Edwin Francis Gay

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Edwin Francis Gay (* 27. Oktober 1867 in Detroit; † 8. Februar 1946 in Pasadena) war ein US-amerikanischer Wirtschaftshistoriker und Publizist.

Vita[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gay schloss sein Studium an der Universität Michigan im Jahr 1890 ab. Im Jahr 1902 wurde er an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert.

Im selben Jahr folgte er seinem Lehrer, dem englischen Wirtschaftshistoriker William Ashley (1860–1927), der den ersten Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte in der englischsprachigen Welt in Harvard bekleidete. Gay wurde in Harvard zunächst Dozent für Wirtschaftsgeschichte; 1903 wurde er Assistenzprofessor und 1906 Professor.[1]

Edwin F. Gay war in den Jahren 1908 bis 1919 der erste Dekan der Harvard Business School[2].

In den Jahren 1920 bis 1923 war Gay Präsident der New York Evening Post[3].

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1913 wurde Gay in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Zu seinem Andenken wurde der Edwin F. Gay-Preis für Wirtschaftsgeschichte gestiftet. Zu den Preisträgern zählt u. a. der deutsch-amerikanische Wirtschaftshistoriker Richard H. Tilly.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • H. Heaton: A Scholar in Action: Edwin F. Gay, Cambridge (Mass.), Harvard University Press, 1952.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Memorial: Edwin Francis Gay from jstor.org
  2. Our History
  3. Online Archive of California: Register of the Edwin Francis Gay Papers