Eduard Schoenfeld (Maler)

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Eduard Schoenfeld (* 24. April 1839 in Düsseldorf; † 27. November 1885 ebenda) war ein deutscher Maler der Düsseldorfer Schule.[1]

Hochgebirgslandschaft
Weinernte in Südtirol mit Blick auf eine Burg

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Vater war Stephan Schoenfeld (1796–1874)[2], Düsseldorfer Hoflieferant für Künstlermaterialien, welcher 1830 Amalia, eine geborene Schieffer, geheiratet hatte.[3][4] Eduard Schoenfeld studierte an der Kunstakademie Düsseldorf unter Hans Fredrik Gude[5] und Heinrich Mücke. Er lebte und arbeitete in Düsseldorf, unterbrochen von Reisen in die Bergregionen der Alpen bis nach Tirol, wo er nach der Natur malte. Sein Genre war die Landschaftsmalerei mit Hochgebirgsmotiven. Seit 1856 war er Mitglied im Malkasten Künstlerverein. 1877 war Schoenfeld mit zwei Bildern an der Ausstellung in der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Amsterdam beteiligt.[6]

Seine Frau, eine geborene Baum, lebte nach seinem Tod in der Pempelforter Straße in Düsseldorf. Sie war Eigentümerin zweier Häuser dort[7] sowie des Hauses Eiskellerberg 1–3 mit der Künstlerbedarfhandlung „Stephan Schoenfeld“.[8][9] Sein älterer Bruder Franz Schoenfeld wurde Chemiker und der Begründer der Lukas Künstlerfarben.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Südtiroler Landschaft
  • Schweizer Gebirgstal mit Bauernhäusern und Kirchlein, 1869
  • Seelandschaft, 1883
  • Voralpenlandschaft mit Kahnfahrerin am Ufer, 1884
  • Der Bristenstock bei Amsteg in der Schweiz, 1885
  • Hochgebirgslandschaft, 1885[10]
  • Weinernte in Südtirol mit Blick auf eine Burg
  • Landschaft bei Wien
  • Alpine Landschaft mit Figurenstaffage am felsigen Ufer eines Bergsees und Gebirgsmassiv im Hintergrund
  • Nachmittag am Berghof
  • Landschaft mit Abtei an der Donau
  • Junge Frau in den Schweizer Alpen
  • Gebirgssee

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Paffrath (Hrsg.): Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918. Band 3: Nabert–Zwecker. Herausgegeben vom Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof und von der Galerie Paffrath. Bruckmann, München 1998, ISBN 3-7654-3011-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eduard Schoenfeld, auf RKD
  2. Civilstand der Oberbürgermeisterei Düsseldorf. Gestorbene. Den 1. Octbr. Stephan Schönfeld, Kaufm., 78 J., Ehem. Bolkerstr. In Düsseldorfer Volksblatt (No. 224) vom 2. Oktober 1874 (uni-duesseldorf.de)
  3. Eheanzeige S. Schoenfeld und Amalia geb. Schieffer. In Düsseldorfer Zeitung (No. 160) vom 8. Juli 1830 (uni-duesseldorf.de)
  4. Civilstand der Stadt und Commüne Düsseldorf. Geburten. 24. Eduard, S. des Kaufmanns Stephan Schönfeld und der Amailie Schiefer. In Düsseldorfer Zeitung (No. 123) vom 5. Mai 1839 (uni-duesseldorf.de)
  5. Hans Gudes Schüler in Düsseldorf: Eduard Schoenfelsd 1856 (norwegisch), auf nbl.snl.no (Norsk Kunstnerleksikon), abgerufen am 25. März 2016
  6. Tentoonstelling van schilder- en andere werken van levende meesters te Amsterdam, in den Jahre 1877, S. 32
  7. Schoenfeld, Eduard, Witwe, Pempelforterstraße 60 und 84, E. = Eigentümer, in Adressbuch der Stadt Düsseldorf, 1891
  8. St.(ephan) Schoenfeld, (Wwe. Eduard Schoenfeld, geb. Baum), Kunst- und Zeichenmaterialienhandlung, Bazarstr. 3 u. Eiskeller 1/3, in Adressbuch der Stadt Düsseldorf für das Jahr 1891. Erster Theil. Einwohner-Verzeichniß, S. 289
  9. Eiskellerberg (Früher Eiskeller der Fleischerinnung), 1/3 E. (= Eigentümer) Schoenfeld, Eduard, Wwe., Pempelforterstr. 61, in Adreßbuch für die Stadtgemeinde Düsseldorf und die Bürgermeistereien Benrath, Erkrath und Kaiserswerth: zsgest. nach amtl. Material u. nach e. von d. Polizeibeamten ausgeführten besonderen Aufnahme. Dritter Teil. Einwohnerverzeichnis der Stadt Düsseldorf geordnet nach Straßen und Hausnummern, 1915
  10. Eduard Schoenfeld, Hochgebirgslandschaft, 1885, Geschenk der Witwe Ed. Schoenfeld, in: Verzeichniss der in der Städtischen Gemälde-Sammlung zu Düsseldorf befindlichen Kunstwerke, 1893.