen der klar favorisierten BSG Einheit Wismar deutlich mit 1:5.

1990 vollzog der Verein eine Umbenennung in ESV Lok Schöneweide. Der Spielbetrieb wurde vorerst bis 1994 aufrechterhalten. Im Anschluss konnte der Verein nicht mehr die von der Bahn AG geforderte Jahrespacht für das Gelände aufbringen. Die Fußballabteilung fusionierte darauf mit dem SV Turbine Berlin zum FC Treptow. Derzeit unterhält der ESV wieder eine eigene Mannschaft im Berliner Spielbetrieb.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leichtathletik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während in den Lauf- und Sprungwettbewerben der Vorkriegszeit andere Berliner Vereine deutlich erfolgreicher waren, war der Reichsbahn SV einer der führenden deutschen Vereine im Gehen der 1930er Jahre. Herbert Dill, Karl Köppen und Paul Sievert gehörten zu den besten deutschen Gehern des Jahrzehnts. Insgesamt erlangten die Geher des RSV Berlin vier Deutsche Meistertitel und drei Vizemeisterschaften.

Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]