Eichenkofen

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Eichenkofen ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt Erding, etwa fünf Kilometer nördlich von Erding gelegen. Es hat zusammen mit dem Nachbardorf Altham rund 450 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eichenkofen wurde 1042 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Politisch war Eichenkofen bis 1978 ein Teil der Gemeinde Langengeisling. Mit der Kommunalgebietsreform wurde der Ort am 1. Mai 1978 ein Teil der Stadt Erding.[1]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religiöses Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchlich war Eichenkofen bis 1956 Teil der Pfarrei Eitting, seither ist es Filiale der Pfarrei St. Martin in Langengeisling. Die Filialkirche in Eichenkofen ist St. Ägidius geweiht.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SpVgg Eichenkofen ist der 1932 gegründete Fußballverein des Ortes, der derzeit mit der ersten Mannschaft in der A-Klasse Erding spielt.[2] Die Fahne der SpVgg trägt die Farben Rot und Weiß. Seit dem Jahr 1964 gibt es in Eichenkofen einen Schützenverein, die SG Eichenlaub Eichenkofen. Der Verein umfasst rund 150 Mitglieder.[3]

Brauchtum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle vier Jahre stellen die beiden Sportvereine gemeinsam am 1. Mai einen Maibaum neben dem Kriegerdenkmal im Ort auf, zuletzt 2019.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 573.
  2. Website der SpVgg Eichenkofen. Abgerufen am 3. Februar 2021.
  3. http://www.eichenlaub-eichenkofen.de/
  4. Maibaumaufstellen in Eichenkofen. Abgerufen am 3. Februar 2021.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 48° 21′ N, 11° 55′ O