Altenerding

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Altenerding
Stadt Erding
Wappen von Altenerding
Koordinaten: 48° 17′ 35″ N, 11° 54′ 19″ O
Höhe: 466 m ü. NN
Einwohner: 10.505 (2012)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 84435
Pfarrkirche St. Mariae Verkündigung
Mariensäule

Altenerding ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt Erding. Bis zur Gemeindegebietsreform 1978 bildete Altenerding eine eigene Gemeinde.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altenerding grenzt südlich an die Kernstadt Erding an. Die ehemalige Gemeinde umfasste neben Altenerding die Ortschaften und Weiler Ammersdorf, Aufhausen, Bergham, Heilig Blut, Gratz, Indorf, Itzling, Kiesing, Klettham, Neuhausen, Pretzen, St. Paul, Schollbach, Singlding, Straß, Bockenöd, Wasenstatt, Werdlfing und Zieglstadl.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

788 wurde die Siedlung „Ardeoingas“ das erste Mal urkundlich erwähnt. 891 schenkte König Arnulf den dortigen Königshof dem Domkapitel in Salzburg. Der Ortsname wird vom Personennamen Ardeo abgeleitet und bezog sich vor der Gründung der Herzogsstadt Erding 1228 auf Altenerding. Die im Kern spätgotische Pfarrkirche St. Mariae Verkündigung ist ein Bau von Anton Kogler 1721–24.[2] Altenerding war seit 1483 Sitz einer Hofmark, die zeitweise im Besitz der Grafen von Haag war und später zum bayerischen Pfleggericht Erding zählte. Die Gemeinde Altenerding entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818. Am 1. Mai 1978 wurden die Gemeinde im Zuge der Gemeindegebietsreform nach der Stadt Erding eingegliedert.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012: Vollständiges Ortslexikon, 2012. S. 39
  2. Denkmalliste für Erding beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/ Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 573.