Einheits-Bahnübergangstechnik

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Die Einheits-Bahnübergangstechnik (EBÜT 80) wurde von den Firmen Scheidt & Bachmann, Siemens und Pintsch Bamag in den 1980er Jahren entwickelt. Sie ersetzte eine bis dahin eingesetzte Vielfalt von Bahnübergangstechniken bei Neuanlagen.

EBÜT 80 kann sowohl für eingleisige als auch für mehrgleisige Strecken verwendet werden. Sie kann für Halb- als auch Vollschranken mit Blinkrotlicht oder Gelb-/Rotampel verwendet werden.

Die Steuerung ist zweikanalig (2v2-Rechner) aufgebaut. Es gibt folgende Überwachungsarten:[1]

  • Hp/FÜ
  • ÜS

Folgende Schaltfälle beherrscht die EBÜT 80[2]:

  • Schaltfall 1 Bahnübergangsbelegtmeldung (BÜBM)
  • Schaltfall 2 Signalabhängiges Wirksamschalten (WS):
    Die Einschaltkontakte werden erst bei Fahrstraßenfestlegung oder dem Anschalten des Ersatzsignals wirksam geschaltet. Bei Fahrstraßen, welche nicht über BÜ führen, bleibt der Einschaltkontakt unwirksam.
  • Schaltfall 3 Wirksamkeitskontakt (WK)
  • Schaltfall 4 Dauerunwirksamschalten (UW/US)
  • Schaltfall 5 Unwirksamschalten mit Kontakt (UK)
  • Schaltfall 6 Unwirksamschalten von Hand (UT)
  • Schaltfall 7 Auflösung der Wirksamschaltung mit Unwirksamkeitstaste (WK mit UT)
  • Schaltfall 8 Handeinschalten (Rangierschalter/Einschalttaste) (RS/ET)
  • Schaltfall 9
  • Schaltfall 10 Verlängerung der Einschaltung oder Wiedereinschalten (EK5)
  • Schaltfall 11 Handausschalten/Wiedereinschalten (AT ET/AT)
  • Schaltfall 12 Speichern ohne Signalsperrung – Einfahrsignal (SpoS)
    Der Einschaltkontakt wird bei Fahrtstellung des deckenden BÜ-Signals wirksam geschaltet. Wurde der Einschaltkontakt bei noch haltzeigendem Signal befahren und erfolgt die Fahrtstellung bis zu 60 Sekunden danach, wird der BÜ noch eingeschaltet.
  • Schaltfall 13 Speichern mit Signalsperrung – Einfahrsignal (SpmS)
  • Schaltfall 14 Speichern ohne Signalsperrung – Ausfahrsignal (SpoS)
  • Schaltfall 15 Speichern mit Signalsperrung – Ausfahrsignal (SpmS)
  • Schaltfall Automatik-HET (AutoHET)
  • Schaltfall Automatik-ET
  • Schaltfall Nebeneinschaltpunkt
  • Schaltfall Weiche in der Einschaltstrecke
  • Schaltfall Gegenfreigabe durch Schaltfallsensor
  • Schaltfall Awanst

Zum Einschalten werden Schienenkontakte benutzt und zum Ausschalten Fahrzeugsensoren (Gleisschleifen). Meist werden Rechteck-Betonhäuschen verwendet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. W. Fenner, P. Naumann, J. Trinkauf: Bahnsicherungstechnik: Steuern, Sichern und Überwachen von Fahrwegen und Fahrgeschwindigkeiten im Schienenverkehr. 2. Auflage, John Wiley & Sons, Hoboken 2004, ISBN 978-3-89578-177-3
  2. Roger Thiel: Bahnübergangs-Sicherungstechnik RBÜT realisierungsnah planen in SIGNAL+DRAHT (94) 5/2002, S.1 4-17, Tetzlaff-Verlag